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Donald Trump: Kosten explodieren immer weiter - Geburtstagsparty läuft völlig aus dem Ruder

Die Kosten für Donald Trumps Geburtstagsparty explodieren. Bild: picture alliance/dpa/FR172324 AP | Ryan Murphy

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  • Donald Trump: Seine Geburtstagsparty verschlingt 60 Millionen
  • Donald Trump: So gigantisch wird seine Geburtstagsparty
  • Donald Trump: Geburtstagsparty läuft völlig aus dem Ruder

Da knallen die Korken aber ordentlich. Gerichtsdokumente offenbaren die atemberaubenden Dimensionen von Donald Trumps Geburtstagsparty der Superlative: Das UFC-Spektakel auf dem Rasen des Weißen Hauses verschlingt mehr als 60 Millionen Dollar. Die neu eingereichten Akten gewähren laut "The Daily Beast" erstmals detaillierte Einblicke in die finanziellen Ausmaße der Veranstaltung, die der Präsident zu seinem 80. Geburtstag (und dem 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten) inszeniert. Zuletzt wurde bereits darüber spekuliert, wie viele Promis Trump für seine Party schon abgesagt hatten.

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Donald Trump: Seine Geburtstagsparty verschlingt 60 Millionen

Was als "UFC Freedom 250" vermarktet wird, entpuppt sich als logistische Mammutoperation, die ein ganzes Wochenende umfasst und mit Käfigkämpfen auf dem South Lawn des Weißen Hauses ihren Höhepunkt erreicht. Die kolportierten 60 Millionen decken nach Angaben von Joshua Fisher, Direktor für Management und Verwaltung im Weißen Haus, sämtliche Produktionskosten, Bauarbeiten, Personal, Werbemaßnahmen und Verpflegung ab.

  • Während die UFC ("Ultimate Fighting Championship") die Rechnung begleicht, stellt die Bundesregierung Sicherheitskräfte, Polizei und medizinische Notfalldienste bereit.
  • Mindestens sieben Bundesbehörden haben Ressourcen und Personal für das Großereignis abgestellt - diese werden von Steuergeldern bezahlt.

Donald Trump: So gigantisch wird seine Geburtstagsparty

Das Weiße Haus gleicht einer Großbaustelle. Die logistischen Herausforderungen des Trump-Events sind gewaltig.

  • Seit dem Baustart am 20. Mai rollen dem Bericht zufolge täglich zwischen 20 und 30 Lastwagen mit Bühnenequipment durch die Sicherheitskontrollen auf das streng abgeschirmte Gelände.
  • Fast 500 mobile Toiletten wurden über das Weiße Haus und die angrenzende Ellipse verteilt, um den Ansturm der Massen zu bewältigen.
  • Für den Aufbau mussten zwischen 700 und 900 Subunternehmer mit Spezialwissen für die unterschiedlichen Bauelemente engagiert werden, wie Fisher in seiner Erklärung darlegte. Im Zentrum steht das UFC-Octagon auf dem South Lawn, umgeben von massiven Lichtinstallationen, Tribünen, Übertragungstechnik und einer gigantischen Lichtstruktur, die "die Klaue" genannt wird.

Donald Trump: Geburtstagsparty läuft völlig aus dem Ruder

Die ursprünglichen Planungen erwiesen sich als drastisch untertrieben. Während Donald Trump das Event anfänglich für 20.000 bis 25.000 Besucher konzipiert hatte, rechnen die Organisatoren mittlerweile mit rund 125.000 Teilnehmern - eine mehr als fünffache Steigerung. Die Gerichtsunterlagen zeigen, dass das Interesse noch weit größer ist: Zusätzlich zu den erwarteten Besuchern stellten weitere 75.000 Menschen Anfragen für Eintrittskarten.

Diese explosionsartige Zunahme erklärt auch, warum die logistischen Anforderungen derart in die Höhe geschnellt sind. Die Infrastruktur musste komplett neu dimensioniert werden, um den gewaltigen Ansturm auf das Weiße-Haus-Gelände und die angrenzende Ellipse bewältigen zu können. Aus einer überschaubaren Geburtstagsfeier ist ein Massenevent geworden, dessen Ausmaße selbst erfahrene Veranstaltungsplaner vor Herausforderungen stellen dürften.

Man könnte urteilen: Diese Party läuft völlig aus dem Ruder.

Gerichtskampf um Trumps Geburtstags-Spektakel

Das millionenschwere Event ist nicht unumstritten. Zwei Bürger aus Virginia hatten zuletzt rechtliche Schritte gegen die Veranstaltung eingeleitet und argumentieren, dass nationale Denkmäler nicht für kommerzielle Sportveranstaltungen missbraucht werden dürften. Ihre Klage richtet sich gegen die Nutzung des Weißen Hauses für ein gewinnorientiertes Event. Das Justizministerium forderte den zuständigen Richter auf, die Klage abzuweisen.

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