Donald Trump: Kaum zu glauben – mit dieser TV-Show wurde der US-Präsident berühmt
Donald Trump als TV-Star: Warum "The Apprentice" zu seinem größten Fernseherfolg wurde Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
Erstellt von Mia Lada-Klein
22.07.2026 09.36
- "The Apprentice" machte Donald Trump zu einer der bekanntesten TV-Persönlichkeiten der USA
- Der Satz "You're fired!" wurde zum Markenzeichen der erfolgreichen Reality-Show
- Neben TV-Erfolgen musste Trump als Schauspieler auch Rückschläge und Negativpreise hinnehmen
Lange bevor Donald Trump US-Präsident wurde und ins Weiße Haus einzog, war er bereits ein bekanntes Gesicht im US-Fernsehen. Der Unternehmer nutzte Film- und TV-Auftritte gezielt, um seine Marke zu stärken. Besonders eine Sendung machte ihn weit über die Geschäftswelt hinaus berühmt: die Reality-Show "The Apprentice".
Donald Trump: Vom Unternehmer zum Fernsehgesicht
Schon in den 1990er- und 2000er-Jahren war Donald Trump regelmäßig auf dem Bildschirm zu sehen. Insgesamt trat er in mehr als zwei Dutzend Filmen und Serien auf – meist in kurzen Gastrollen, in denen er sich selbst spielte. Zu seinen bekanntesten Cameo-Auftritten zählen Filme wie "Die kleinen Superstrolche", "Ein Chef zum Verlieben" und "Wer ist Mr. Cutty?". Hinzu kamen zahlreiche Besuche in Talkshows sowie Auftritte bei Wrestling-Veranstaltungen der WWE. Trump verstand es früh, seine mediale Präsenz auszubauen und sich als schillernde Persönlichkeit zu inszenieren.
"The Apprentice" machte Donald Trump zum TV-Star
Seinen größten Erfolg feierte Trump jedoch mit "The Apprentice". Die Reality-Show lief von 2004 an über mehrere Staffeln und entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Formate des US-Fernsehens. In der Sendung traten Bewerber in verschiedenen Aufgaben gegeneinander an und kämpften um einen hoch dotierten Arbeitsvertrag in einem von Trumps Unternehmen.
Zum Markenzeichen wurde der Satz "You're fired!" ("Sie sind gefeuert!"), mit dem Trump am Ende jeder Folge einen Kandidaten aus dem Wettbewerb schickte. Der Spruch entwickelte sich weit über die Sendung hinaus zu einem festen Bestandteil der Popkultur.
Millionen Zuschauer verfolgten Donald Trumps Show
Bereits die erste Staffel lockte in den USA durchschnittlich mehr als 20 Millionen Menschen vor die Bildschirme. Ursprünglich war geplant, das Format nach der Auftaktstaffel mit wechselnden prominenten Unternehmern fortzusetzen. Wegen des großen Erfolgs blieb Trump jedoch das Gesicht der Sendung und moderierte insgesamt 14 Staffeln.
Zum Erfolg trug neben dem Wettbewerbsprinzip auch die vielfältige Auswahl der Kandidaten bei. Die Teilnehmer kamen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen und präsentierten sich als ehrgeizige Nachwuchsunternehmer. Dadurch sprach die Show ein breites Publikum an und wurde auch für Werbepartner interessant.
Das Ende von Donald Trumps TV-Karriere
Als Donald Trump 2015 seine Kandidatur für das Amt des US-Präsidenten bekannt gab, endete seine Zeit als Moderator von "The Apprentice". Die Sendung wurde anschließend mit Arnold Schwarzenegger fortgesetzt, konnte jedoch nicht an frühere Erfolge anknüpfen. Sinkende Einschaltquoten führten schließlich zur Einstellung des Formats.
Auch Rückschläge gehörten für Donald Trump dazu
Aber nicht jeder Ausflug in die Filmwelt verlief für Trump erfolgreich. Für seine Nebenrolle in der Komödie "Mein Geist will immer nur das Eine..." erhielt er laut "Merkur" 1991 die Goldene Himbeere als schlechtester Nebendarsteller. Jahre später folgte eine weitere Auszeichnung des Negativpreises im Zusammenhang mit Dokumentarfilmen, in denen Trump eine zentrale Rolle spielte.
Donald Trump und das Fernsehen bleiben eng verbunden
Auch nach seiner Fernsehkarriere blieb Donald Trump den Medien eng verbunden. Während seiner politischen Laufbahn gibt er regelmäßig Interviews im Fernsehen und gilt als aufmerksamer Beobachter des Nachrichtengeschehens. Seine Zeit bei "The Apprentice" gilt bis heute als der Höhepunkt seiner Unterhaltungskarriere und als wichtiger Baustein seines öffentlichen Images lange vor dem Einzug ins Weiße Haus.
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