Lawinenwarnung bis Stufe 2: Diese Meldung gilt aktuell für Bayern
Vorsicht vor Lawinengefahr: Bitte informieren Sie sich über aktuelle Warnungen und beachten Sie sichere Routen. Bild: Adobe Stock / Denis Radermecker
Erstellt von Team Datenjournalismus
05.03.2026 09.42
Am 04.03.2026 um 16:00 Uhr kam von der LWD Bayern eine Meldung für die Regionen Ammergauer Alpen Nord, Bayrische Voralpen West, Werdenfelser Alpen, Allgäuer Alpen Mitte und Berchtesgadener Alpen. Die Warnung ist vorerst bis zum 05.03.2026 gültig.
"Lawinengefährdete Stellen, insbesondere an Übergängen von wenig zu viel Schnee."
"Lawinengefährdete Stellen, insbesondere an Übergängen von wenig zu viel Schnee."; heißt es jüngst in der Gefahrenwarnung. Weiterführend gilt: "Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1800 Metern mässig und darunter gering. Die anhaltende Schwachschicht ist eine anhaltende Schwachschicht. An schattigen Hängen können mittlere Schneebrettlawinen ausgelöst werden, insbesondere bei grosser Zusatzbelastung. Besondere Vorsicht ist in hohen Lagen in Übergangsbereichen von wenig zu viel Schnee geboten, beispielsweise beim Betreten von Rinnen und Mulden.
Im Tagesverlauf und mit zunehmender Sonneneinstrahlung können sich Nassschneelawinen aus dem felsigen Steilgelände lösen. In mittleren Höhenlagen sind vereinzelte Gleitschneelawinen an Hängen mit glattem Untergrund möglich. Gelegentlich können sie auch an schattigen Hängen auftreten. Nassschneelawinen sind klein bis mittelgroß."
Details zur Lawinenwarnung: Schneebeschaffenheit und Lawinenprobleme
Begründet wird die aktuelle Gefahrenlage durch die als Lawinenprobleme definierten Kategorien Altschneeproblem und Nassschneeproblem. Bezüglich der Schneebeschaffenheit meldet die Zentrale: "An schattigen Hängen in höheren Lagen finden sich tief in der Schneedecke schwache Schichten aus facettierten Kristallen. Diese sind in der Regel von kompakten oder verkrusteten Schneeschichten bedeckt. Am frühen Morgen ist die Schneedecke in mittleren Höhenlagen teilweise verkrustet und wird im Laufe des Tages durch Sonneneinstrahlung weicher. In Bodennähe ist die Schneedecke in den mittleren Schichten nass und kann abrutschen." Trotz dieser recht einheitlich wirkenden Beschreibung der Schneedecke sei jedoch zu beachten, dass die Warnstufen sich in den einzelnen Regionen unterscheiden können.
Die Warnstufen im Überblick - Hier gelten aktuell folgende Warnstufen
| Region | Warnstufe |
|---|---|
| Allgäuer Voralpen | 1 |
| Allgäuer Alpen | 2 |
| Ammergauer Alpen | 2 |
| Werdenfelser Alpen | 2 |
| Westliche Bayrische Voralpen | 2 |
| Zentrale Bayrische Voralpen | 1 |
| Östliche Bayrische Voralpen | 1 |
| Westliche Chiemgauer Alpen | 1 |
| Östliche Chiemgauer Alpen | 1 |
| Berchtesgadener Alpen | 2 |
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Was bedeutet die Gefahrenwarnung jetzt für Sie?
Entsprechend der Gefahrenstufen und der konkreten Lawinenprobleme sollten Sie bestimmte Regeln beachten, um sich nicht in Gefahr zu bringen.
Bei Stufe 1 ist die Gefahr für Lawinen gering. Diese können lediglich vereinzelt an sehr steilen Hängen ausgelöst werden.
- Für Personen, die sich im ungesicherten Gelände aufhalten, wird empfohlen, extrem steile Hänge einzeln zu befahren und die Absturzgefahr immer im Auge zu behalten.
Bei Stufe 2 wird die Gefahrensituation als mäßig eingeschätzt. Lawinen können vor allem an sehr steilen Hängen ausgelöst werden. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.
Besondere Vorsicht gilt allerdings bei einem ungünstigen Schneedeckenaufbau (Altschneeproblem).
Meiden Sie große Steilhänge, denn das Altschneeproblem ist eine der Hauptursachen von tödlichen Lawinenunfällen bei Wintersportlern.
Wenn es auf eine trockene Schneedecke regnet, tritt das Problem in der Regel unmittelbar auf. Gutes Timing und eine gute Tourenplanung sind entscheidend bei der Lawinenvermeidung. Deshalb sollten Sie Lawinenauslaufbereiche beachten.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten der LWD Bayern generiert. Datenupdates gibt es täglich (zuletzt am 04.03.2026 um 16:00 Uhr). Bitte beachten Sie, dass sich die Gefahrenstufen und Wetterbedingungen im Verlauf des Tages sowie von Tal zu Tal verändern können. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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