Düstere Prognose für Trump: "Die letzten Tage eines Diktators!" Spekulationen über vorzeitigen Trump-Abgang
Droht Donald Trump der vorzeitige Abgang aus dem Weißen Haus? Bild: picture alliance/dpa/AP | Manuel Balce Ceneta
Erstellt von Anika Bube
22.06.2026 09.31
- Ex-CNN-Moderator Jim Acosta hält einen vorzeitigen Abgang von Donald Trump für möglich
- Der Journalist spricht von den "letzten Tagen eines Diktators" und warnt vor einer gefährlichen Entwicklung
- Besonders mit Blick auf die Midterm-Wahlen äußert Acosta große Sorgen um die Zukunft der US-Demokratie
Vorzeitiger Abgang aus dem Weißen Haus für Donald Trump? Das hält der frühere CNN-Moderator Jim Acosta für durchaus realistisch. "Es ist sehr gut möglich, dass er einfach geht", erklärte er in einem Gespräch mit dem Journalisten John Harwood, das am Sonntag bei "Zeteo" veröffentlicht wurde.
Weitere aktuelle Meldungen aus dem Politik-Ressort finden Sie am Ende dieses Artikels.
Warnung vor gefährlicher Abwärtsspirale: Verlässt Donlad Trump das Weiße Haus vorzeitig?
Der langjährige Korrespondent zog dabei einen drastischen Vergleich: "Es sind sehr stark die letzten Tage eines Diktators, der auf dem Weg nach draußen ist", sagte Acosta über die gegenwärtige Lage im Weißen Haus. Als Gründe nannte er die wachsenden Probleme der Trump-Regierung sowie Berichte über einen möglichen kognitiven Abbau des US-Präsidenten.
Acosta skizzierte zwei mögliche Szenarien für ein vorzeitiges Ende der Präsidentschaft. Ein freiwilliger Rücktritt sei denkbar, doch der Journalist warnte vor einer weitaus bedrohlicheren Variante. "Es könnte eher Trumps Natur entsprechen, in einer so gefährlichen Weise abwärts zu spiralen, dass er vielleicht mit einem Knall geht", erklärte er.
Einen simplen Rückzug nach einer Wahlniederlage bei den Midterms hält Acosta für unwahrscheinlich. Vielmehr werde es "etwas Größeres" brauchen, das den Präsidenten möglicherweise zum Verlassen des Amtes zwinge. Die Anzeichen eines kognitiven Verfalls verstärkten seine Sorge, dass sich die Situation in eine bedrohliche Richtung entwickle.
Sorge vor Manipulation der Midterm-Wahlen
Besonders beunruhigt zeigt sich Acosta mit Blick auf die bevorstehenden Zwischenwahlen. Der ehemalige CNN-Moderator befürchtet, dass Trump versuchen könnte, die Midterms zu manipulieren. "Wenn er versucht, diese Midterms zu stehlen... das ist das Szenario, das mir Sorgen macht", warnte er. Sollte dies auf offensichtliche Weise geschehen, stehe die US-amerikanische Demokratie auf dem Spiel. "Dann befinden wir uns auf der dunklen Seite des Mondes, und ich weiß nicht, was dann mit diesem Land passiert", so Acosta. Er sei sehr besorgt, dass Trump das Land an den Rand drängen werde, um einer Rechenschaftspflicht zu entgehen.
Trumps Pannenwoche als Hintergrund
Acostas Einschätzung fällt in eine Zeit zahlreicher Rückschläge für den Präsidenten. In der vergangenen Woche musste Trump im Konflikt mit dem Iran praktisch kapitulieren. Sein Name wurde vom Kennedy Center entfernt, und der millionenschwere Umbau des Reflecting Pools am Lincoln Memorial weist bereits erste Schäden auf. Hinzu kommen anhaltende Berichte über gesundheitliche Probleme des US-Präsidenten. Auch bei den Planungen zur 250-Jahr-Feier der USA gibt es Schwierigkeiten: Mehrere Stars haben ihre Teilnahme an der "America 250"-Veranstaltung abgesagt. Diese Häufung negativer Entwicklungen bildet den Rahmen für Acostas düstere Prognose.
Weitere Meldungen rund um Donald Trump finden Sie hier:
- Bizarre Studie: Stammt Trump von einem deutschen Serienkiller ab?
- "Hast du dein Pulver verschossen?" Trump irritiert mit anzüglicher Bemerkung
- "Der Iran hat den Konflikt gewonnen" - Experten vernichten Trump-Deal
- Trump beim UFC-Event völlig weggetreten? Neues Video sorgt für Rätsel
- Schlaganfall vor laufender Kamera? Experte erkennt Hinweise in Trump-Video