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Lawinenwarnung bis Stufe 3: Diese Lawinengefahr für Zermatt und andere Gebiete in der Schweiz sollten Sie heute ernstnehmen!

Vorsicht vor Lawinengefahr: Bitte informieren Sie sich über aktuelle Warnungen und beachten Sie sichere Routen. Bild: Adobe Stock / Denis Radermecker

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Das SLF meldet aktuell, dass unter anderem für die Gebiete Rheinwald, Mattmark, Avers, Bleniotal, Südliches Simplon Gebiet, Untere Vispertäler, Val Sumvitg, Oberes Puschlav, Obere Leventina und Mountet Lawinengefahr besteht. Die Meldung gilt vorerst bis zum 28.03.2026, um 16:00 Uhr.

Lawinengefahr: Darauf sollten Sie achten!

In Bezug auf die Schneebeschaffenheit meldet die Zentrale: "In den letzten zwei Tagen ist im Norden bis in tiefe Lagen viel Schnee gefallen. Dieser Schnee wurde durch teilweise stürmische Nordwinde und am Freitag auch durch den Bise-Wind stark verfrachtet. Im Süden wurde vor allem lockerer Altschnee verfrachtet. Dies hat in allen Regionen zu Schneeverwehungen geführt; im Norden sind diese Verwehungen groß. An windgeschützten Nordhängen liegt frischer und verwehtes Schnee auf sehr lockerem Schnee. An Südhängen liegt er hingegen oft bis in hohe Lagen auf einer Kruste. In vielen Fällen ist auch die Oberfläche der alten Schneedecke vom Wind geformt und unregelmäßig.Im oberen Teil der alten Schneedecke befindet sich an windgeschützten Stellen eine vergrabene Oberflächenrauhschicht, in der noch Lawinen ausgelöst werden können. Insbesondere in den inneralpinen Regionen des Wallis und in Graubünden sind Lawinen auch in schwachen Schichten in Bodennähe möglich."

"Triebschnee und Altschneeproblem"

Begründet wird die aktuelle Gefahrenlage durch die als Lawinenprobleme definierten Kategorien "Triebschnee und Altschneeproblem":

  • Das Altschneeproblem bezieht sich auf Lawinen, die durch veränderte Schichten unter einer älteren Schneeschicht ausgelöst werden können.

  • Triebschnee bildet sich, wenn der Wind Schnee von exponierten Bereichen auf geschützte Gebiete verfrachtet. Diese Verschiebung kann zu Schwachschichten in der Schneedecke führen, was möglicherweise Lawinenabbrüche auslöst.

Weitere Details seien jedoch in den einzelnen Regionen der Schweiz individuell stark ausgeprägt.

Wo besteht heute Lawinengefahr in der Schweiz?

Für alle in der jüngsten Lawinenwarnung herausgegebenen Gebiete gilt die Warnstufe 3. Betroffen sind entsprechend:

  • Unteres Puschlav
  • Oberes Puschlav
  • Bergell
  • Val Chamuera
  • Bernina
  • Corvatsch
  • Basso Moesano
  • Alto Moesano
  • Bleniotal
  • Obere Leventina
  • Bedrettotal
  • Avers
  • Rheinwald
  • Zervreila
  • Val Sumvitg
  • Obersaxen - Safiental
  • Südliches Obergoms
  • Binntal
  • Südliches Simplon Gebiet
  • Nördliches Simplon Gebiet
  • Mattmark
  • Monte Rosa
  • Saas Fee
  • Zermatt
  • Untere Vispertäler
  • Turtmanntal
  • Mountet
  • Val d'Anniviers

Die hier gemeldeten Regionen sind jedoch nicht die einzigen, in denen gerade eine potenzielle Gefahr für Lawinen besteht. Vielmehr sind verteilt über die gesamte Schweiz Warnungen verschiedener Stufen weiterhin gültig.

Lawinengefahr? Was die Warnstufen bedeuten

Wie sich die Lage in nächster Zeit entwickelt, ist schwer zu sagen, auch die Meldestelle hat sich dazu bisher nicht geäußert. Für Reisende, die in den betroffenen Gebieten Urlaub machen und dort wandern oder skifahren möchten, ist es empfehlenswert, sich vor Ort bei den örtlichen Touristenzentren zu informieren. Unter allen Umständen sollte darauf geachtet werden, die markierten Wege und Pisten nicht zu verlassen. Entsprechend der Gefahrenstufen sollten Sie bestimmte Regeln beachten, um sich nicht in Gefahr zu bringen.

Bei Stufe 2 wird die Gefahrensituation als mäßig eingeschätzt. Lawinen können vor allem an besonders steilen Hängen ausgelöst werden. Größere spontane Lawinen sind nicht zu befürchten.

  • Insbesondere bei einem ungünstigen Aufbau der Schneedecke (Altschneeproblem) gilt erhöhte Vorsicht..

Bei Stufe 3 ist die Lawinengefahr erheblich. Das Vorhandensein spezifischer Geräusche und Risse sind klare Indikatoren für diese Gefahr. Insbesondere an steilen Hängen in bestimmten Höhenlagen kann es leicht zur Auslösung von Lawinen kommen.

  • Für Wintersportler stellt dies die gefährlichste Situation dar und es ist unbedingt ratsam, risikomindernde Maßnahmen zu treffen und sehr steile Hänge zu vermeiden.

  • Unerfahrene Wintersportler sollten sich besser auf geöffneten Abfahrten und Routen aufhalten.

Darüber hinaus empfielt es sich, auf die konkreten Lawinenprobleme zu achten:

  • Vermeiden Sie Triebschneeablagerungen insbesondere an Übergängen von wenig zu viel und von weichem zu hartem Schnee.

  • Meiden Sie große Steilhänge, denn das Altschneeproblem ist eine der Hauptursachen von tödlichen Lawinenunfällen bei Wintersportlern.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des SLF generiert. Datenupdates erfolgen täglich (zuletzt am 28.03.2026 um 14:59 Uhr). Bitte beachten Sie, dass sich die Gefahrenstufen und Wetterbedingungen im Verlauf des Tages sowie von Tal zu Tal verändern können. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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