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Melania Trump: Trump-Biograf packt aus - neue Attacke gegen Melania

Melania Trump im juristischen Kreuzfeuer. Bild: picture alliance/dpa/AP | Meg Kinnard

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  • Trump-Biograf wirft dem Anwaltsteam von Melania Trump aggressive Einschüchterungstaktiken vor
  • Streit dreht sich um gescheiterte Klage und Vorwürfe im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein
  • Wolff sieht koordinierte Strategie aus dem inneren Trump-Umfeld

Melania Trump unter Druck: Trump-Biograf erhebt schwere Vorwürfe gegen die First Lady

Das dürfte der Ehefrau von Donald Trump ganz und gar nicht gefallen. Der Buchautor Michael Wolff wirft dem Anwaltsteam von First Lady Melania Trump vor, mit fragwürdigen Methoden gegen ihn vorzugehen. In der aktuellen Folge seines Podcasts "Inside Trump's Head" erklärte Wolff am Donnerstag, dass Melanias Juristen nun versuchen würden, seine eigenen Anwälte mit Sanktionen zu belegen – angeblich wegen einer unbegründeten Klage.

"Im Grunde wollen sie meine Anwälte sanktionieren, nur weil sie die Klage gegen Melania Trump eingereicht haben", sagte Wolff laut "Raw Story". "Das ist auf den ersten Blick absurd." Der Autor, der bereits vier Bücher über Präsident Trump verfasst hat, sieht in dem Vorgehen einen gezielten Versuch, ihn mundtot zu machen.

Gerichtsstreit zwischen Melania und Michael Wolff tobt bereits seit Längerem

Die juristische Auseinandersetzung zwischen Wolff und der First Lady hat eine längere Vorgeschichte. Bereits im Mai hatte ein Bundesrichter die Klage des Autors gegen Melania Trump abgewiesen. Wolff war ursprünglich selbst vor Gericht gezogen, nachdem die Präsidentengattin ihm mit einer Schadensersatzforderung in Höhe von einer Milliarde Dollar gedroht hatte.

Melania wehrte sich gegen Epstein-Behauptungen

Auslöser des Konflikts waren Wolffs Behauptungen über Verbindungen der Trump-Familie zu dem in Ungnade gefallenen Finanzier und verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Dass nun nach der gescheiterten Klage Sanktionen gegen seine Anwälte gefordert werden, empfindet Wolff offenbar als besonders dreist.

Wolff sieht koordinierte Strategie aus dem inneren Trump-Umfeld

Besonders brisant: Wolff behauptet, von dem Sanktionsantrag durch Boris Epshteyn erfahren zu haben. Der Anwalt gilt als enger Vertrauter der Trumps – Donald Trump selbst soll ihn einmal als jemanden beschrieben haben, der "alles sagen" würde, um ihn zufriedenzustellen.

Für Wolff ist diese Informationsquelle ein deutliches Indiz. Dass ausgerechnet Epshteyn ihn über den juristischen Schritt informierte, zeige, dass die Strategie "auf höchster Ebene des Trump-Rechtsteams koordiniert" werde. Der Autor äußerte diese Vorwürfe gemeinsam mit Co-Moderatorin Joanna Coles von "The Daily Beast" in seinem Podcast.

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/ife/news.de/stg

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