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Donald Trump: Ohne Melania unterwegs -  wie weit geht die Verehrung seiner Mitarbeiterin?

Donald Trumps Mitarbeiterin Natalie Harp soll den US-Präsidenten verehren. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson

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  • Natalie Harp reist mit Donald Trump
  • Wirbel um Trumps enge Bezeihung zu Mitarbeiterin
  • Unmut im Weißen Haus wegen Harp
  • Der Secret Service sieht Gefahren für Harp und Trump
  • Was steckt hinter ihrer Verehrung? Bruder äußert sich

Bei seiner Reise nach Pennsylvania am Mittwoch (15. Juli) hatte Donald Trump eine treue Begleiterin an seiner Seite - es war nicht Melania Trump. Natalie Harp (34) stieg gemeinsam mit dem Präsidenten aus dem Flugzeug, als dieser im Bundesstaat zum "Pennsylvania Defense and Innovation Summit" eintraf. Darüber berichtete "The Daily Beast". Harp ist nicht nur eine Mitarbeiterin. Ihre Verehrung ist Gesprächsstoff im Weißen Haus.

Trump reiste mit seiner persönlichen "Druckerin" - der Einfluss von Natalie Harp

Das Medienportal titelte über Trump und Harp "Blonde Begleiterin (34) ist wieder an seiner Seite. Auf der Plattform X geteilte Aufnahmen zeigen Harp nach der Ankunft. Neben Trumps Mitarbeiterin war unter anderem Karoline Leavitt dabei. Die frühere Moderatorin des Senders One America News Network hat sich in Trumps innerem Zirkel einen besonderen Ruf erarbeitet. Sie gilt als seine "menschliche Druckerin" – eine Bezeichnung, die auf ihre ungewöhnliche Aufgabe verweist, dem 80-jährigen Präsidenten ausgewählte Nachrichten und Beiträge in gedruckter Form vorzulegen.

Trump-Biograf Wolff sicher - Harp steckt auch hinter den Truth-Social-Posts des US-Präsidenten

Harps Aufgabenbereich geht weit über das bloße Ausdrucken hinaus. Sie begleitet Trump mit einem Drucker, um ihm Artikel und Social-Media-Beiträge zu präsentieren. Auf seine Anweisung hin durchforstet sie das Internet – mitunter auch, um Kabinettsmitgliedern zu widersprechen, deren Aussagen dem Präsidenten missfallen. Trumps Biograf und mittlerweile schärfster Kritiker des Republikaners, Michael Wolff, attestiert Harp aufgrund ihrer Nähe zum Präsidenten beträchtlichen Einfluss im Weißen Haus.

"Alles, was er liest, läuft durch Natalie Harp", erklärte Wolff im Podcast "Inside Trump's Head" von "The Daily Beast". Das Material, das sie ausdrucke, sei "lobhudelndes Zeug" – ständig suche sie nach positiver Berichterstattung für den Präsidenten. Auch Trumps Beiträge auf Truth Social entstehen teilweise unter ihrer Mitwirkung.

Trump-Verehrung in Briefform - selbst das Weiße Haus wundert sich

Die Hingabe der Mitarbeiterin geht über professionelle Grenzen hinaus. Harp verfasste persönliche Briefe an Trump, in denen sie ihre Bewunderung zum Ausdruck brachte. "Du bist alles, was mir wichtig ist", schrieb sie in einem dieser Schreiben, wie Wolff sowie die "New York Times"-Korrespondenten Maggie Haberman und Jonathan Swan berichten.

Mitarbeiter sind genervt von Harp - Secret Service sieht Gefahr für den US-Präsidenten

Selbst im Weißen Haus sorgt diese Verehrung für Irritationen. Andere Assistenten des Präsidenten sollen sich über die persönlichen Notizen, die Harp Trump hinterlässt, entsetzt gezeigt haben. Stabschefin Susie Wiles reagierte auf die überschwängliche Zuneigung mit Verwunderung. "Wo bin ich hier?", fragte sie sich laut Haberman und Swan, die in ihrem Buch "Regime Change: Inside the Imperial Presidency of Donald Trump" über die Dynamik im Weißen Haus berichten. Diese Ablehnung soll tief gehen. Es wurde angeblich versucht, sie vom Präsidenten fernzuhalten. Während eines Aufenthalts des US-Präsidenten wurde ihr keine Möglichkeit geboten, in der Nähe von Trump zu sein. Sie übernachtete in der Damenumkleide.

Diese enge Beziehung besorgt nicht nur andere Mitarbeiter des US-Präsidenten. Der Secret hält die Beziehung zwischen Harp und Trump für beide gefährlich.

Bruder warnt vor "sehr ungesunder" Beziehung zu Donald Trump

Aus Harps eigenem Familienkreis kommt scharfe Kritik. Ihr entfremdeter Bruder Preston bezeichnete das Verhältnis zu Trump gegenüber der "Daily Mail" als "sehr ungesund". Seine Schwester sei "wie sein Fanclub", sagte er.

Die Wurzeln ihrer politischen Überzeugungen sieht Preston in der gemeinsamen Kindheit. Gegenüber "The Daily Beast" erklärte er, beide seien von ihren Eltern im Hausunterricht mit dem Glauben an die amerikanische Ausnahmestellung aufgewachsen. "Meine Schwester und ich wurden von Kindheit an bis zur Highschool erzogen, an den US-Exzeptionalismus zu glauben – und genau das verkörpert Trump", so Preston.

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/ife/news.de/stg

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