Donald Trump: Trump-Party muss schließen - peinlicher Fehler lässt den Spott explodieren
Donald Trumps USA-Feierlichkeiten werden zum Gespött. Bild: picture alliance/dpa/FR172329 AP | Jen Golbeck
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
29.06.2026 09.05
- Spott über Absage von Donald Trumps Geburtstagsfestival
- Donald Trumps USA-Feier mit Pannenserie seit Tag eins
- Trump-Festival unterbrochen: Spott wegen peinlichem Rechtschreibfehler
- Fox News verteidigt "Tausende" vor fast leeren Rasenflächen
Donald Trumps Great American State Fair auf der National Mall hat eine weitere Panne erlebt. Bereits zuletzt hatte der US-Präsident nach einem fragwürdigen Auftritt bei der Veranstaltung für Schlagzeilen gesorgt. Wegen extremer Hitze und Regenfälle musste die Veranstaltung zur Feier des 250. Jahrestags der USA nun einmal mehr ihre Tore schließen. Ein Detail der Absage sorgt jetzt für Spott und Gelächter.
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Spott über Absage von Donald Trumps Geburtstagsfestival
Eine digitale Anzeigetafel sollte die Besucher über die Unterbrechung wegen des Unwetters informieren. Doch statt zur Organisation "Freedom 250" zu verweisen, prangte auf dem Bildschirm ein peinlicher Tippfehler: "Freeedom 250" - mit einem zusätzlichen 'e'.
Das Foto des fehlerhaften Schildes wurde von der Autorin Amanda Moore verbreitet und machte schnell in den sozialen Netzwerken die Runde. Der Rechtschreibfehler reiht sich ein in eine Serie von Problemen, die das von Steuergeldern finanzierte Event seit seinem Start begleiten.
Donald Trumps USA-Feier mit Pannenserie seit Tag eins
Die Veranstaltung kämpft von Beginn an mit massiven Schwierigkeiten.
- Bereits am Eröffnungstag sorgten Stromausfälle für Chaos: In der Essenshalle schmolz das Speiseeis, während das Riesenrad wegen Generatordefekten zeitweise stillstand.
- Die Wetterkapriolen setzten dem Event weiter zu. Zuletzt musste das Konzert von Vanilla Ice wegen der Witterungsbedingungen abgesagt werden. Der Rapper war der einzige Künstler, der noch nicht abgesprungen war - eine ganze Reihe von Musikern hatte zuvor bereits ihre Auftritte gestrichen.
- Hinzu kommen die enttäuschenden Besucherzahlen, die Trump-Veranstaltung seit ihrer Eröffnung begleiten. Die Fair soll den Start der Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten markieren, entwickelt sich jedoch zum PR-Desaster.
Trump-Festival unterbrochen: Spott wegen peinlichem Rechtschreibfehler
In den sozialen Medien reagierten Nutzer umgehend mit beißendem Spott auf den Buchstabendreher. Das zusätzliche 'e' wurde zur Vorlage für zahlreiche satirische Kommentare.
- Ein User merkte an, das Recht auf Rechtschreibfehler sei schließlich in der "Constitootin" verankert - eine ironische Anspielung auf die US-Verfassung mit bewusst falschem Schreibfehler. Ein anderer Kommentator behauptete, das extra 'E' stehe für Epstein.
Besonders schmerzhaft dürfte für die Veranstalter der Vergleich mit dem berüchtigten Fyre Festival gewesen sein.
- Eine Person zog Parallelen zu jenem gescheiterten Luxus-Musikfestival von 2017, das zum Synonym für Veranstaltungs-Desaster wurde und später in Netflix-Dokumentationen als Beispiel für kolossales Organisationsversagen diente.
Fox News verteidigt "Tausende" vor fast leeren Rasenflächen
Während die Besucherzahlen weiterhin zu wünschen übrig lassen, sprang Trumps bevorzugter Sender Fox News dem Event zur Seite. In der Sendung "The Big Weekend Show" präsentierten die Moderatoren rund um Tomi Lahren Aufnahmen der spärlich besuchten Messe.
- Die Gastgeber behaupteten dennoch, trotz des schlechten Wetters seien die Besucher in Scharen gekommen. Kevin Corke versuchte die mageren Zahlen zu rechtfertigen, während im Hintergrund eine Rasenfläche mit nur vereinzelten Menschen zu sehen war.
- "Manchmal erzählen die Bilder nicht die ganze Geschichte", erklärte Corke. "Wenn Sie hinter uns schauen, sehen Sie ein paar hundert Leute dort hinten, aber die Wahrheit ist, wenn Sie hier herübergehen und in dieser Menschenmenge sind ... Ich übertreibe nicht, ich denke, es waren Tausende."
Veranstalter werfen Medien Versagen vor
Die Sprecherin von Freedom 250, Rachel Reisner, konterte die negative Berichterstattung mit deutlicher Kritik an den Medien. Sie bemängelte, dass die Presse zwar Zeit für die Meldung über wetterbedingte Verzögerungen finde, aber die eigentliche Geschichte verfehle.
Die Sprecherin betonte die symbolische Bedeutung der Veranstaltung:
- "Rote Bundesstaaten, blaue Bundesstaaten und alles dazwischen kommen im Vorfeld des 250. Jahrestags unserer Nation zusammen - und irgendwie ist das nicht die Geschichte."
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