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Donald Trump: Trumps knallharter Drogenkampf sorgt für Empörung

Trumps "Krieg" gegen die Kartelle forderte bereits über 200 Menschenleben. Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Martial Trezzini

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  • Donald Trump verschärft seinen Kampf gegen die Drogenkartelle
  • Neuer Angriff der US-Marine im Pazifik fordert drei Todesopfer
  • Trumps Operation "Southern Spear" soll bereits mehr als 200 Menschenleben gefordert haben
  • Menschenrechtler und Juristen warnen vor möglichen außergerichtlichen Tötungen

Die harte Strategie von US-Präsident Donald Trump sorgt erneut für Schlagzeilen: Während in den USA die Fußball-Weltmeisterschaft für Aufregung sorgt, sind bei einem weiteren Einsatz der US-Marine im Pazifik drei Menschen ums Leben gekommen.

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Donald Trumps "Krieg" gegen Drogenkartelle: Neuer Militäreinsatz endet tödlich

Das für Lateinamerika zuständige Südkommando der US-Streitkräfte (Southcom) teilte über die Plattform X mit, dass Geheimdienstinformationen das Boot als Teil des Drogenhandels identifiziert hätten. Es sei auf bekannten Schmuggelrouten im östlichen Pazifik unterwegs gewesen.

Der Angriff reiht sich in eine Serie militärischer Operationen ein, die Trump als entschlossenen Kampf gegen die Drogenkartelle präsentiert.

Trump macht Ernst: Neuer US-Angriff auf Drogenboote fordert weitere Tote

Erst zu Wochenbeginn hatte das US-Militär ein weiteres verdächtiges Schmuggelfahrzeug angegriffen. Nach Angaben von Southcom starb dabei eine Person, zwei weitere Bootsinsassen überlebten den Beschuss.

Die Einsätze sind Teil der Militäroperation "Southern Spear", die Anfang September gestartet wurde. Trump begründet das Vorgehen damit, dass sich die Vereinigten Staaten faktisch im Kriegszustand mit den lateinamerikanischen Drogenkartellen befänden.

Mehr als 200 Tote bei Trumps Drogenkrieg

Die Folgen dieser Strategie sind gravierend: Nach einer Erhebung der Nachrichtenagentur AFP wurden seit Beginn der Operation bereits mehr als 200 Menschen bei Angriffen auf Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik getötet.

Trumps brutaler Kampf gegen Kartelle sorgt international für Kritik

Während die US-Regierung die Einsätze als notwendige Maßnahmen gegen den internationalen Drogenhandel verteidigt, wächst die Kritik.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, werfen Juristen und Menschenrechtsorganisationen der Regierung vor, bislang keine eindeutigen Beweise vorgelegt zu haben, dass die angegriffenen Boote tatsächlich in Drogengeschäfte verwickelt gewesen seien. Die Kritiker stellen deshalb die zentrale Frage: Werden hier tatsächlich Kartellmitglieder bekämpft – oder geraten auch Menschen ins Visier, von denen keine unmittelbare Gefahr für die USA ausgeht?

Experten warnen: Gefahr von außergerichtlichen Tötungen

Besonders scharf fällt die Kritik an der fehlenden Transparenz aus. Ohne öffentlich zugängliche Beweise bleibe unklar, ob die Getöteten tatsächlich Verbindungen zu Drogenkartellen hatten.

Rechtsexperten und Menschenrechtsorganisationen erheben schwere Vorwürfe: Bei den Einsätzen könnte es sich um außergerichtliche Hinrichtungen handeln. Damit steht Trumps kompromisslose Strategie zunehmend im Mittelpunkt einer internationalen Debatte: Ist der militärische Druck gegen die Kartelle ein notwendiger Kampf gegen den Drogenhandel – oder überschreitet die US-Regierung unter Trump eine gefährliche Grenze?

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/news.de/stg

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