Politik

Donald Trump: Es geht um seine Nachfolge – Vance und Rubio könnten Trump-Pläne durchkreuzen

Donald Trump wünscht sich für den nächsten Präsidentschaftswahlkampf angeblich einen richtigen Schlagabtausch. Bild: picture alliance/dpa/Pool EPA | Filip Singer

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  • JD Vance gilt laut aktuellen Umfragen als Spitzenreiter unter möglichen republikanischen Präsidentschaftsbewerbern 2028
  • Außenminister Marco Rubio soll laut Berichten keine Kandidatur planen
  • Donald Trump soll sich einen härteren Wettbewerb gewünscht haben, um seinen Einfluss in der Partei zu sichern

Zwar finden die nächsten US-Präsidentschaftswahlen erst 2028 statt, doch bei den Republikanern zeichnet sich bereits jetzt ein möglicher Machtkampf ab. Trump-Vize JD Vance könnte nach den Midterm-Wahlen seinen Einstieg in das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur 2028 bekanntgeben. Seine Ausgangslage ist derzeit stark: Eine Umfrage von JL Partners sieht Vance unter republikanischen Vorwahlwählern bei 51 Prozent. Als einer der wichtigsten Herausforderer von JD Vance galt bislang Außenminister Marco Rubio. Doch laut Berichten aus dem Umfeld des Weißen Hauses soll Rubio keine Kandidatur anstreben.Rubio "die Zeichen an der Wand erkannt", wie die "Daily Mail" berichtet.

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JD Vance oder Marco Rubio: Wer tritt die Trump-Nachfolge an?

Die aktuellen Umfragewerte sprechen tatsächlich für einen deutlichen Vorsprung von Vance. Während der Vizepräsident seine Zustimmung im vergangenen Monat um vier Prozentpunkte steigern konnte, fiel Rubio demnach um drei Punkte auf 15 Prozent zurück. Weitere mögliche Kandidaten liegen deutlich dahinter: Floridas Gouverneur Ron DeSantis erreicht neun Prozent, Senator Ted Cruz aus Texas sechs Prozent.

Trump fürchtet den langweiligen Durchmarsch

Die scheinbar komfortable Ausgangslage für Vance sorgt jedoch nicht überall für Begeisterung. Laut einem Insider aus dem Umfeld des Vizepräsidenten soll Donald Trump einen intensiveren Wettbewerb innerhalb der Partei bevorzugen. Der Grund: Trump wünsche sich offenbar einen politischen Schlagabtausch, der ihn an seine frühere TV-Show "The Apprentice" erinnert. Die Quelle erklärte gegenüber der "Daily Mail", Trump fürchte durch einen zu einfachen Durchmarsch von Vance an Einfluss zu verlieren. Demnach könnte der US-Präsident Sorge haben, seine Rolle als entscheidender Machtfaktor bei den Republikanern einzubüßen.

Könnte JD Vance Trumps Erbe antreten?

Sollte Vance tatsächlich ins Rennen einsteigen und seine aktuelle Unterstützung halten können, würde er zu den frühesten Favoriten für die republikanische Nominierung 2028 zählen. 

Für Trump stellt sich damit eine zentrale Frage: Bleibt er auch nach seiner Amtszeit der wichtigste Strippenzieher der Republikaner – oder übernimmt sein Vizepräsident diese Rolle?

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/ife/news.de/stg

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