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Mario Lohninger privat: So lebt das Küchengenie abseits des Herds

Starkoch Mario Lohninger in der Küche des "Cocoon" 2010. Bild: dpa

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Mario Lohninger scheint bereits mit dem Kochlöffel in der Hand auf die Welt gekommen zu sein und hat das Kochen im Blut. Das macht auch ein Blick in seine Vita deutlich, in der die Leidenschaft fürs Kochen Dreh- und Angelpunkt ist - aber nicht nur.

Mario Lohninger begann seine Koch-Karriere bereits im Kindesalter

1973 geboren, scheint es für Mario Lohninger keinen Moment lang einen anderen Beruf gegeben zu haben als den des Kochs. Denn bereits als "kleiner Alpenbub", wie der gebürtige Österreicher selbst auf seiner Restaurant-Homepage "lohninger.de" schreibt, sammelte er in der Bäckerei seines Großvaters und dem Restaurant seiner Eltern bei Zell am See erste Erfahrungen. Um die jedoch so richtig zu formen, machte er im Alter von 15 Jahren zunächst eine Kochlehre im "Hotel Brandlhof" in seinem Geburtsort Saalfelden im österreichischen Bundesland Salzburg und zog anschließend in die Welt hinaus.

Wanderjahre und Restaurant-Eröffnung von Mario Lohninger und Sven Väth

Sein Weg führte ihn ins "San Domenico" in New York, ins "Guy Savoy" in Paris und ins "Spago" in Palo Alto, Kalifornien, wo er als Sous Chef arbeitete. Danach ging es für Lohninger noch ein Treppchen höher auf der Karriere-Leiter zum Koch: Er wurde 1999 Executive Chef im Restaurant "Danube" in New York, wo er auch seinen Freund Sven Väth kennenlernte. Doch die beiden sollte nur wenige Jahre noch viel mehr verbinden. Gemeinsam eröffneten sie 2003 in Frankfurt am Main den "Cocoon Club" mit zwei Restaurants. Das "silk" und das "micro" führte er gemeinsam mit seinen Eltern Erika und Paul, die er kurzerhand in die Metropole geholt hatte. Für das "silk", in dem Gäste nicht sitzen, sondern weich gepolstert zu Tisch liegen und zum Zehn-Gänge-Menü DJ-Klänge hören, erhielt er 2006 seinen ersten Michelin-Stern. Der "Gault Millau" feierte ihn als als "Entdeckung des Jahres" aus.

Für Mario Lohninger gehören Familie und Kochen zusammen

2010 hatte Mario Lohninger aber Lust auf etwas eigenes und eröffnete das Gourmet-Restaurant "Lohninger", nur ein Jahr später zeichnete ihn der "Gault Millau" auch als "Koch des Jahres aus". Um mehr Zeit für sein Restaurant zu haben und sich Vollzeit darauf zu konzentrieren, beschloss er 2012, das "silk" und "micro" zu schließen. "Ein neues Kapitel geht zu Ende, ein neues fängt an", verkündete der Starkoch damals. Auch im "Lohninger" arbeitet er nach wie vor eng mit seinen Eltern zusammen und auch Lebensgefährtin Sabine Mischke hilft im Hintergrund bei der Organisation mit. Schließlich ist die Familie für Mario Lohninger die zweite wichtige Konstante in seinem Leben.

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kad/news.de

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