Donald Trump: Trump in der Krise – Republikaner fürchten das Schlimmste
Donald Trump in der Krise: Jetzt wächst die Angst vor der Wahlschlappe. Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Gian Ehrenzeller
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster
26.06.2026 09.05
- Donald Trump gerät immer stärker unter Druck
- Parteiübergreifende Kritik an Trump nimmt deutlich zu
- Republikaner warnen bereits vor einer möglichen Niederlage bei den Midterms
- Trotz sinkender Umfragewerte setzt das Weiße Haus auf Ablenkung und Durchhalteparolen
Donald Trump steht politisch zunehmend unter Druck. Nach einem Bericht des Magazins "The Atlantic" wächst die Kritik am US-Präsidenten parteiübergreifend – insbesondere wegen eines umstrittenen Deals. Gleichzeitig belastet die steigende Inflation seine Präsidentschaft zusätzlich. Auch in den Umfragen verliert Trump bei mehreren wichtigen Wählergruppen an Zustimmung.
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Donald Trump unter Druck: Republikaner befürchten Niederlage im November
Die Republikaner befürchten mittlerweile eine "Niederlage im November", so der Bericht. Trump, dessen politisches Image auf Stärke aufgebaut ist, wirke zunehmend geschwächt. Der Präsident, der sonst Dominanz ausstrahlt, findet sich in einer ungewohnten Defensive wieder – und das nur Monate vor den entscheidenden Zwischenwahlen.
Trumps Berater setzen auf Ablenkung
Im Weißen Haus herrscht dennoch eine andere Stimmung. Personen aus dem Umfeld des Präsidenten sind überzeugt, dass der Krieg "keine große politische Ausdauer haben wird", wie der Bericht festhält. Sie setzen darauf, dass jüngste Entscheidungen zu kulturellen Themen sowie die Fußball-Weltmeisterschaft Trumps außenpolitische Fehltritte in den Hintergrund drängen werden.
"Die Midterms sind noch Monate entfernt", erklärte ein Regierungsbeamter gegenüber "The Atlantic". "Bis dahin werden wir viele Wendungen erleben."
Diese Zuversicht steht in deutlichem Kontrast zur Nervosität, die sich in den Reihen der Republikaner breitmacht.
Symbolische Rückschläge verschärfen Trumps Krise
Neben den politischen Problemen muss Trump auch mehrere symbolische Rückschläge verkraften. So entwickelte sich ein Projekt am Reflecting Pool des Lincoln Memorial laut dem Bericht zu einer "treffenden Metapher für den Zustand seiner Präsidentschaft".
Auch seine für den Unabhängigkeitstag geplante MAGA-Veranstaltung sorgte für negative Schlagzeilen: Mehrere bekannte Acts sagten ihre Auftritte kurzfristig ab. Sie erklärten, sich durch die Einladung zur Veranstaltung in die Irre geführt gefühlt zu haben.
Kann Trumps Strategie bis zu den Midterms aufgehen?
Trotz der wachsenden Kritik hält Trump nach Einschätzung von "The Atlantic" an seinem Kurs fest und versucht weiterhin, "seine eigene Realität zu erschaffen".
Ob diese Strategie ausreicht, um die politische Stimmung bis zu den Zwischenwahlen wieder zu drehen, bleibt offen. Klar ist jedoch: Der Druck auf den US-Präsidenten wächst – und nicht nur aus den Reihen seiner politischen Gegner.
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