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Andrew Mountbatten-Windsor: Bizarre Fotos in Epstein-Akten - Ex-Prinz auf allen Vieren über einer Frau?

Zeigen neue Fotos in den Epstein-Akten Ex-Prinz Andrew Mountbatten-Windsor in merkwürdigen Posen mit einer Frau? Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Aaron Chown

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  • Neue Epstein-Akten zeigen bizarre Szenen zwischen Prinz Andrew und einer unbekannten Frau
  • In Ungnade gefallener Royal soll E-Mail-Kontakt mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein nach dessen Verurteilung gehabt haben
  • Andrew Mountbatten-Windsor wurde bereits der royale Titel entzogen

Das US-Justizministerium hat am Freitag weitere Dokumente zur Epstein-Affäre freigegeben. In den mehr als drei Millionen Unterlagen werden auch schwere Vorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump erhoben. Dieser soll eine Frau zum Oralverkehr gezwungen und bei einer Veranstaltung in seinem Anwesen Mar-a-Lago die Genitalien eines Kindes vermessen haben. Das Weiße Haus wies diese Anschuldigungen vehement zurück. Neben Trump steht in den Epstein-Akten auch erneut Ex-PrinzAndrew Mountbatten-Windsor im Rampenlicht – der in Ungnade gefallene britische Royal, dem sämtliche Titel aberkannt wurden.

Prinz Andrew schwer belastet in neuen Epstein-Akten: Bilder zeigen bizarre Szenen mit Frau

Drei verstörende Aufnahmen zeigen einen Mann, bei dem es sich mutmaßlich um den 65-Jährigen handelt, in einer bizarren Pose über einer am Boden liegenden Frau. Darüber berichten unter anderem die "Bild" und die "Daily Mail". Die Fotografien zeigen einen barfüßigen Mann in Jeans und weißem Poloshirt, der sich auf allen Vieren über eine blonde Frau beugt. Diese trägt ein weißes Oberteil sowie eine schwarze Hose und liegt mit ausgestreckten Armen auf dem Rücken. Ihr Gesicht wurde mit einem schwarzen Balken unkenntlich gemacht. 

Auf einer der Aufnahmen blickt der Mann direkt in die Kamera, auf einer anderen hat er seine linke Hand auf den Bauch der Frau gelegt. Eine silberne Armbanduhr ist an seinem Handgelenk erkennbar. Im Hintergrund sitzt eine weitere Person in einem Sessel mit Leopardenmuster, die Füße lässig auf einem Tisch abgelegt. Wann und wo diese Bilder entstanden, bleibt laut "Bild" völlig unklar. Die Akten liefern keinerlei Kontext zu der Szene.

Andrew Mountbatten-Windsor soll sich über E-Mails mit verurteiltem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ausgetauscht haben

Hinzu kommen E-Mails, die belegen, dass Andrew - anders als von ihm behauptet - den Kontakt zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein keineswegs abbrach. Dieser war wegen Anstiftung zur Prostitution Minderjähriger zu 13 Monaten Haft verurteilt worden, die er größtenteils mit elektronischer Fußfessel zu Hause absaß. Kurz nach Ende von Epsteins Hausarrest im Jahr 2010 ließ sich der damalige Prinz offenbar eine 26-jährige Russin als Dinner-Begleitung vermitteln. Epstein bot Andrew in der Mail vom 10. August 2010 an, ein Treffen mit der Frau zu arrangieren. Er beschrieb diese als "klug, schön, vertrauenswürdig". Andrew, damals 50 Jahre alt, antwortete, er wäre "entzückt, sie zu sehen". Zudem erkundigte er sich beim verurteilten Sexualstraftäter: "Gut, wieder frei zu sein?" In einer weiteren Nachricht beklagte Andrew sogar, dass er nach Epsteins Verurteilung an "so vielen Gelegenheiten frustrierenderweise nicht teilnehmen" dürfe. Die E-Mails belegen einen fortgesetzten Austausch bis mindestens 2012. Die Erwähnung in den Epstein-Akten bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sich Andrew etwas zu Schulden kommen ließ.

Prinz Andrew verlor seinen royalen Titel wegen Epstein-Affäre

Andrew beteuerte zudem stets, von den kriminellen Machenschaften seines Freundes nichts mitbekommen zu haben, doch seine Verstrickungen im Epstein-Skandal hatten bereits weitreichende Folgen: Er verlor seine Rolle als offizieller Vertreter des Königshauses, sämtliche militärischen Ränge und Ehrentitel. Zuletzt wurde ihm sogar der durch Geburt erworbene Prinzentitel aberkannt – er heißt nun schlicht Andrew Mountbatten-Windsor. Zudem muss er das luxuriöse Anwesen Royal Lodge auf dem Gelände von Schloss Windsor räumen.

Eine inzwischen gestorbene US-Amerikanerin namens Virginia Giuffre hatte Andrew vorgeworfen, sie mehrfach sexuell missbraucht zu haben, unter anderem als Minderjährige im Jahr 2001 in London. Andrew stritt zwar alles ab, eine Zivilklage in den USA endete jedoch in einem angeblich millionenschweren Vergleich.

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/news.de/stg/dpa

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