Politik

Garching/München: Brandanschläge auf Strommasten – Provisorium bleibt ein Jahr

Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / studio v-zwoelf

  • Artikel teilen:

Nach den Brandanschlägen auf zwei Hochspannungsmasten bei Garching ist ein Provisorium errichtet worden, das wohl mindestens ein Jahr in Betrieb bleiben wird. Wesentliche Anlagenteile seien so stark beschädigt worden, dass eine kurzfristige Wiederherstellung der ursprünglichen Struktur nicht möglich sei, teilte die Stadt mit. Der Rückbau des Provisoriums, das die Versorgungssicherheit wiederherstellen solle, könne erst nach vollständiger Instandsetzung der endgültigen Anlage erfolgen.

Bei den Anschlägen sei der im Bereich der Anlage verlaufende Radschnellweg beschädigt worden. Auf einer Länge von etwa 30 Metern müssten Radfahrerinnen und -fahrer zeitweise auf den Fußweg ausweichen und Rücksicht nehmen, teilte die Stadt weiter mit.

Unbekannte hatten Ende Mai die Masten nahe München in Brand gesetzt. Rund 15.000 Haushalte in mehreren Gemeinden waren nach Angaben des Netzbetreibers Bayernwerk etwa 45 Minuten ohne Strom. Die bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus übernahm die Ermittlungen - aufgrund von Tatobjekt und Vorgehensweise sei von einer politischen Motivation auszugehen, hieß es.

(Hey! Du interessierst Dich für mehr Nachrichten aus Deiner Region? Dann abonnier unseren regelmäßigen Bayern-Newsletter für die Regionen Franken, Oberbayern und Niederbayern, die Oberpfalz oder Schwaben! Zur Anmeldung)



Weitere aktuelle Meldungen aus dem Ressort "Politik":

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.