Donald Trump: Wirbel um Einladung ins Weiße Haus - US-Präsident droht Demütigung
Donald Trump könnte eine neue Zurückweisung drohen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
Erstellt von Tobias Rüster
26.06.2026 15.16
- Donald Trump droht öffentliche Blamage
- Donald Trump ausgebuht bei Knicks-Niederlage
- Donald Trump döst beim Knicks-Spiel ein
- Knicks-Spieler nennt "The Don" einen "Dummkopf"
Die Siegesfeier der US-Basketballmeister New York Knicks im Weißen Haus steht auf wackeligen Beinen. Während Team-Besitzer James Dolan bereits die Einladung von US-Präsident Donald Trump angenommen hat, stellt Knicks-Star Jalen Brunson klar: Die Mannschaft selbst hat darüber noch kein Wort verloren. Trump selbst hatte zuvor mit einer Attacke gegen NBA-Experte Stephen A. Smith für Schlagzeilen gesorgt.
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Donald Trump droht öffentliche Blamage
Die Aussage von Jalen Brunson offenbart eine bemerkenswerte Kluft zwischen Besitzer und Spielern.
- "Wir haben das nicht besprochen. Aber als Team werden wir darüber sprechen", erklärte der Knicks-Star gegenüber dem "Intelligencer".
Dolan hatte unmittelbar nach dem Titelgewinn im Radio verkündet, dass das Team die Einladung von Donald Trump angenommen habe. Dass die NBA-Champions davon offenbar nichts wussten, macht die Situation pikant. Der Besuch könnte am Ende ganz anders ausgehen als vom Besitzer angekündigt - besonders für Donald Trump. Dem droht eine öffentliche Blamage.
Donald Trump ausgebuht bei Knicks-Niederlage
Der Knicks-Besitzer wollte offenbar eigenmächtig Fakten schaffen. Dolan betonte dabei seine lange Verbindung zum US-Präsidenten und seine Freude darüber, die Mannschaft ins Weiße Haus zu führen. Die Freundschaft zwischen den beiden Männern reicht drei Jahrzehnte zurück. Als Zeichen dieser Verbundenheit lud Dolan Trump zum dritten Spiel der NBA Finals ein. Der US-Präsident nahm in der Besitzer-Loge Platz - ein VIP-Auftritt, der allerdings alles andere als willkommen war.
Als Trumps Gesicht auf der Videoleinwand erschien, brandeten donnernde Buh-Rufe durch den Madison Square Garden auf. Die Reaktion der Fans machte überdeutlich: Nicht alle teilten Dolans Begeisterung für den prominenten Gast.
Donald Trump döst beim Knicks-Spiel ein
Donald Trumps Auftritt in der Arena entwickelte sich zum PR-Desaster. Während des Spiels zeigte er sich sichtlich desinteressiert, vertilgte Pizza und Pommes und döste während der entscheidenden Momente sogar vor sich hin. Das sportliche Ergebnis gab den kritischen Fans recht: Ausgerechnet dieses Spiel verloren die Knicks - als einzige Partie der gesamten Serie. Ein Zufall?
Viele Anhänger der Mannschaft sahen einen direkten Zusammenhang. Der Begriff "Trump-Fluch" machte schnell die Runde. Besonders entschlossene Fans griffen nach der Niederlage zu drastischen Maßnahmen: Sie pilgerten zum Madison Square Garden und verbrannten Salbei, um die vermeintlich negative Energie zu vertreiben. Die rituelle Reinigung sollte das Stadion von schlechten Schwingungen befreien.
Donald Trump: Knicks-Spieler nennt "The Don" einen "Dummkopf"
Die Spannungen im Team dürften durch die politische Haltung einzelner Spieler zusätzlich verschärft werden. Forward Josh Hart hat sich wiederholt als scharfer Kritiker des US-Präsidenten positioniert. Beim Social-Media-Dienst X nannte er Trump bei zwei Gelegenheiten einen (freundlich formuliert) "Dummkopf".
Sollte der Besuch tatsächlich stattfinden, würden die Knicks Basketball-Geschichte schreiben - allerdings nicht unbedingt auf die Art, die sich Dolan erhofft. Das Team wäre die erste NBA-Mannschaft überhaupt, die nach einem Championship-Gewinn unter Trump ins Weiße Haus kommt. Während seiner ersten Präsidentschaft verzichtete jedes siegreiche NBA-Team auf die traditionelle Visite.
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