Wimbledon 2026: Tennisprofi Zverev verliert Wimbledon-Finale
Alexander Zverev steht im Finale von Wimbledon. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Andrew Matthews
Erstellt von Martin Gottschling
13.07.2026 06.28
- Tennis-Turnier Wimbledon 2026 vom 29. Juni bis 12. Juli
- Die Termine für die Einzel bei Damen und Herren
- Amazon Prime überträgt die Matches
- Alle Ergebnisse im News-Ticker
Am 7. Juni 2026 ist für Alexander Zverev in Paris ein Traum in Erfüllung gegangen. Nach mehreren Finalniederlagen gewann der deutsche Tennis-Star endlich seinen ersten Grand-Slam-Titel bei den French Open. Nur wenige Wochen später griff der 29-Jährige in London bereits nach dem nächsten wichtigen Pokal. Und wie schlugen sich die deutschen Frauen in der harten Einzelkonkurrenz? Alle Infos zu dem prestigeträchtigen Tennis-Turnier mit dem höchstdotierten Preisgeld im Kalenderjahr gibt's hier.
Wimbledon 2026: Die Termine vom 29. Juni bis 12. Juli für Damen- und Herren-Einzel
Das Wimbledon-Turnier wurde auch in diesem Jahr vom 29. Juni bis 12. Juli ausgetragen. Bereits in der Woche vor der 1. Runde fanden Qualifikationsspiele statt. Der Zeitplan für die Einzelwettbewerbe bei den Damen und Herren sah anschließend wie folgt aus:
- 29. Juni bis 30. Juni: 1. Runde
- 1. Juli bis 2. Juli: 2. Runde
- 3. Juli bis 4. Juli: 3. Runde
- 5. Juli bis 6. Juli: Achtelfinale
- 7. Juli bis 8. Juli: Viertelfinale
- 9. Juli: Halbfinale Damen
- 10. Juli: Halbfinale Herren
- 11. Juli: Finale Damen
- 12. Juli: Finale Herren
Es gab außerdem Wettbewerbe im Doppel, Mixed, Rollstuhl-, Quad- sowie im Juniorenbereich.
Wimbledon 2026 im TV und Live-Stream kostenlos sehen?
Wer alle Matches bei Wimbledon 2026 sehen wollte, benötigte ein kostenpflichtiges Abo bei Amazon Prime, wie "Sports Illustrated"berichtete. Tennis-Fans durften sich aber freuen. Sie konnten das Final-Match zwischen Alexander Zverev und Jannik Sinner am 12. Juli kostenlos auf Amazon Prime sehen.
Wie schlagen sich die deutschen Tennis-Stars um Alexander Zverev bei Wimbledon 2026?
Das waren die Final-Spiele:
Frauen:
- Linda Noskova - Karolina Muchova:6:2, 5:7, 6:3
Männer:
- Alexander Zverev -Jannik Sinner
Das waren die Halbfinals
Frauen:
- Karolina Muchova - Coco Gauff: 6:2, 1:6, 7:6 (12:10)
- Marta Kostjuk - Linda Noskova: 4:6, 4:6
Männer:
- Arthur Fery - Alexander Zverev: 6:7 (0:7), 2:6, 4:6
- Jannik Sinner - Novak Djokovic:6:4, 6:4, 6:4
Diese Viertelfinal-Matches standen auf dem Programm:
Frauen:
- Jessica Pegula - Coco Gauff (07.07.2026): 6:4, 3:6, 3:6
- Naomi Osaka - Karolina Muchova(07.07.2026): 6:7 (4:7), 4:6
- Marta Kostjuk - Jasmine Paolini (08.07.2026): 6:3, 6:2
- Linda Noskova - Elise Mertens (08.07.2026): 6:3, 7:5
Männer:
- Jannik Sinner - Jan-Lennard Struff (07.07.2026): 7:5, 7:6 (7:4), 6:3
- Felix Auger-Aliassime - Novak Djokovic (07.07.2026): 6:7 (10:12), 6:3, 3:6, 7:6 (7:4), 7:6 (4:10)
- Flavio Cobolli - Arthur Fery (08.07.2026): 4:6, 6:7 (4:7), 0:6
- Taylor Fritz - Alexander Zverev (08.07.2026): 4:6, 4:6, 2:6
Das waren die Ansetzungen für die deutschen Tennis-Stars um Alexander Zverev im Achtelfinale:
Achtelfinale:
- Jan-Lennard Struff - Hubert Hurkacz (05.07.2026): 3:6, 6:7 (5:7), 7:6 (7:2), 7:5, 4:2 (Aufgabe Hurkacz)
- Jiri Lehecka - Alexander Zverev (07.07.2026): 4:6, 5:7, 6:3, 6:7 (6:8)
Alle Ergebnisse von Wimbledon 2026 im News-Ticker
An dieser Stelle halten wir Sie über alle relevanten Neuigkeiten zum Tennis-Turnier in London auf dem Laufenden.
