ESC-Favoriten 2026: Sarah Engels chancenlos? Diese Sängerin hat aktuell die besten Siegchancen
Wer hat die besten Siegeschancen beim Eurovision Song Contest 2026? Bild: picture alliance/dpa/APA | Max Herbst
Von news.de-Redakteurin Sarah Baumann-Rüster
11.05.2026 13.39
- ESC 2026: Der große Favoriten-Check vor dem Finale in Wien
- Sarah Engels dominiert Instagram und TikTok wie kein anderer ESC-Act 2026
- Italien, Schweden und Australien überzeugen mit starken Streaming-Zahlen
- Dieses Land hat aktuell die besten Siegchancen
Eurovision Song Contest 2026: Welche Künstler haben die besten Chancen auf den Sieg?
Der Eurovision Song Contest 2026 könnte der unberechenbarste seit Jahren werden. Einen haushohen Favoriten gibt es bislang nicht – dafür gleich mehrere Acts, die in verschiedenen Bereichen dominieren. Die einen liefern Streaming-Hits, die anderen explodieren auf TikTok. Und mittendrin: Deutschland.
Vor allem Sarah Engels sorgt derzeit für Aufsehen. Die Sängerin tritt am 16. Mai mit "Fire" für Deutschland in Wien an – und bringt die mit Abstand größte Social-Media-Reichweite aller ESC-Stars mit. Laut aktuellen Auswertungen liegt sie sowohl bei Instagram als auch bei TikTok vorne.
Sarah Engels: Deutschlands größte ESC-Hoffnung seit Jahren?
1,8 Millionen Instagram-Follower, dazu mehr als 700.000 TikTok-Fans und Millionen Likes: Sarah Engels ist online längst ein Schwergewicht. Genau das kann beim ESC zum entscheidenden Vorteil werden. Denn längst gewinnt nicht mehr nur der beste Song – sondern oft der Act, der die größte Aufmerksamkeit erzeugt.
Hinzu kommt: "Fire" erfüllt laut Datenanalysen viele klassische ESC-Erfolgsfaktoren. Weiblicher Solo-Act, englischer Popsong, emotionale Botschaft – genau solche Beiträge haben in der Vergangenheit häufig gewonnen. Trotzdem gibt es Zweifel. Bei Spotify spielt Sarah Engels mit 4,5 Millionen Spotify-Aufrufen nicht ganz vorne mit. Dort liegen andere Länder deutlich vor Deutschland. Genau das könnte am Ende entscheidend sein.
Für Deutschland geht in diesem Jahr Sarah Engels beim ESC an den Start. Bild: picture alliance/dpa/APA | Georg Hochmuth
Italien und Schweden haben die meisten Streaming-Aufrufe
Besonders stark präsentiert sich Italien mit Sal Da Vinci und "Per Sempre Sì". Der Song führt die Spotify-Auswertungen mit großem Abstand an und bringt bereits mehr als 25 Millionen Streams mit.
Auch Schweden bleibt einmal mehr brandgefährlich. Felicia und "My System" gehören mit über 18 Millionen Streams zu den meistgestreamten ESC-Songs des Jahres. Dass Schweden beim "Eurovision Song Contest" fast immer abliefert, erhöht die Siegchancen zusätzlich. Der große Vorteil beider Länder: Ihre Songs funktionieren sofort international. Genau das ist beim Publikumsvoting oft Gold wert.
Australien setzt auf Superstar-Power
Mit Delta Goodrem schickt Australien 2026 einen echten Weltstar ins Rennen. Die Sängerin bringt jahrelange Bühnenerfahrung, internationale Bekanntheit und eine riesige Fanbase mit. Schon jetzt zählt sie zu den meistdiskutierten Acts der Saison. Ihr Song "Eclipse" gilt als typischer ESC-Titel: groß, emotional und perfekt für eine spektakuläre Live-Inszenierung. Gerade bei der Jury könnte das enorm punkten.
Diese Acts könnten zum Überraschungs-Hit werden
Neben den großen Favoriten gibt es mehrere Länder, die gefährlich werden könnten. So sorgt Antigoni aus Zypern mit "Jalla" aktuell für enorme YouTube-Zahlen. Der Song gehört zu den meistgeklickten ESC-Beiträgen des Jahres.
Auch Finnland mit Linda Lampenius und Pete Parkkonen könnte mit "Liekinheitin" weit vorne landen. Der Titel performt sowohl auf Streamingplattformen als auch auf YouTube stark. Und dann wäre da noch die Schweiz: Veronica Fusaro gilt als Kritikerliebling. Ihr Song "Alice" wird in ESC-Foren immer wieder als möglicher Jury-Favorit gehandelt.
Fazit:Wer gewinnt den ESC 2026 wirklich?
Aktuell hat jedoch Felicia aus Schweden mit "My System" die besten Gesamtaussichten. Der Grund ist weniger ein einzelner Hype-Faktor, sondern die typische schwedische ESC-Kombination aus:
- extrem professioneller Pop-Produktion
- sofort eingängiger Hook
- hoher Streaming-Kompatibilität
- und traditionell starker Jury-Bewertung
Dazu kommt der nicht zu unterschätzende strukturelle Vorteil: Schweden gehört seit Jahren zu den Ländern, die beim ESC konstant überperformen – unabhängig davon, ob der Song ein Mega-Hit ist oder "nur" sehr solide Qualität liefert. Kurz gesagt: Schweden bringt selten Experimente, aber fast immer Ergebnisse.
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