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Krieg in Nahost: Libanon: Sechs Tote und weitere Verletzte bei Angriffen Israels

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Bei israelischen Luftangriffen im Libanon sind nach dortigen Angaben weitere Menschen getötet und verletzt worden. Die libanesische Staatsagentur NNA meldete am Donnerstag unter anderem vier Tote nach einem Angriff im Ort Abassija im Süden. Zwei weitere Tote habe es nach israelischen Angriffen in der Küstenstadt Tyrus sowie in Baalbek im Osten gegeben.

Israels Bodentruppen rückten unterdessen im südlichen Libanon vor. Diese hätten die "operative Kontrolle" im Tal Wadi Saluki übernommen, teilte die israelische Armee mit. Das Gebiet liegt zwischen dem Fluss Litani - eine wichtige Trennlinie im Konflikt Israels mit der proiranischen Hisbollah-Miliz - und der libanesisch-israelischen Grenze. Das Tal war bereits im Krieg beider Seiten im Jahr 2006 umkämpft. Libanesische Sicherheitskreise berichteten von erneut schweren Angriffen im Süden des Landes.

Israels Armee teilte am Abend zudem mit, sie habe zuletzt auch Mitglieder der Hisbollah im Südlibanon getötet, die dort aus einem Tunnel geflohen seien. Das israelische Militär geht eigenen Angaben zufolge im Süden des Nachbarlandes gegen die Hisbollah und deren Einrichtungen vor, um die Menschen in Nordisrael vor Angriffen der Miliz zu schützen.

Auch Hisbollah greift wieder an - Alarm in Nordisrael

Die vom Iran unterstützte Hisbollah erklärte, sie habe mit Drohnen unter anderem einen Artillerieposten von Israels Armee und Ansammlungen von Soldaten angegriffen. Zudem habe sie mit einer Flugabwehrrakete eine israelische Drohne abgeschossen. Israels Armee meldete ein "verdächtiges Flugobjekt", das in Nordisrael Warnsirenen ausgelöst habe. Zudem seien zwei Geschosse in der Nähe israelischer Soldaten im Nachbarland eingeschlagen.

UN-Generalsekretär António Guterres teilte mit, seit März sei der Krieg stark eskaliert. Israel habe die Einsätze auf libanesischem Gebiet verstärkt und die Hisbollah tiefer im Landesinneren Israels angegriffen. Es brauche ein "umfassende Waffenruhe, die von allen Parteien überall respektiert wird".

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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