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Donald Trump: Trump-Wut nicht zu übersehen - das Weiße Haus wiegelt ab

Donald Trumps Umfragewerte kommen einfach nicht aus dem Keller. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein

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  • Donald Trump: Kompletter Absturz immer drastischer
  • Donald Trump: Selbst bei seinen Anhängern wächst die Wut
  • Inflation wird zum Albtraum für Donald Trump

Die Wirtschaftsbilanz von US-Präsident Donald Trump erreicht einen historischen Tiefpunkt. Eine aktuelle Erhebung von YouGov und "The Economist" dokumentiert einen dramatischen Stimmungsumschwung in der amerikanischen Bevölkerung. Während Trump, der zuletzt mit einem überraschenden Machtplan für Schlagzeilen sorgte, zur selben Phase seiner ersten Amtszeit noch positive Werte bei Wirtschaftsfragen verzeichnete, hat sich das Blatt komplett gewendet.

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Donald Trump: Kompletter Absturz immer drastischer

Der Kontrast könnte kaum schärfer ausfallen: Im Vergleich zur ersten Trump-Amtszeit beträgt der Rückgang 42 Prozentpunkte - von positiven zu negativen Bewertungen.

  • Insgesamt kommt Trump auf eine Zustimmungsrate von 35 Prozent, während 60 Prozent der Befragten seine Amtsführung ablehnen.

Dieser massive Absturz deutet auf eine fundamentale Unzufriedenheit mit den wirtschaftlichen Verhältnissen hin oder zumindest auf eine veränderte Wahrnehmung der Wirtschaftspolitik der Regierung.

  • Die Erhebung, für die zwischen dem 5. und 8. Juni 2026 insgesamt 1.603 erwachsene Amerikaner befragt wurden, hat eine Fehlertoleranz von 3,6 Prozent.

Donald Trump: Selbst bei seinen Anhängern wächst die Wut

In der Bevölkerung offenbaren die Umfrageergebnisse tiefe Risse.

  • Bei den Männern liegt die Zustimmung zur wirtschaftlichen Leistung des Präsidenten bei 36 Prozent, während nur 23 Prozent der Frauen seine Wirtschaftspolitik gutheißen.

Besonders ernüchternd fallen die Werte bei hispanischen Amerikanern aus:

  • Lediglich 22 Prozent dieser Gruppe billigen Trumps Wirtschaftskurs, während 66 Prozent ihn ablehnen.

Im Gegensatz dazu hält die republikanische Basis mehrheitlich zu ihrem Präsidenten.

  • 66 Prozent unterstützen seine Wirtschaftspolitik, obwohl auch hier 30 Prozent Kritik üben.

Die Trump-Wut wächst offenbar selbst bei Teilen seines eigenen Anhangs.

Inflation wird zum Albtraum für Donald Trump

Das wahre Desaster zeigt sich beim Thema Teuerung. Nur 24 Prozent der Befragten billigen Donald Trumps Umgang mit der Inflation, während satte 68 Prozent seine Politik in diesem Bereich missbilligen. Diese Zahlen markieren den schwächsten Punkt in der Bewertung seiner Amtsführung. Die Inflationsproblematik scheint den Kern der wirtschaftlichen Unzufriedenheit zu bilden. Wenn Amerikaner an den Supermarktkassen und Tankstellen höhere Preise zahlen, schlägt sich dies unmittelbar in den Umfragewerten nieder.

Weißes Haus redet sich den Trump-Absturz schön

Die Regierung versucht, die katastrophalen Umfragewerte zu relativieren. Kush Desai, Sprecher des Weißen Hauses teilte "Newsweek", wie die Administration die Lage interpretiert.

  • Die Regierung habe "niemals den Fokus verloren bei der Umsetzung der bewährten Wirtschaftsagenda des Präsidenten im Inland".
  • Sobald diese Maßnahmen weiter griffen und "die iranische Terrorbedrohung neutralisiert" werde, würden die Amerikaner "wieder sinkende Inflation, Benzinpreise auf Mehrjahrestiefs und beschleunigtes Wirtschaftswachstum erleben", urteilte er.

Ob diese Erklärung auch bei den Wählern hängen bleibt, dürfte angesichts der erheblichen Unzufriedenheit fraglich bleiben.

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