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Lawinenwarnung bis Stufe 2: Diese Meldung für die Region Berchtesgadener Alpen sollten Ski-Fans und Wanderer heute ernstnehmen!

Welche Tipps sollte man im Notfall bei einem Lawinenabgang kennen? Bild: Adobe Stock / Scheidle-Design

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Am 22.03.2026 um 16:00 Uhr kam von der LWD Bayern eine Meldung für die Regionen Berchtesgadener Alpen, Werdenfelser Alpen und Allgäuer Alpen Mitte. Die Warnung gilt vorerst bis zum 23.03.2026, um 16:00 Uhr .

"Seien Sie vorsichtig, besonders an schattigen Hängen und in extrem steilem Gelände!"

"Seien Sie vorsichtig, besonders an schattigen Hängen und in extrem steilem Gelände!"; heißt es jüngst in der Gefahrenwarnung. Weiterführend gilt: "Die Lawinengefahr ist oberhalb von 2200 Metern mäßig und darunter gering. Anhaltende Schwachschichten stellen ein Problem dar. Lawinengefährdete Stellen befinden sich in sehr steilem Gelände mit Ausrichtungen von Nordwest über Nord bis Nordost. Dort können gelegentlich kleine Schneebrettlawinen mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. In seltenen Fällen können Schneebretter bei großer Zusatzbelastung, beispielsweise durch eine kleine, oberflächliche Lawine, in tief liegenden Schwachschichten ausgelöst werden und dann mittlere Größe erreichen.

Bei Sonneneinstrahlung können kleine, nasse Lockerschneelawinen aus extrem steilem Gelände ausgelöst werden."

Details zur Lawinenwarnung: Schneebeschaffenheit und Lawinenprobleme

Als Ursache für die Gefahrenlage wird vom Lawinenwarndienst das Altschneeproblem benannt. Bezüglich der Schneebeschaffenheit meldet die Zentrale: "In höheren Lagen (über 1500 m) finden sich stellenweise unter älteren Windplatten an Schattenhängen Schwachstellen. In hohen Lagen sind tief im kompakten Altschnee Schichten aus großen, körnigen Kristallen erhalten. Diese Schichten bestehen meist aus abgerundeten, kantigen Kristallen. An den Nordhängen höherer Erhebungen ist der Schnee in windgeschützten Bereichen oberflächlich noch pulvrig. Insgesamt liegt wenig Schnee, während die Südhänge immer blasser werden." Trotz dieser recht einheitlich wirkenden Beschreibung der Schneedecke sei jedoch zu beachten, dass die Warnstufen sich in den einzelnen Regionen unterscheiden können.

Die Warnstufen im Überblick - Hier gelten aktuell folgende Warnstufen

RegionWarnstufe
Allgäuer Voralpen1
Allgäuer Alpen2
Ammergauer Alpen1
Werdenfelser Alpen2
Westliche Bayrische Voralpen1
Zentrale Bayrische Voralpen1
Östliche Bayrische Voralpen1
Westliche Chiemgauer Alpen1
Östliche Chiemgauer Alpen1
Berchtesgadener Alpen2

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Was bedeutet die Gefahrenwarnung jetzt für Sie?

Entsprechend der Gefahrenstufen und des konkreten Lawinenproblems sollten Sie bestimmte Regeln beachten, um sich nicht in Gefahr zu bringen.
Bei Stufe 1 ist die Gefahr für Lawinen gering. Diese können lediglich vereinzelt an sehr steilen Hängen ausgelöst werden.

  • Für Personen, die sich im ungesicherten Gelände aufhalten, wird empfohlen, extrem steile Hänge einzeln zu befahren und die Absturzgefahr immer im Auge zu behalten.

Bei Stufe 2 wird die Gefahrensituation als mäßig eingeschätzt. Lawinen können vor allem an sehr steilen Hängen ausgelöst werden. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.

  • Besondere Vorsicht gilt allerdings bei einem ungünstigen Schneedeckenaufbau (Altschneeproblem).

  • Meiden Sie große Steilhänge, denn das Altschneeproblem ist eine der Hauptursachen von tödlichen Lawinenunfällen bei Wintersportlern.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten der LWD Bayern generiert. Datenupdates gibt es täglich (zuletzt am 22.03.2026 um 16:00 Uhr). Bitte beachten Sie, dass sich die Gefahrenstufen und Wetterbedingungen im Verlauf des Tages sowie von Tal zu Tal verändern können. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Wie gefährlich Lawinen vor allem für Wanderer und Skifahrer sein können und wie Sie sich im Ernstfall verhalten müssen, lesen Sie hier bei uns:

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