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Lawinenwarnung bis Stufe 3: Diese Lawinengefahr für Luganese und andere Gebiete in der Schweiz sollten Sie heute ernstnehmen!

Vorsicht vor Lawinengefahr: Bitte informieren Sie sich über aktuelle Warnungen und beachten Sie sichere Routen. Bild: Adobe Stock / altitudevisual

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Das SLF meldet aktuell, dass unter anderem für die Gebiete Riviera, Luganese und Untere Maggiatäler Lawinengefahr besteht. Die Meldung ist vorerst bis zum 06.04.2026, um 15:00 Uhr gültig.

Lawinengefahr: Darauf sollten Sie achten!

Bezüglich der Schneebeschaffenheit meldet die Zentrale: "Die alte Schneedecke weist nach wie vor verschiedene Schwachschichten auf. Mit der deutlichen Erwärmung seit Samstag hat die Wahrscheinlichkeit, dass sich in diesen Schwachschichten Schneebrettlawinen lösen, im Laufe der Tage merklich zugenommen. Am Samstag und Sonntag kam es vor allem in Graubünden und vereinzelt auch im südlichen Wallis zu natürlichen trockenen oder feuchten Schneebrettlawinen, vorwiegend an Westhängen und vereinzelt auch an allen anderen exponierten Hängen oberhalb von 2200 m. In Einzelfällen erwiesen sich solche Lawinen auch durch menschliche Aktivität als auslösbar.An der Nordflanke der Alpen sind diese Schwachschichten weniger ausgeprägt. Dort sind bei der täglichen Erwärmung vor allem zahlreiche Gleitschneelawinen und Lockerschneelawinen zu erwarten. Aufgrund bewölkter Nächte mit verminderter langwelliger Abstrahlung und leichtem Niederschlag besteht auch am Morgen Lawinengefahr." Wenn der Schnee aufgrund von Temperaturanstiegen, Sonneneinstrahlung oder Regen feucht wird, kann sich eine instabile Schneedecke bilden. Der Nassschnee kann dabei aufgrund seiner höheren Dichte schwerer werden und in die tieferen Schichten der Schneedecke eindringen. Dadurch kann es zu Schwachschichten und zur Bildung von Schmelzformen kommen, die eine Lawinenauslösung begünstigen können. Weitere Details seien jedoch in den einzelnen Regionen der Schweiz individuell stark ausgeprägt.

Lawinenwarnung bis Stufe 3!

Für alle in der jüngsten Lawinenwarnung herausgegebenen Gebiete gilt die Warnstufe 2. Betroffen sind entsprechend:

  • Luganese
  • Die Riviera
  • Untere Maggiatäler

Die hier gemeldeten Regionen sind jedoch nicht die einzigen, in denen gerade eine potenzielle Gefahr für Lawinen besteht. Vielmehr sind verteilt über die gesamte Schweiz Warnungen verschiedener Stufen weiterhin gültig. Die derzeit höchste Warnstufe 3 gilt unter anderem für

  • Zermatt
  • Saas Fee
  • Davos
  • Jungfrau-Region
  • Samnaun
  • St. Moritz
  • Zuoz
  • Engelberg
  • Adelboden
  • Flims
  • St. Moritz

Wie Sie sich bei welcher Lawinenwarnstufe verhalten sollten

Wie sich die Lage in nächster Zeit entwickelt, ist schwer zu sagen, auch die Meldestelle hat sich dazu bisher nicht geäußert. Für Reisende, die in den betroffenen Gebieten Urlaub machen und dort wandern oder skifahren möchten, ist es empfehlenswert, sich vor Ort bei den örtlichen Touristenzentren zu informieren. Es wird dringend empfohlen, die ausgewiesenen Wege und Pisten in jedem Fall nicht zu verlassen. Um sich vor Gefahren zu schützen, ist es wichtig, entsprechend der Gefahrenstufen bestimmte Regeln zu beachten.
Bei Stufe 1 ist die Gefahr für Lawinen gering. Sie können nur vereinzelt an besonders steilen Hängen ausgelöst werden.

  • Personen im ungesicherten Gelände wird geraten, extrem steile Hänge einzeln zu befahren und dabei die ständige Gefahr eines Absturzes zu berücksichtigen.

Bei Stufe 2 wird die Gefahrensituation als mäßig eingeschätzt. Insbesondere an extrem steilen Hängen kann die Auslösung von Lawinen erfolgen. Das Auftreten größerer spontaner Lawinen ist jedoch unwahrscheinlich.

  • Bei einem ungünstigen Aufbau der Schneedecke (Altschneeproblem) ist jedoch besondere Vorsicht geboten..

Bei Stufe 3 ist die Lawinengefahr erheblich. Deutliche Anzeichen für diese Gefahr sind das Auftreten von spezifischen Geräuschen und Rissen. Besonders in spezifischen Höhenlagen an steilen Hängen besteht eine erhöhte Gefahr der Lawinenauslösung.

  • In dieser Lage ist höchste Vorsicht geboten, insbesondere für Wintersportler. Es wird dringend geraten, präventive Maßnahmen zu treffen und sehr steile Hänge zu umgehen.

  • Unerfahrene Wintersportler sollten sich besser auf geöffneten Abfahrten und Routen aufhalten.

  • Wenn es auf eine trockene Schneedecke regnet, tritt das Problem in der Regel unmittelbar auf. Gutes Timing und eine gute Tourenplanung sind entscheidend bei der Lawinenvermeidung. Deshalb sollten Sie Lawinenauslaufbereiche beachten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des SLF generiert. Datenupdates erfolgen täglich (zuletzt am 06.04.2026 um 15:59 Uhr). Bitte beachten Sie, dass sich die Gefahrenstufen und Wetterbedingungen im Verlauf des Tages sowie von Tal zu Tal verändern können. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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