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Lawinenwarnung bis Stufe 2: Diese Meldung für den deutschen Alpenraum sollten Sie heute ernstnehmen!

Welche Tipps sollte man im Notfall bei einem Lawinenabgang kennen? Bild: Adobe Stock / Scheidle-Design

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Am 25.01.2026 um 16:00 Uhr kam von der LWD Bayern eine Meldung für die Regionen Chiemgauer Alpen Ost, Berchtesgadener Alpen, Bayrische Voralpen Mitte, Bayrische Voralpen Ost und Chiemgauer Alpen West. Die Warnung ist vorerst bis zum 26.01.2026 gültig.

"Hindernisse und lawinengefährdete Stellen sind mit Schnee bedeckt und schwer zu erkennen."

"Hindernisse und lawinengefährdete Stellen sind mit Schnee bedeckt und schwer zu erkennen."; warnte die Meldestelle. Weiterführend gilt: "Die Lawinengefahr ist gering. Kleine Lawinen können in anhaltend schwachen Schichten ausgelöst werden, insbesondere bei großer Zusatzbelastung. Die wenigen lawinengefährdeten Stellen befinden sich an extrem steilen Hängen in nördlicher und östlicher Ausrichtung, insbesondere beim Einstieg in Rinnen und Mulden."

Details zur Lawinenwarnung: Schneebeschaffenheit und Lawinenprobleme

Als Ursache für die Gefahrenlage wird vom Lawinenwarndienst das Altschneeproblem angegeben. In Bezug auf die Schneebeschaffenheit meldet die Zentrale: "Bis in hohe Lagen hat sich eine Kruste auf der Schneedecke gebildet, die von einigen Zentimetern Neuschnee bedeckt ist. In höheren Lagen liegt gebundener Schnee stellenweise auf kantigen Schneeschichten. Eine Ausbreitung von Rissen über größere Flächen ist nicht zu erwarten. Insgesamt liegt wenig Schnee und überall ist mit Bodenkontakt zu rechnen." Weitere Details seien jedoch in den einzelnen Regionen des deutschen Alpenraums individuell stark ausgeprägt.

Die Warnstufen im Überblick - Hier gelten aktuell folgende Warnstufen

RegionWarnstufe
Allgäuer Voralpen2
Allgäuer Alpen2
Ammergauer Alpen2
Werdenfelser Alpen2
Westliche Bayrische Voralpen2
Zentrale Bayrische Voralpen1
Östliche Bayrische Voralpen1
Westliche Chiemgauer Alpen1
Östliche Chiemgauer Alpen1
Berchtesgadener Alpen1

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Was bedeutet die Gefahrenwarnung jetzt für Sie?

Entsprechend der Gefahrenstufen und des konkreten Lawinenproblems sollten Sie bestimmte Regeln befolgen, um sich nicht in Gefahr zu bringen.
Bei Stufe 1 ist die Gefahr für Lawinen gering. Diese können lediglich vereinzelt an sehr steilen Hängen ausgelöst werden.

  • Für Personen, die sich im ungesicherten Gelände aufhalten, wird empfohlen, extrem steile Hänge einzeln zu befahren und die Absturzgefahr immer im Auge zu behalten.

Bei Stufe 2 wird die Gefahrensituation als mäßig eingeschätzt. Lawinen können vor allem an sehr steilen Hängen ausgelöst werden. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.

  • Besondere Vorsicht gilt allerdings bei einem ungünstigen Schneedeckenaufbau (Altschneeproblem).

  • Meiden Sie große Steilhänge, denn das Altschneeproblem ist eine der Hauptursachen von tödlichen Lawinenunfällen bei Wintersportlern.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten der LWD Bayern generiert. Datenupdates gibt es täglich (zuletzt am 25.01.2026 um 16:00 Uhr). Bitte beachten Sie, dass sich die Gefahrenstufen und Wetterbedingungen im Verlauf des Tages sowie von Tal zu Tal verändern können. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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