Lawinenwarnung bis Stufe 3: Diese Meldung für Bayern sollten Sie heute ernstnehmen!
Vorsicht vor Lawinengefahr: Bitte informieren Sie sich über aktuelle Warnungen und beachten Sie sichere Routen. Bild: Adobe Stock / Denis Radermecker
Erstellt von Team Datenjournalismus
01.04.2026 10.42
Am 31.03.2026 um 15:43 Uhr kam von der LWD Bayern eine Meldung für die Regionen Chiemgauer Alpen West, Bayrische Voralpen Mitte, Chiemgauer Alpen Ost und Bayrische Voralpen Ost. Die Warnung gilt vorerst bis zum 01.04.2026, um 15:00 Uhr .
"Windplatten können als kleine bis mittelgroße Lawinen ausgelöst werden."
"Windplatten können als kleine bis mittelgroße Lawinen ausgelöst werden."; warnte die Meldestelle. Zusätzlich gab der Lawinenarndienst an: "Die Lawinengefahr ist oberhalb der Baumgrenze mäßig und darunter gering. Das Hauptproblem sind Windplatten. Kleine bis mittlere Plattenlawinen können bereits durch geringe zusätzliche Belastung ausgelöst werden. Die lawinengefährdeten Stellen befinden sich vor allem oberhalb der Baumgrenze in steilem Gelände entlang von Graten in allen Expositionen sowie abseits der Grate hinter Geländekanten und in Rinnen und Mulden.
An sehr steilen, sonnigen Hängen können sich vereinzelte, meist kleine Gleitschneelawinen lösen. Kleinere Lockerschneelawinen sind in steilem, mit Felsen durchsetztem Gelände möglich."
Details zur Lawinenwarnung: Schneebeschaffenheit und Lawinenprobleme
Begründet wird die aktuelle Gefahrenlage durch die als Lawinenprobleme definierten Kategorien Triebschnee und Gleitschneeproblem. In Bezug auf die Schneebeschaffenheit meldet die Zentrale: "Es sind etwa 20 bis 30 cm Schnee gefallen, in windgeschützten Lagen sogar noch mehr. Kleine Schneeverwehungen können auf weichen Schichten leicht auslösen. Ein Teil der Windschnee-Schicht ist weich und schwer zu erkennen. Zudem sind im oberen Teil des Altschnees im Bereich der schmelzenden Schneekappen stellenweise Graupel und schwache Zwischenschichten eingebettet. Der Schneedeckel ist kompakt und weitgehend stabil. Auf der Südseite ist der Schnee zum Boden hin oft nass, was auf glattem Untergrund zu Rutschgefahr führen kann." Weitere Details seien jedoch in den einzelnen Regionen Bayerns individuell stark ausgeprägt.
Die Warnstufen im Überblick - Hier gelten aktuell folgende Warnstufen
| Region | Warnstufe |
|---|---|
| Allgäuer Voralpen | 3 |
| Allgäuer Alpen | 3 |
| Ammergauer Alpen | 3 |
| Werdenfelser Alpen | 3 |
| Westliche Bayrische Voralpen | 3 |
| Zentrale Bayrische Voralpen | 2 |
| Östliche Bayrische Voralpen | 2 |
| Westliche Chiemgauer Alpen | 2 |
| Östliche Chiemgauer Alpen | 2 |
| Berchtesgadener Alpen | 3 |
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Was bedeutet die Gefahrenmeldung jetzt für Sie?
Entsprechend der Gefahrenstufen und der konkreten Lawinenprobleme sollten Sie bestimmte Regeln befolgen, um sich nicht in Gefahr zu bringen.
Bei Stufe 2 wird die Gefahrensituation als mäßig eingeschätzt. Lawinen können vor allem an sehr steilen Hängen ausgelöst werden. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.
- Besondere Vorsicht gilt allerdings bei einem ungünstigen Schneedeckenaufbau (Altschneeproblem).
Bei Stufe 3 ist die Lawinengefahr erheblich. Anzeichen für diese Gefahr sind das Auftreten von spezifischen Geräuschen und Rissen. Vor allem an steilen Hängen mit bestimmten Höhenlagen können Lawinen leicht ausgelöst werden.
Für Wintersportler stellt dies die gefährlichste Situation dar und es ist unbedingt ratsam, risikomindernde Maßnahmen zu treffen und sehr steile Hänge zu vermeiden.
Unerfahrene Wintersportler sollten sich besser auf geöffneten Abfahrten und Routen aufhalten.
Vermeiden Sie Triebschneeablagerungen insbesondere an Übergängen von wenig zu viel und von weichem zu hartem Schnee.
In der Nähe von Gleitschneerissen sollten Sie sich auf keinen Fall aufhalten.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten der LWD Bayern generiert. Datenupdates gibt es täglich (zuletzt am 31.03.2026 um 15:43 Uhr). Bitte beachten Sie, dass sich die Gefahrenstufen und Wetterbedingungen im Verlauf des Tages sowie von Tal zu Tal verändern können. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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