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Donald Trump: Riesen-Panne im Justizministerium – geheimer Trump-Bericht versehentlich verschickt

Ein Geheimbericht über Donald Trumps Umgang mit klassifizierten Dokumenten wurde versehentlich verschickt. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin

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  • Donald Trump in der Klemme durch Panne des Justizministeriums
  • Geheimer Bericht über den US-Präsidenten versehentlich verschickt
  • Geheimdokumenten-Affäre um Trump kocht erneut hoch

Ein peinlicher Fehler erschüttert das US-Justizministerium: Wie das US-Portal "Raw Story" berichtet, hat die Behörde versehentlich den streng geheimen Bericht von Sonderermittler Jack Smith über Donald Trumps Umgang mit klassifizierten Dokumenten an unbefugte Empfänger weitergegeben. Die brisanten Unterlagen landeten ausgerechnet bei den Verteidigern von Carmen Mercedes Lineberger – jener ehemaligen Bundesstaatsanwältin aus Fort Pierce, die angeklagt ist, genau diesen Bericht gestohlen zu haben.

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Donald Trump blamiert durch Panne des Justizministeriums

Der zweite Band des Smith-Berichts enthält laut "Raw Story" sämtliche Beweise, die der frühere Sonderermittler Jack Smith gegen Donald Trump wegen des Missbrauchs geheimer Regierungsdokumente nach dessen Amtszeit zusammengetragen hatte. Der US-Präsident selbst, der erst kürzlich mit einem blamablen Spendenaufruf für Schlagzeilen gesorgt hat, hatte mit allen Mitteln versucht, eine Veröffentlichung zu verhindern.

Riesen-Panne im Justizministerium – geheimer Trump-Bericht versehentlich verschickt

Doch wie konnte es zu der peinlichen Panne in der Trump-Behörde kommen? Das Justizministerium übermittelte am 3. Juni mehrere USB-Sticks mit Beweismaterial an Linebergers Anwälte. Erst sechs Tage später stießen die Verteidiger auf den eingebetteten Smith-Bericht, der in elektronischen Nachrichten versteckt war. Die Anwälte stoppten sofort die Sichtung des Materials, versicherten, die fraglichen Dokumente nicht eingesehen zu haben, und löschten sämtliche bereits heruntergeladenen Dateien von ihrem Server. Noch am selben Tag kooperierten sie bei der Rückgabe der USB-Sticks. Das Justizministerium würdigte in einer gemeinsamen Mitteilung an Richterin Cannon ausdrücklich "die Professionalität und Aufrichtigkeit der Verteidiger bei der Behebung dieser versehentlichen Einbeziehung".

Trump-Richterin blockierte Veröffentlichung des Geheimberichts vorab

Die von Donald Trump ernannte Bundesrichterin Aileen Cannon hatte den Bericht bereits im Februar unter Verschluss gestellt. Sie untersagte dem Justizministerium ausdrücklich, das Dokument außerhalb der Behörde weiterzugeben. Ihre Begründung: Donald Trump genieße weiterhin die Unschuldsvermutung, da das Verfahren ohne Schuldspruch eingestellt worden sei.

Beobachter wittern Interessenkonflikt – früherer Trump-Anwalt agiert auf beiden Seiten

Die Situation birgt erheblichen politischen Sprengstoff: Der amtierende Justizminister Todd Blanche leitete früher Donald Trumps persönliche Verteidigung in exakt jenem Geheimdokumenten-Verfahren, das der zweite Band des Smith-Berichts behandelt. Nun steht er an der Spitze jener Behörde, die über den Umgang mit diesem brisanten Dokument entscheidet. Demokratische Senatoren haben bereits Alarm geschlagen. Sie warnen vor schwerwiegenden Interessenkonflikten, wenn Trumps frühere Anwälte auf beiden Seiten der Entscheidungen über den Smith-Bericht agieren.

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/bua/news.de/stg

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