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Lawinenwarnung bis Stufe 3: Diese Lawinengefahr für Yverdon - Bevaix und andere Gebiete in der Schweiz sollten Wanderer heute ernstnehmen!

Welche Tipps sollte man im Notfall bei einem Lawinenabgang kennen? Bild: Adobe Stock / Scheidle-Design

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Das SLF meldet aktuell, dass unter anderem für die Gebiete Yverdon - Bevaix, Westliche Berner Voralpen, Val de Ruz - Colombier, Saint-Cergue, Gruyère, Biel- Neuenburg, Vallon de Saint-Imier und Vallée de Joux Lawinengefahr besteht. Die Meldung ist vorerst bis zum 03.04.2026, um 15:00 Uhr gültig.

Lawinengefahr: Darauf sollten Sie achten!

In Bezug auf die Schneebeschaffenheit meldet die Zentrale: "An der Nordflanke der Alpen stabilisieren sich die großen Mengen an Neuschnee und Verwehungen aus der jüngsten Niederschlagsperiode weiter. Dieser Neuschnee und die Verwehungen liegen auf facettierten Schwachschichten, insbesondere an Schattenhängen, und in diesen Schwachschichten können weiterhin Lawinen ausgelöst werden, vor allem in Gebieten mit geringerer Schneedecke. Diese Lawinen können in Einzelfällen groß werden.In den inneralpinen Regionen des Wallis und insbesondere in Graubünden sind Schwachschichten in der Mitte des Schneedecks stellenweise zusätzlich noch auslösefähig, wobei Lawinen in Einzelfällen sogar in bodennahen Schwachschichten entstehen können.Mit weiter steigenden Temperaturen nimmt die Gleitlawinenaktivität zu, vorerst vor allem in mittleren Höhenlagen an der Alpennordflanke."
Als Ursache für die Gefahrenlage wird vom Lawinenwarndienst Triebschnee angegeben. Durch den Wind wird Schnee von windzugewandten Hängen oder Kanten aufgenommen und auf windabgewandten Hängen oder Kanten abgesetzt, was die Bildung von Triebschnee verursacht. Diese Verschiebung kann zu instabilen Schichten innerhalb der Schneedecke führen und damit das Risiko von Lawinenauslösungen erhöhen. Weitere Details seien jedoch in den einzelnen Regionen der Schweiz individuell stark ausgeprägt.

Wo besteht aktuell Lawinengefahr in der Schweiz?

Für alle in der jüngsten Lawinenwarnung herausgegebenen Gebiete gilt die Warnstufe 2. Betroffen sind entsprechend:

  • Vallon de Saint-Imier
  • Biel- Neuenburg
  • Val de Ruz - Colombier
  • Yverdon - Bevaix
  • Vallée de Joux
  • Saint-Cergue
  • Westliche Berner Voralpen
  • Gruyère

Die hier gemeldeten Regionen sind jedoch nicht die einzigen, in denen gerade eine potenzielle Gefahr für Lawinen besteht. Vielmehr sind verteilt über die gesamte Schweiz Warnungen verschiedener Stufen weiterhin gültig. Die derzeit höchste Warnstufe 3 gilt unter anderem für

  • Davos
  • Jungfrau-Region
  • Samnaun
  • St. Moritz
  • Zuoz
  • Engelberg
  • Flims
  • Südliches Prättigau

Wie Sie sich bei welcher Lawinenwarnstufe verhalten sollten

Wie sich die Lage in nächster Zeit entwickelt, ist schwer zu sagen, auch die Meldestelle hat sich dazu bisher nicht geäußert. Reisen Sie in die betroffenen Gebiete und planen dort Aktivitäten wie Wandern oder Skifahren? Informieren Sie sich am besten im Voraus bei den lokalen Tourismusbüros. Es ist ratsam, keinesfalls von den markierten Wegen und Pisten abzuweichen. Um sich vor Gefahren zu schützen, ist es wichtig, entsprechend der Gefahrenstufen bestimmte Regeln zu beachten.

Bei Stufe 2 wird die Gefahrensituation als mäßig eingeschätzt. Lawinen können insbesondere an sehr steilen Hängen ausgelöst werden. Das Auftreten größerer spontaner Lawinen ist nicht zu erwarten.

  • Besondere Vorsicht gilt allerdings bei einem ungünstigen Schneedeckenaufbau (Altschneeproblem).

Bei Stufe 3 ist die Lawinengefahr erheblich. Anzeichen für diese Gefahr sind das Auftreten von spezifischen Geräuschen und Rissen. An steilen Hängen in bestimmten Höhenlagen besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für die leichte Auslösung von Lawinen.

  • In dieser Situation ist es für Wintersportler besonders gefährlich, daher wird dringend empfohlen, risikomindernde Maßnahmen zu ergreifen und extrem steile Hänge zu meiden.

  • Unerfahrene Wintersportler sollten sich vorzugsweise auf geöffneten Abfahrten und ausgewiesenen Routen aufhalten.

Darüber hinaus empfielt es sich, auf das konkrete Lawinenproblem zu achten:

  • Vermeiden Sie Triebschneeablagerungen insbesondere an Übergängen von wenig zu viel und von weichem zu hartem Schnee.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des SLF generiert. Datenupdates erfolgen täglich (zuletzt am 03.04.2026 um 15:59 Uhr). Bedenken Sie bitte, dass sich im Verlauf des Tages und von Tal zu Tal die Gefahrenstufen und Wetterbedingungen ändern können. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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