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Lawinenwarnung bis Stufe 2: Diese Meldung für die Region Bayrische Voralpen West sollten Skifahrer heute ernstnehmen!

Vorsicht vor Lawinengefahr: Bitte informieren Sie sich über aktuelle Warnungen und beachten Sie sichere Routen. Bild: Adobe Stock / Denis Radermecker

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Die LWD Bayern meldete am 07.03.2026 um 16:00 Uhr, dass für die Gebiete Werdenfelser Alpen, Berchtesgadener Alpen, Ammergauer Alpen Nord, Allgäuer Alpen Mitte und Bayrische Voralpen West Lawinengefahr besteht. Die Warnung ist vorerst bis zum 08.03.2026 gültig.

"In höheren Lagen sollten Sie sich der Gefahr des Ausrutschens auf schattigen Hängen bewusst sein."

"In höheren Lagen sollten Sie sich der Gefahr des Ausrutschens auf schattigen Hängen bewusst sein."; warnte die Meldestelle. Weiterführend gilt: "Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1800 Metern mässig und darunter gering. Das Hauptproblem ist eine anhaltende Schwachschicht. Bei grossen Zusatzbelastungen, beispielsweise durch Wechtenbrüche, können vereinzelt auch grosse Schneebrettlawinen an schattigen Hängen ausgelöst werden. Vorsicht ist auch in höheren Lagen in Übergangsbereichen von wenig zu viel Schnee geboten, beispielsweise beim Betreten von Rinnen und Mulden.

In mittleren Höhenlagen sind auch einzelne kleine bis mittlere Gleitschneelawinen an Hängen mit glatter Oberfläche möglich. Im Tagesverlauf und bei Sonneneinstrahlung können sich kleinere Lockerschneelawinen aus dem felsigen Steilgelände lösen."

Details zur Lawinenwarnung: Schneebeschaffenheit und Lawinenprobleme

Begründet wird die aktuelle Gefahrenlage durch die als Lawinenprobleme definierten Kategorien Altschneeproblem und Nassschneeproblem. In Bezug auf die Schneebeschaffenheit meldet die Zentrale: "An schattigen Hängen in höheren Lagen finden sich tief in der Schneedecke schwache Schichten aus facettierten Kristallen. Diese sind meist von kompakten oder verkrusteten Schneeschichten bedeckt. Am frühen Morgen ist die Schneedecke meist krustenfähig und eisig. In der Sonne weicht der Schnee im Laufe des Tages schnell wieder auf, wodurch er seine Bindung verliert. An schattigen Hängen finden sich in höheren Lagen facettierte Kristalle unter einer dünnen, oberflächlichen Schmelz-Gefrier-Kruste. Gegen den Boden hin ist die Schneedecke in den mittleren Schichten nass. Auf der Südseite und in tieferen Lagen wird der Boden immer flockiger." Weitere Details seien jedoch in den einzelnen Regionen des deutschen Alpenraums individuell stark ausgeprägt.

Die Warnstufen im Überblick - Hier gelten aktuell folgende Warnstufen

RegionWarnstufe
Allgäuer Voralpen1
Allgäuer Alpen2
Ammergauer Alpen2
Werdenfelser Alpen2
Westliche Bayrische Voralpen2
Zentrale Bayrische Voralpen1
Östliche Bayrische Voralpen1
Westliche Chiemgauer Alpen1
Östliche Chiemgauer Alpen1
Berchtesgadener Alpen2

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Was bedeutet die Gefahrenmeldung jetzt für Sie?

Entsprechend der Gefahrenstufen und der konkreten Lawinenprobleme sollten Sie bestimmte Regeln beachten, um sich nicht in Gefahr zu bringen.
Bei Stufe 1 ist die Gefahr für Lawinen gering. Diese können lediglich vereinzelt an sehr steilen Hängen ausgelöst werden.

  • Für Personen, die sich im ungesicherten Gelände aufhalten, wird empfohlen, extrem steile Hänge einzeln zu befahren und die Absturzgefahr immer im Auge zu behalten.

Bei Stufe 2 wird die Gefahrensituation als mäßig eingeschätzt. Lawinen können vor allem an sehr steilen Hängen ausgelöst werden. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.

  • Besondere Vorsicht gilt allerdings bei einem ungünstigen Schneedeckenaufbau (Altschneeproblem).

  • Meiden Sie große Steilhänge, denn das Altschneeproblem ist eine der Hauptursachen von tödlichen Lawinenunfällen bei Wintersportlern.

  • Wenn es auf eine trockene Schneedecke regnet, tritt das Problem in der Regel unmittelbar auf. Gutes Timing und eine gute Tourenplanung sind entscheidend bei der Lawinenvermeidung. Deshalb sollten Sie Lawinenauslaufbereiche beachten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten der LWD Bayern generiert. Datenupdates gibt es täglich (zuletzt am 07.03.2026 um 16:00 Uhr). Bitte beachten Sie, dass sich die Gefahrenstufen und Wetterbedingungen im Verlauf des Tages sowie von Tal zu Tal verändern können. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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