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Megyn Kelly: "Kein Mitleid" – Maga-Moderatorin eiskalt nach tödlichem ICE-Vorfall

MAGA-Moderatorin Megyn Kelly zeigt kein Mitleid mit getötetem Alex Pretti. Bild: picture alliance/dpa | Charles Sykes

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  • Megyn Kelly zeigt kein Mitgefühl für getöteten Alex Pretti
  • Aussagen werden mit Trumps Rhetorik verglichen
  • Massive Kritik und polarisierende Kommentare auf X

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Nach den tödlichen Schüssen am Samstag, dem 24. Januar, im Umfeld eines Einsatzes der US‑Einwanderungsbehörde ICE sorgt eine Äußerung von Megyn Kelly jetzt für massive Kritik. Die konservative Moderatorin erklärte öffentlich, sie empfinde kein Mitleid mit dem getöteten Alex Pretti. Eine Aussage, die in den sozialen Netzwerken Empörung ausgelöst hat.

"Ich habe kein Mitleid" Megyn Kellys Worte sorgen für Aufschrei

In einem Videoausschnitt aus ihrer Sendung sagte Kelly wörtlich, sie wisse, dass sie eigentlich Mitgefühl empfinden sollte, tue dies jedoch nicht. Sie begründete das damit, dass sie selbst nicht erschossen worden sei, weil sie sich von Einsätzen der Grenzbehörden ferngehalten habe. Die Botschaft, die viele daraus lesen, wirkt drastisch: Wer sich in der Nähe staatlicher Operationen aufhält, trägt selbst die Verantwortung für mögliche Konsequenzen.

Megyn Kelly und ihre Karriere voller Kontroversen

Megyn Kelly ist keine Unbekannte, wenn es um polarisierende Aussagen geht. Bekannt wurde sie als prominente Moderatorin bei Fox News, bevor sie nach einem öffentlich ausgetragenen Konflikt mit Donald Trump während des Wahlkampfs 2016 neue Wege einschlug. Später unterstützte sie Trump erneut politisch und baute sich mit ihrem Podcast eine eigene mediale Plattform auf, fernab klassischer journalistischer Standards.

Frühere Aussagen von Megyn Kelly sorgten bereits für Kritik

Bereits zuvor hatte Megyn Kelly für Empörung gesorgt, als sie sich in ihrer Sendung am 12. November 2025 mit dem Begriff "Pädophilie" im Zusammenhang mit dem Fall Jeffrey Epstein auseinandersetzte. Dabei verwies sie auf Differenzierungen zwischen verschiedenen Formen der Präferenzen und stellte klar, dass Epsteins Opfer überwiegend ältere Teenager gewesen seien. Formal ist diese Unterscheidung in der Fachliteratur korrekt. Aber anstatt über Machtmissbrauch, systematische Ausbeutung und das Leid der Betroffenen zu sprechen, hat sie eine Debatte über Begriffe eröffnet, die für viele wie eine Relativierung der Taten wirkte. Auch damals wurde ihr vorgehalten, bewusst zu provozieren und Aufmerksamkeit zu erzeugen, selbst wenn dies auf Kosten der Opfer geschehe.

"Republicans against Trump" teilen Ausschnitt von Megyn Kelly

Der aktuelle Clip wurde unter anderem vom Account "Republicans against Trump" verbreitet, der regelmäßig republikanische Stimmen kritisiert. In dem Video wird Kellys Aussage ohne Einordnung gezeigt und genau das sorgt für zusätzliche Spannung. Denn ihre Worte stehen nun unkommentiert im Raum und entfalten ihre volle Wirkung.

Parallelen zur Donald Trump-Rhetorik

Kurz nach dem tödlichen Vorfall hatte auch Donald Trump das Opfer Alex Pretti öffentlich als bewaffneten Störer bezeichnet und ihm unterstellt, eine Gefahr dargestellt zu haben. Kellys Aussage fügt sich für viele Kritiker nahtlos in dieses Narrativ ein: Verantwortung wird vom Staat weg und auf den Getöteten selbst verlagert.

Massive Kritik auf X gegen Megyn Kelly

In den sozialen Netzwerken ließ die Reaktion nicht lange auf sich warten. Unter dem Video sammelten sich tausende Kommentare, darunter unter anderem:

  • "Von der Relativierung von Epsteins Verbrechen bis zur Schuldzuweisung an einen Toten – das ist Megyn Kelly."
  • "Wer sind die Sponsoren ihrer Show? Boykottiert sie."
  • "Gehorcht einfach und bleibt drinnen, dann werdet ihr nicht von der Regierung getötet – konservative Stimmen 2026."
  • "Die Hölle ist heiß."

Auch Kommentare wie "Sie sollte wirklich mehr protestieren." finden sich unter dem Video, die sich bei näherer Betrachtung als indirekte Todeswünsche gegen Megyn Kelly lesen lassen.
Ob Megyn Kellys Aussage kalkulierte Provokation war oder Ausdruck einer radikalisierten Haltung, bleibt vorerst offen.

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