Lawinenlagebericht am 22.03.2026: Diese Meldung für Vallon de Saint-Imier und andere Gebiete in der Schweiz sollten Sie heute ernstnehmen!
Vorsicht vor Lawinengefahr: Bitte informieren Sie sich über aktuelle Warnungen und beachten Sie sichere Routen. Bild: Adobe Stock / Denis Radermecker
Erstellt von Team Datenjournalismus
22.03.2026 15.00
Das SLF meldet aktuell, dass unter anderem für die Gebiete Mendrisiotto, Val de Ruz - Colombier, Vallée de Joux, Vallon de Saint-Imier, Schwarzenberg, Biel- Neuenburg, Toggenburg, Yverdon - Bevaix, Saint-Cergue und Appenzeller Alpen Lawinengefahr besteht. Die Meldung gilt vorerst bis zum 22.03.2026, um 16:00 Uhr.
Lawinengefahr: Darauf sollten Sie achten!
In Bezug auf die Schneebeschaffenheit meldet die Zentrale: "Schneedecke Durch den Neuschnee und den Südwind bilden sich Schneeverwehungen, von denen einige leicht auslösbar sind. Entlang des Hauptkamms sind diese etwas häufiger und größer. An anderen Orten sind sie meist klein.An einigen Stellen befindet sich im obersten Teil des Schneedecks, insbesondere an Schattenhängen, von Schnee bedeckter Oberflächenreif. In dieser Schwachschicht wurden in den letzten Tagen weiterhin Lawinen ausgelöst, vor allem im südlichen Wallis und in Graubünden.In den Schwachschichten in Bodennähe wurden in letzter Zeit weiterhin vereinzelte Lawinen ausgelöst, vor allem in den inneralpinen Regionen und im südlichen Graubünden. In den übrigen Regionen gibt es stellenweise an Schattenhängen noch Schwachschichten im alten Schneedeckensockel, diese sind jedoch meist so dick bedeckt, dass sie kaum auslösefähig sind." Die Gefahrenwarnung mag zwar einheitlich wirken, aber es ist wichtig zu beachten, dass die Warnstufen und die Details zur Schneebeschaffenheit je nach Region und Tageszeit variieren können.
Aktuelle Lawinenwarnstufen in der Schweiz am 22.03.2026
Für alle in der jüngsten Lawinenwarnung herausgegebenen Gebiete gilt die Warnstufe 1. Betroffen sind entsprechend:
- Vallon de Saint-Imier
- Biel- Neuenburg
- Val de Ruz - Colombier
- Yverdon - Bevaix
- Vallée de Joux
- Saint-Cergue
- Mendrisiotto
- Toggenburg
- Appenzeller Alpen
- Rothenthurm
- Schwarzenberg
- Östliche Berner Voralpen
- Westliche Berner Voralpen
- Gruyère
Die hier gemeldeten Regionen sind jedoch nicht die einzigen, in denen gerade eine potenzielle Gefahr für Lawinen besteht. Vielmehr sind verteilt über die gesamte Schweiz Warnungen verschiedener Stufen weiterhin gültig. Die derzeit höchste Warnstufe 3 gilt unter anderem für
- Jungfrau-Region
- St. Moritz
- Zuoz
- Iffigen
Wie Sie sich bei welcher Lawinenwarnstufe verhalten sollten
Wie sich die Lage in nächster Zeit entwickelt, ist schwer zu sagen, auch die Meldestelle hat sich dazu bisher nicht geäußert. Wenn Sie in den betroffenen Gebieten Urlaub machen und planen, wandern oder skifahren zu gehen, ist es ratsam, sich vorab bei den örtlichen Touristinformationen zu erkundigen. In jedem Fall wird darauf hingewiesen, die ausgeschriebenen Wege und Pisten nicht zu verlassen. Entsprechend der Gefahrenstufen sollten Sie bestimmte Regeln befolgen, um sich nicht in Gefahr zu bringen.
Bei Stufe 1 ist die Gefahr für Lawinen gering. Auslösungen dieser Art können lediglich an sehr steilen Hängen in Einzelfällen vorkommen.
- Personen im ungesicherten Gelände wird geraten, extrem steile Hänge einzeln zu befahren und dabei die ständige Gefahr eines Absturzes zu berücksichtigen.
Bei Stufe 2 wird die Gefahrensituation als mäßig eingeschätzt. An sehr steilen Hängen besteht die Gefahr von Lawinenauslösungen. Es ist jedoch nicht wahrscheinlich, dass größere Lawinen spontan abgehen.
- Bei einem problematischen Schneedeckenaufbau (Altschneeproblem) ist allerdings besondere Vorsicht geboten..
Bei Stufe 3 ist die Lawinengefahr erheblich. Das Vorhandensein spezifischer Geräusche und Risse sind klare Indikatoren für diese Gefahr. An steilen Hängen in bestimmten Höhenlagen besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für die leichte Auslösung von Lawinen.
In dieser Situation ist es für Wintersportler besonders gefährlich, daher wird dringend empfohlen, risikomindernde Maßnahmen zu ergreifen und extrem steile Hänge zu meiden.
Es ist ratsam, dass unerfahrene Wintersportler sich auf geöffneten Abfahrten und ausgewiesenen Routen aufhalten.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des SLF generiert. Datenupdates erfolgen täglich (zuletzt am 22.03.2026 um 14:59 Uhr). Bitte beachten Sie, dass sich die Gefahrenstufen und Wetterbedingungen im Verlauf des Tages sowie von Tal zu Tal verändern können. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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