Marius Borg Hoiby: So lebt der Royal-Sohn jetzt im Gefängnis von Oslo
Untersuchungshaft in Oslo: So ist der Alltag von Marius Borg Høiby geregelt Bild: picture alliance/dpa/NTB | Ane Hem
Erstellt von Mia Lada-Klein
01.04.2026 14.02
- Marius Borg Hoiby sitzt in Untersuchungshaft im Osloer Stadtgefängnis
- Alltag nach dem norwegischen "Normalitätsprinzip" für Royal-Sohn
- Besuchsregeln und Ausstattung der Zellen im Überblick
Marius Borg Hoiby wartet derzeit in einem Gefängnis im Zentrum von Oslo auf das Urteil in seinem Verfahren. Eine Entlassung aus der Untersuchungshaft wurde abgelehnt, sodass er weiterhin im sogenannten "Oslo Fengsel" bleibt. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, wird die bereits verbüßte Zeit angerechnet. Die Staatsanwaltschaft fordert eine mehrjährige Haftstrafe.
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Marius Borg Hoibys Alltag nach dem "Normalitätsprinzip"
Norwegische Justizvollzugsanstalten verfolgen ein besonderes Konzept: Der Haftalltag soll möglichst nah an ein normales Leben angelehnt sein. Auch im Osloer Gefängnis zeigt sich das. Gemeinschaftsbereiche und Besucherzonen wirken eher funktional und wohnlich als streng abgeschottet. Ein Teil der Möbel wird sogar von Insassen selbst gefertigt.
Was Häftlinge wieMarius Borg Høiby mitbringen dürfen
Die Regeln erlauben eine Reihe persönlicher Gegenstände. Neben Kleidung und Büchern sind "Bunte" zufolge auch kleinere persönliche Dinge wie Schmuck oder Musikinstrumente zugelassen. Zum Start erhalten Insassen zudem eine Grundausstattung, die unter anderem Bettwäsche, Hygieneartikel und Schreibmaterial umfasst.
Besuch unter klaren Auflagen
Kontakte nach außen sind möglich, allerdings an feste Bedingungen geknüpft. Besuche müssen im Voraus beantragt werden und erfordern eine Sicherheitsüberprüfung. Neben Familienmitgliedern können auch weitere Personen zugelassen werden. Pro Woche sind mehrere Besuche möglich, wobei strenge Vorgaben gelten.
Beschäftigung und Struktur im Gefängnis
Um den Alltag zu strukturieren, stehen den Insassen verschiedene Angebote zur Verfügung. Dazu zählen Arbeitsmöglichkeiten etwa in Werkstätten sowie Zugang zu Freizeitangeboten wie einer Bibliothek oder einem Fitnessbereich. Ziel ist es, Perspektiven für die Zeit nach der Haft zu schaffen und den Wiedereinstieg in den Alltag zu erleichtern.
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