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Kassel/Darmstadt/Marburg: Hessens Städte: Proteste gegen Sozialkürzungen

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Deutlich mehr als 1.000 Menschen haben bei schwül-heißem Wetter in Hessen gegen Kürzungen im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsbereich demonstriert. Der DGB, einer von mehreren Veranstaltern, sprach in Mittelhessen von einem "Generalangriff auf den Sozialstaat" und nannte Kürzungen sowie längere Arbeitszeiten als Beispiele.

In Kassel zogen nach Polizeiangaben rund 800 Menschen durch die Innenstadt, in Darmstadt 500 und in Marburg 70. Die Veranstalter nannten deutlich höhere Zahlen: 1.500 in Kassel, mehr als 1.000 in Darmstadt und etwa 200 in Marburg.

Zu den Demonstrationen hatten unter anderem die Gewerkschaften DGB, Verdi und GEW sowie Sozialverbände aufgerufen. Sie kritisierten, unter dem Vorwand der Haushaltskonsolidierung würden soziale Leistungen infrage gestellt, während die Vermögen der vermögendsten Menschen weiter wüchsen. Ein starker Sozialstaat sei Grundlage für sozialen Frieden, gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine lebendige Demokratie, erklärte Jens Liedtke, Geschäftsführer des DGB Südhessen.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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