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Lawinenwarnung bis Stufe 3: Diese Meldung gilt aktuell für die Regionen Allgäuer Alpen Mitte und Werdenfelser Alpen

Welche Tipps sollte man im Notfall bei einem Lawinenabgang kennen? Bild: Adobe Stock / Scheidle-Design

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Am 13.01.2026 um 16:00 Uhr kam von der LWD Bayern eine Meldung für die Regionen Allgäuer Alpen Mitte und Werdenfelser Alpen. Die Warnung ist vorerst bis zum 14.01.2026 gültig.

"Erhebliche Lawinengefahr oberhalb von 1800 m."

"Erhebliche Lawinengefahr oberhalb von 1800 m."; teilte der Lawinenwarndienst in der Meldung mit. Im Detail gab der Lawinenarndienst an: "Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1800 Metern erheblich und darunter mässig. Das Hauptproblem in höheren Lagen sind Windplattenlawinen. Plattenlawinen können an steilen Hängen mit Nordwest- bis Ost- bis Südausrichtung sowie in Rinnen und Mulden mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Die Anzahl lawinengefährdeter Stellen nimmt mit der Höhe zu, und Lawinen können in höheren Lagen in Gebieten mit mehr Schnee stellenweise gross werden.

Auch Nieselschnee ist problematisch. Lockerer Schnee, gleitender Schnee und Schneebrettlawinen können sich in allen Expositionen lösen, insbesondere in mittleren Höhenlagen (1000 m – 2000 m). In hohen Lagen sind Südhänge besonders betroffen, wenn die Sonne scheint. Nieselschneelawinen können mittlere Ausmasse erreichen."

Details zur Lawinenwarnung: Schneebeschaffenheit und Lawinenprobleme

Begründet wird die aktuelle Gefahrenlage durch die als Lawinenprobleme definierten Kategorien Triebschnee und Nassschneeproblem. Bezüglich der Schneebeschaffenheit meldet die Zentrale: "Insbesondere in hohen Lagen liegen frische kleine und manchmal dicke ältere Schneedecken auf weichen Schichten oder Oberflächenreif. Die Schneedecke besteht hier aus facettierten Kristallen. Die warmen Temperaturen und die Sonneneinstrahlung führen zu einer weiteren Durchfeuchtung der Schneedecke, selbst in hohen Lagen, wodurch der Schnee seine Bindung verliert. Bis in hohe Lagen ist die Schneedecke, die Schneedecke, bis zum Boden nass oder zumindest an der Oberfläche feucht. Über Nacht bildet sich an der Oberfläche eine Schmelz-Gefrier-Kruste, die während der Tagesveränderungen wieder auftaut." Weitere Details seien jedoch in den einzelnen Regionen des deutschen Alpenraums individuell stark ausgeprägt.

Die Warnstufen im Überblick - Hier gelten aktuell folgende Warnstufen

RegionWarnstufe
Allgäuer Voralpen2
Allgäuer Alpen3
Ammergauer Alpen2
Werdenfelser Alpen3
Westliche Bayrische Voralpen2
Zentrale Bayrische Voralpen2
Östliche Bayrische Voralpen2
Westliche Chiemgauer Alpen2
Östliche Chiemgauer Alpen2
Berchtesgadener Alpen2

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Was bedeutet die Gefahrenwarnung jetzt für Sie?

Entsprechend der Gefahrenstufen und der konkreten Lawinenprobleme sollten Sie bestimmte Regeln befolgen, um sich nicht in Gefahr zu bringen.

Bei Stufe 2 wird die Gefahrensituation als mäßig eingeschätzt. Lawinen können vor allem an sehr steilen Hängen ausgelöst werden. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.

  • Besondere Vorsicht gilt allerdings bei einem ungünstigen Schneedeckenaufbau (Altschneeproblem).

Bei Stufe 3 ist die Lawinengefahr erheblich. Anzeichen für diese Gefahr sind das Auftreten von spezifischen Geräuschen und Rissen. Vor allem an steilen Hängen mit bestimmten Höhenlagen können Lawinen leicht ausgelöst werden.

  • Für Wintersportler stellt dies die gefährlichste Situation dar und es ist unbedingt ratsam, risikomindernde Maßnahmen zu treffen und sehr steile Hänge zu vermeiden.

  • Unerfahrene Wintersportler sollten sich besser auf geöffneten Abfahrten und Routen aufhalten.

  • Vermeiden Sie Triebschneeablagerungen insbesondere an Übergängen von wenig zu viel und von weichem zu hartem Schnee.

  • Wenn es auf eine trockene Schneedecke regnet, tritt das Problem in der Regel unmittelbar auf. Gutes Timing und eine gute Tourenplanung sind entscheidend bei der Lawinenvermeidung. Deshalb sollten Sie Lawinenauslaufbereiche beachten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten der LWD Bayern generiert. Datenupdates gibt es täglich (zuletzt am 13.01.2026 um 16:00 Uhr). Bitte beachten Sie, dass sich die Gefahrenstufen und Wetterbedingungen im Verlauf des Tages sowie von Tal zu Tal verändern können. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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