Deutsche Nationalmannschaft: WM-Prämien enthüllt - so viel sollen die DFB-Stars bekommen
Für die Spieler der deutschen Nationalmannschaft könnte es im Falle eines WM-Titelgewinns hohe Prämien geben. Bild: picture alliance/dpa | Federico Gambarini
Erstellt von Martin Gottschling
04.06.2026 07.49
- Bericht enthüllt mögliche WM-Prämien für die DFB-Stars
- Deutsche Nationalspieler könnten im Fall eines Titelgewinns 500.000 Dollar erhalten
- Komplizierte Verhandlungen wegen unterschiedlich hohen Steuersätzen in Nordamerika und dem schwankenden Dollar-Wechselkurs
Wie viel kassieren die deutschen Spieler im Falle eines Triumphs bei der Fußball-WM? Über die konkrete Summe wird einem aktuellen Medienbericht zufolge noch verhandelt. Hintergrund ist unter anderem die komplexe Steuersituation im WM-Gastgeberland USA.
Prämien bei der Fußball-WM: So viel Geld sollen die DFB-Spieler im Fall des Titelgewinns kriegen
Darüber berichtet aktuell die "Bild". Laut dem Boulevardblatt haben Kapitän Joshua Kimmich und Mannschaftsratsmitglied Jonathan Tah gemeinsam mit DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig eine Rekordsumme von etwa 500.000 Dollar ausgehandelt – umgerechnet rund 430.000 Euro für den Fall eines Titelgewinns. Vor vier Jahren in Katar hätte es gerade einmal 400.000 Dollar gegeben. Damals schied Deutschland allerdings bereits in der Vorrunde aus.
Steuerproblematik in Gastgeberländern: Verhandlungen zu WM-Prämien laufen noch
Es bleiben laut "Bild" jedoch noch einige Fragen offen. Denn die Vereinigten Staaten gewähren keine Steuerbefreiung für die Prämien – ein gravierender Unterschied zur WM in Katar vor vier Jahren. Erschwerend kommt hinzu, dass jeder US-Bundesstaat seine eigenen Steuersätze erhebt. Zudem findet die Weltmeisterschaft in drei verschiedenen Ländern mit eigenen Steuerregeln statt. Je nach Abschneiden in der Gruppenphase sind für die DFB-Elf ab der K.o.-Runde auch Spiele in Mexiko möglich. Dort würden wiederum keine Steuern erhoben.
Dollar-Wechselkurs ist ein weiteres Problem für die deutsche Nationalmannschaft
Neben der Steuerthematik sorgt auch der schwankende Wechselkurs für Kopfzerbrechen. Da die Prämie in Dollar ausgezahlt wird, hängt der tatsächliche Euro-Betrag vom Zeitpunkt der Auszahlung ab. Eine diskutierte Lösung: Es wird sich vorab auf einen festen Umrechnungskurs geeinigt.
Bei frühem WM-Aus könnten die DFB-Jungs leer ausgehen
Der DFB verfolgt der "Bild" zufolge zudem einen neuen Ansatz bei der Prämienstruktur. Die Zahlungen sollen stärker an die sportliche Leistung gekoppelt werden. Konkret bedeutet das: Für den WM-Titel gibt es deutlich mehr als noch 2022, bei einem frühen Ausscheiden hingegen fließt weniger oder sogar gar kein Geld.
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