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Lawinenwarnung bis Stufe 2: Diese Meldung gilt aktuell für Bayern

Vorsicht vor Lawinengefahr: Bitte informieren Sie sich über aktuelle Warnungen und beachten Sie sichere Routen. Bild: Adobe Stock / Naj

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Am 24.03.2026 um 16:00 Uhr kam von der LWD Bayern eine Meldung für die Regionen Werdenfelser Alpen, Allgäuer Alpen Mitte und Ammergauer Alpen Nord. Die Warnung ist vorerst bis zum 25.03.2026 gültig.

"Im Laufe des Nachmittags tritt das Problem mit den Windverwehungen stellenweise verstärkt zutage."

"Im Laufe des Nachmittags tritt das Problem mit den Windverwehungen stellenweise verstärkt zutage."; teilte die Zentrale in der Meldung mit. Zu den Folgen schreibt der Lawinenarndienst: "Die Lawinengefahr ist oberhalb von 2000 Metern mäßig und darunter gering. Anhaltende Schwachschichten stellen ein Problem dar. Die wenigen lawinengefährdeten Stellen befinden sich in sehr steilem Gelände mit Nordwest-, Nord- bis Nordostausrichtung. Schneebrettlawinen können bereits bei geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Sie bleiben in der Regel klein. In seltenen Fällen können Schneebrettlawinen bei starker Zusatzbelastung in tief liegenden Schwachschichten ausgelöst werden und mittlere Ausmaße erreichen.

Im Tagesverlauf werden Windplatten oberhalb der Baumgrenze zum Problem. Lawinengefährdete Stellen befinden sich im steilen Gelände neben den Graten in Nordwest-, Nord- bis Südostlage sowie in Rinnen und Mulden. Kleine Schneebrettlawinen können schon bei geringer zusätzlicher Belastung ausgelöst werden."

Details zur Lawinenwarnung: Schneebeschaffenheit und Lawinenprobleme

Begründet wird die aktuelle Gefahrenlage durch die als Lawinenprobleme definierten Kategorien Altschneeproblem und Triebschnee. Bezüglich der Schneebeschaffenheit meldet die Zentrale: "In höheren Lagen haben sich nahe der Oberfläche schwache Schichten aus facettierten Kristallen gebildet. Der Schnee an der Oberfläche ist nur in Lee- und Schattenlagen weich. In der zweiten Tageshälfte setzt Schneefall ein, stellenweise bei stürmischen Winden. An einigen Stellen lagert sich frische Windschneeplatte auf weichem Schnee ab und ist auslösegefährdet. Die bodennahen Schichten in hohen Lagen bestehen aus größeren, weichen Kristallen. Die darüberliegende alte Schneedecke ist gut stabilisiert. In mittleren Lagen fällt der Neuschnee hauptsächlich auf die Südseite des offenen Geländes, ansonsten auf eine überwiegend feuchte alte Schneedecke." Weitere Details seien jedoch in den einzelnen Regionen Bayerns individuell stark ausgeprägt.

Die Warnstufen im Überblick - Hier gelten aktuell folgende Warnstufen

RegionWarnstufe
Allgäuer Voralpen1
Allgäuer Alpen2
Ammergauer Alpen2
Werdenfelser Alpen2
Westliche Bayrische Voralpen1
Zentrale Bayrische Voralpen1
Östliche Bayrische Voralpen1
Westliche Chiemgauer Alpen1
Östliche Chiemgauer Alpen1
Berchtesgadener Alpen2

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Was bedeutet die Gefahrenmeldung jetzt für Sie?

Entsprechend der Gefahrenstufen und der konkreten Lawinenprobleme sollten Sie bestimmte Regeln befolgen, um sich nicht in Gefahr zu bringen.
Bei Stufe 1 ist die Gefahr für Lawinen gering. Diese können lediglich vereinzelt an sehr steilen Hängen ausgelöst werden.

  • Für Personen, die sich im ungesicherten Gelände aufhalten, wird empfohlen, extrem steile Hänge einzeln zu befahren und die Absturzgefahr immer im Auge zu behalten.

Bei Stufe 2 wird die Gefahrensituation als mäßig eingeschätzt. Lawinen können vor allem an sehr steilen Hängen ausgelöst werden. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.

  • Besondere Vorsicht gilt allerdings bei einem ungünstigen Schneedeckenaufbau (Altschneeproblem).

  • Vermeiden Sie Triebschneeablagerungen insbesondere an Übergängen von wenig zu viel und von weichem zu hartem Schnee.

  • Meiden Sie große Steilhänge, denn das Altschneeproblem ist eine der Hauptursachen von tödlichen Lawinenunfällen bei Wintersportlern.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten der LWD Bayern generiert. Datenupdates gibt es täglich (zuletzt am 24.03.2026 um 16:00 Uhr). Bitte beachten Sie, dass sich die Gefahrenstufen und Wetterbedingungen im Verlauf des Tages sowie von Tal zu Tal verändern können. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Wie gefährlich Lawinen vor allem für Wanderer und Skifahrer sein können und wie Sie sich im Ernstfall verhalten müssen, lesen Sie hier bei uns:

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