Andrew Mountbatten-Windsor: Neue Enthüllungen schockieren - Polizei untersucht Vorfall beim Royal Ascot
Prinz Andrew: Seit seiner Verhaftung überschlagen sich die Ereignisse. Bild: dpa/PA Wire/Aaron Chown
Erstellt von Ines Fedder
24.05.2026 14.09
- Neue Vorwürfe gegen Prinz Andrew: Polizei weitet Ermittlungen massiv aus
- Royal-Ascot-Skandal: Vorfall soll sich bereits 2002 ereignet haben
- Betrug, Korruption, Mobbing: Diese Anschuldigungen prüfen die Ermittler
- Epstein-Akten im Fokus: Jetzt meldet sich auch ein Ex-Minister zu Wort
Die britischen Behörden ermitteln gegen Andrew Mountbatten-Windsor (ehemals Prinz Andrew) wegen eines mutmaßlichen Fehlverhaltens gegenüber einer Frau beim traditionsreichen Pferderennen Royal Ascot. Der Vorfall soll sich im Jahr 2002 ereignet haben heißt es laut Medienberichten – und das ausgerechnet während des Goldenen Thronjubiläums der verstorbenen Königin Elizabeth II.
Die Polizei von Thames Valley untersucht die Anschuldigungen im Rahmen einer umfassenderen Ermittlung wegen Amtsmissbrauchs, heißt es gegenüber der britischen "Sun". Ob die Vorwürfe bereits damals oder erst kürzlich zur Anzeige gebracht wurden, ist bislang unklar. Bei dem fünftägigen Rennevent in Berkshire war Andrew damals gemeinsam mit seiner Tochter Prinzessin Beatrice und dem heutigen König Charles fotografiert worden.
"Prinz Andrew" - Festnahme am 66. Geburtstag
Im Februar nahmen Beamte den früheren Herzog von York an seinem 66. Geburtstag in seinem neuen Wohnsitz in Sandringham fest. Anschließend wurde er gegen Auflagen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Zunächst konzentrierten sich die Ermittlungen auf den Verdacht, dass Andrew vertrauliche wirtschaftliche Informationen an den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergegeben haben soll. Die Ermittler arbeiten sich laut "The Sunday Times" derzeit durch eine Liste wichtiger Zeugen, um Beweise über Andrews zehnjährige Tätigkeit als Handelsbeauftragter der britischen Regierung zu sammeln.
Ermittlungen massiv ausgeweitet
In dieser Woche haben die Behörden den Umfang ihrer Untersuchungen jedoch deutlich vergrößert. Neben dem ursprünglichen Verdacht des Amtsmissbrauchs prüfen die Ermittler nun auch Vorwürfe wegen Betrugs, Korruption, Mobbing und Rechtsbeugung.
Die britische Staatsanwaltschaft (CPS) erwägt mehrere Optionen für eine mögliche Anklage. Andrew könnte wegen Amtsmissbrauchs in öffentlichen Ämtern, wegen einzelner Straftaten oder wegen beidem angeklagt werden.
Zudem wurde bekannt, dass die Ermittler von Thames Valley Zugang zu den Akten von Scotland Yard über Virginia Giuffre erhalten haben. Diese hatte Andrew beschuldigt, sie als 17-Jährige bei drei Gelegenheiten sexuell missbraucht zu haben.
Ex-Minister als Zeuge geladen
Der frühere britische Wirtschaftsminister Vince Cable wurde von der Polizei kontaktiert, um eine Zeugenaussage zu machen. Cable war Wirtschaftsminister, als Andrew 2011 von seinem Posten als Handelsbeauftragter zurücktrat. "Ich wurde darüber informiert, dass ich befragt werde, und ich bin sehr gerne bereit zu kooperieren", erklärte er.
Die Polizei hat zudem mutmaßliche Opfer und Überlebende des Epstein-Netzwerks aufgerufen, sich bei den Ermittlern zu melden. Am Samstag wurde Andrew erstmals seit Bekanntwerden der Ermittlungen wieder in der Öffentlichkeit gesichtet – er fuhr mit seinem Land Rover über das Sandringham-Anwesen in Norfolk.
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