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Mick Schumacher: Herbe Klatsche für Schumi-Sohn - das hat er garantiert nicht kommen sehen

Mick Schumacher hat bei seinem zweiten Rennen der IndyCar-Serie einen starken Auftakt beim Qualifying hingelegt, hatte dann im Rennen selbst jedoch gegenüber den routinierten Fahrern das Nachsehen. Bild: dpa/AP/Jenna Fryer

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  • Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher versagt auf der Strecke
  • Mick Schumacher bei IndyCar-Serie bisher erfolglos - nur Platz 18
  • Fans hoffen weiterhin auf Nachricht von Vater Michael Schumacher

Schließlich war das Ergebnis des Qualifyings desOval-Rennens in der IndyCar-Serie noch äußerst vielversprechend. Mick Schumacher, Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher, sorgte da noch mit einem guten vierten Platz für Aufsehen. Doch dann ging auf dem Phoenix Raceway so einiges schief. Im Rennen über 250 Runden konnte der frühere Formel-1-Pilot nicht an die gute Leistung zuvor anknüpfen.

Mick Schumacher belegt lediglich Platz 18 - ein unglückliches Rennen

Am Ende stand für den Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher lediglich Position 18 zu Buche. Bereits kurz nach dem Start verlor der Deutsche in seinem Honda des RLL-Teams mehrere Plätze gegen die erfahrenere Konkurrenz.

Schumi-Sohn erklärt: "Es ist verrückt da draußen"

Die mangelnde Erfahrung auf Ovalstrecken machte sich für Schumacher von Beginn an bemerkbar. "Es ist verrückt da draußen", beschrieb er die Situation nach dem Rennen. "Die Jungs haben viel mehr Erfahrung in dieser Art von Rennen als ich, und das habe ich von Runde eins an gesehen."

Besonders Serienmeister Alex Palou demonstrierte dem Deutschen, wie schnell es auf dem nur eine Meile langen Kurs zugehen kann. Der Spanier tauchte kurz nach dem Start in einer Kurve auf der sogenannten "high line" auf und zog blitzschnell vorbei. "Ich wusste gar nicht, was geschieht, da war er schon an mir vorbei", schilderte Schumacher das Überholmanöver.

Defekter Schlagschrauber wirft Mick Schumacher zurück

Zu den Schwierigkeiten auf der Strecke gesellte sich auch noch technisches Pech. Bei einem Boxenstopp versagte ein Schlagschrauber seinen Dienst, sodass die RLL-Crew erst Ersatzwerkzeug herbeischaffen musste. Der Zeitverlust kostete Schumacher weitere wertvolle Positionen im Feld.

Trotz aller Widrigkeiten gab es für den Deutschen auch einen positiven Aspekt: Er sah erstmals die Zielflagge in der IndyCar-Serie. Bei seinem Debüt eine Woche zuvor in St. Petersburg war Schumacher noch unverschuldet in einen Auffahrunfall verwickelt worden und bereits in der Eröffnungsrunde ausgeschieden.

Nächste Chance auf vertrautem Terrain

Bereits am kommenden Wochenende kann Schumacher in Arlington im US-Bundesstaat Texas einen neuen Anlauf nehmen. Dort wird auf einem Straßenkurs gefahren – ein Format, das dem ehemaligen Formel-1-Fahrer deutlich vertrauter sein dürfte als die Hochgeschwindigkeits-Ovale.

Trotz des ernüchternden Ergebnisses zeigte sich der 26-Jährige lernwillig. "Es war sehr interessant, ich freue mich, mehr zu lernen", sagte er nach dem Rennen. Sein Renntempo bewertete er als ordentlich, auch wenn ihm an manchen Stellen Aggressivität und etwas Glück gefehlt hätten. In der laufenden IndyCar-Saison stehen insgesamt 18 Rennen an, von denen etwa ein Drittel auf Ovalstrecken ausgetragen wird.

Schumacher-Familie privat - Fans hoffen immer noch auf positive Neuigkeiten

Während Mick Schumacher die Schlappe auf der Rennstrecke ziemlich schnell verkraftet zu haben schien, verfolgt in Deutschland eine immer noch riesige Fan-Gemeinde das Geschehen rundum die Schumacher-Familie. Aktuelle Neuigkeiten die Vater Michael betreffen gibt es jedoch nicht. Vereinzelnd äußern sich alte Weggefährten über die einstige Formel-1-Legende. Dennoch nimmt das rege Interesse an Familie Schumacher nicht ab.

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/stg/dpa/news.de

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