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Lawinenwarnung bis Stufe 3: Diese Meldung für die Region Allgäuer Alpen Mitte sollten Ski-Fans und Wanderer heute ernstnehmen!

Vorsicht vor Lawinengefahr: Bitte informieren Sie sich über aktuelle Warnungen und beachten Sie sichere Routen. Bild: Adobe Stock / Audrey

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Die LWD Bayern meldete am 12.02.2026 um 16:00 Uhr, dass für die Gebiete Allgäuer Alpen Mitte Lawinengefahr besteht. Die Meldung gilt vorerst bis zum 13.02.2026, um 16:00 Uhr .

"Mit Neuschnee und stürmischen Westwinden, die leicht zu Schneeverwehungen führen können."

"Mit Neuschnee und stürmischen Westwinden, die leicht zu Schneeverwehungen führen können."; warnte die Meldestelle. Zu den Folgen schreibt der Lawinenarndienst: "Oberhalb der Baumgrenze ist die Lawinengefahr erheblich, unterhalb davon gering. Windplattenlawinen sind problematisch. Mittelgrosse Plattenlawinen können vielerorts bereits bei geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Lawinengefährdete Stellen befinden sich an steilen Hängen mit Nordwest-, Nord- bis Südostneigung sowie in Rinnen und Mulden. Mit zunehmender Höhe nehmen sie an Anzahl und Grösse zu.

Gelegentlich können mittelgrosse Schneebrettlawinen auch in anhaltenden Schwachschichten ausgelöst werden. Dies ist insbesondere auf sehr steilen, schattigen Hängen oberhalb von 1800 m mit hoher Zusatzbelastung denkbar, beispielsweise wenn eine oberflächliche Lawine in tiefe, schwache Schichten durchbricht."

Details zur Lawinenwarnung: Schneebeschaffenheit und Lawinenprobleme

Begründet wird die aktuelle Gefahrenlage durch die als Lawinenprobleme definierten Kategorien Triebschnee und Altschneeproblem. In Bezug auf die Schneebeschaffenheit meldet die Zentrale: "Frische und ältere Windplatten liegen oft auf Oberflächenreif oder dünnen Wind- und Schmelz-Gefrier-Krusten, die leicht ausgelöst werden können. Einzelne, schlechte Ergebnisse bei Schneedeckentests deuten darauf hin, dass es in höheren Lagen immer noch möglich ist, Schneebretter in tieferen, aufgebauten Schichten auszulösen. Auf der Südseite fehlt es bis in hohe Lagen an alter Schneedecke, und exponiertes Gelände auf der Westseite ist oft verweht. In tieferen Lagen (unter 1500 Metern) ist die alte Schneedecke feucht oder nass." Trotz dieser recht einheitlich wirkenden Beschreibung der Schneedecke sei jedoch zu beachten, dass die Warnstufen in den einzelnen Regionen sowie zu unterschiedlichen Tageszeiten voneinander abweichen können.

Die Warnstufen im Überblick - Hier gelten aktuell folgende Warnstufen

RegionWarnstufe
Allgäuer Voralpen2
Allgäuer Alpen3
Ammergauer Alpen2
Werdenfelser Alpen2
Westliche Bayrische Voralpen1
Zentrale Bayrische Voralpen1
Östliche Bayrische Voralpen1
Westliche Chiemgauer Alpen1
Östliche Chiemgauer Alpen1
Berchtesgadener Alpen2

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Was bedeutet die Gefahrenwarnung jetzt für Sie?

Entsprechend der Gefahrenstufen und der konkreten Lawinenprobleme sollten Sie bestimmte Regeln beachten, um sich nicht in Gefahr zu bringen.
Bei Stufe 1 ist die Gefahr für Lawinen gering. Diese können lediglich vereinzelt an sehr steilen Hängen ausgelöst werden.

  • Für Personen, die sich im ungesicherten Gelände aufhalten, wird empfohlen, extrem steile Hänge einzeln zu befahren und die Absturzgefahr immer im Auge zu behalten.

Bei Stufe 2 wird die Gefahrensituation als mäßig eingeschätzt. Lawinen können vor allem an sehr steilen Hängen ausgelöst werden. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.

  • Besondere Vorsicht gilt allerdings bei einem ungünstigen Schneedeckenaufbau (Altschneeproblem).

Bei Stufe 3 ist die Lawinengefahr erheblich. Anzeichen für diese Gefahr sind das Auftreten von spezifischen Geräuschen und Rissen. Vor allem an steilen Hängen mit bestimmten Höhenlagen können Lawinen leicht ausgelöst werden.

  • Für Wintersportler stellt dies die gefährlichste Situation dar und es ist unbedingt ratsam, risikomindernde Maßnahmen zu treffen und sehr steile Hänge zu vermeiden.

  • Unerfahrene Wintersportler sollten sich besser auf geöffneten Abfahrten und Routen aufhalten.

  • Vermeiden Sie Triebschneeablagerungen insbesondere an Übergängen von wenig zu viel und von weichem zu hartem Schnee.

  • Meiden Sie große Steilhänge, denn das Altschneeproblem ist eine der Hauptursachen von tödlichen Lawinenunfällen bei Wintersportlern.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten der LWD Bayern generiert. Datenupdates gibt es täglich (zuletzt am 12.02.2026 um 16:00 Uhr). Bitte beachten Sie, dass sich die Gefahrenstufen und Wetterbedingungen im Verlauf des Tages sowie von Tal zu Tal verändern können. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Wie gefährlich Lawinen vor allem für Wanderer und Skifahrer sein können und wie Sie sich im Ernstfall verhalten müssen, lesen Sie hier bei uns:

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