+++ 13.07.2026:Zverev verliert Wimbledon-Finale gegen Sinner +++
Erst klopfte Alexander Zverev seinem Kontrahenten Jannik Sinner anerkennend auf die Brust. Dann saß die deutsche Nummer eins nach seiner Wimbledon-Finalniederlage mit verschränkten Armen enttäuscht auf seinem Stuhl. Zverev hat die Krönung seines starken Wimbledon-Turniers verpasst. Der French-Open-Sieger verlor das Endspiel des prestigeträchtigen Rasenturniers im Südwesten Londons trotz eines eindrucksvollen Beginns gegen den italienischen Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner nach 3:46 Stunden mit 7:6 (9:7), 6:7 (2:7), 3:6, 4:6.
"Jannik, ich mag dich nicht mehr", sagte Zverev mit einem Schmunzeln über seinen Angstgegner Sinner im Interview nach dem Spiel: "Er hat einmal mehr gezeigt, warum er der beste Spieler der Welt ist."
Zverev verpasst zweiten Grand-Slam-Titel
Die Hoffnungen auf den zweiten Grand-Slam-Titel nur fünf Wochen nach dem Premieren-Triumph in Paris und auf den ersten deutschen Wimbledon-Gewinner seit Michael Stich vor 35 Jahren erfüllten sich nicht. Auch mit dem Selbstbewusstsein von Paris und dem gewandelten offensiveren Spiel steckte Zverev die zehnte Niederlage in Serie gegen Sinner ein. Der Italiener, der in den früheren Runden des Turniers verwundbar schien, triumphierte zum zweiten Mal nacheinander in Wimbledon und holte seinen fünften Grand-Slam-Titel.
"Er spielt gegen den besten Spieler der Welt, der einmal mehr zeigt, warum er da steht", sagte Ex-Wimbledonsieger Michael Stich als Experte bei Prime Video. "Wenn man alle vier Sätze nimmt: Ich glaube, dann ist es schon so, dass Jannik vielleicht für zwei, drei, vier Prozent der etwas bessere und konstantere Spieler war."
+++ 11.07.2026: Vor Prinzessin Kate: Noskova gewinnt Wimbledon-Nervenspiel +++
Als ihr Wimbledon-Triumph gegen ihre Tennis-Freundin nach einem Auf und Ab perfekt war, ließ Linda Noskova ihren Schläger fallen und sackte auf den Rasen. Nach einem Nerven-Krimi hat die 21-Jährige das tschechische Endspiel gewonnen und ihren ersten Grand-Slam-Titel gefeiert. Vor den Augen von Prinzessin Kate setzte sich Noskova nach einem einseitigen Beginn mit 6:2, 5:7, 6:3 gegen Karolina Muchova durch und sicherte sich ein Wimbledon-Rekord-Preisgeld von rund 4,2 Millionen Euro.
Bei der Siegerehrung wurde es emotional. "Ich möchte auch meiner Mutter danken. Ich würde hier definitiv nicht ohne sie stehen", sagte Noskova, nachdem sie die Trophäe von Prinzessin Kate entgegengenommen hatte, und richtete ihren Blick gen Himmel.
Der Einbruch im zweiten Satz
Das reine Ergebnis spiegelt die Dramatik nicht wider. Noskova zeigte sich zunächst unbeeindruckt davon, dass sie ihr erstes Grand-Slam-Finale bestritt - und Prinzessin Kate als Zuschauerin und Wimbledon-Schirmherrin in der ersten Reihe der Royal Box saß. Noskova führte bereits mit 6:2, 5:2 und sah wie die sichere Siegerin aus.
Als es darum ging, das Match zu beenden, zeigte die Nummer 12 der Tennis-Welt jedoch Nerven, verlor ihren Rhythmus. Bei einem Matchball unterlief ihr ein Doppelfehler. Fünf Matchbälle konnte sie im zweiten Durchgang nicht nutzen, verlor fünf Spiele in Serie und den zweiten Satz. Doch Noskova kämpfte sich wieder in die Partie - und entschied das Finale nach 2:28 Stunden für sich.
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