Donald Trump: US-Präsident erlebt völlig unerwartete Umfrage-Wende
Donald Trump verliert das Vertrauen junger Wählerinnen. Bild: picture alliance:dpa:AP | Alex Brandon
Erstellt von Franziska Kais
08.06.2026 17.15
- Donald Trump erlebt Absturz bei Zustimmungswerten
- Trumps Zustimmung bei jungen konservativen Frauen bricht ein
- US-Präsident immer unbeliebter aufgrund gebrochener Wahlversprechen
- Trumps Zustimmungswerte als wichtiger Indikator für politische Stärke
Verheerende Nachrichten für Donald Trump und die gesamte Republikanische Partei. Wenige Monate vor den entscheidenden Midterm-Wahlen im November verliert der US-Präsident, der unlängst einen neuen alarmierenden Rekord aufgestellt hat, massiv an Rückhalt bei einer bestimmten Wählergruppe, die ihm 2024 noch zum Sieg verholfen hat: junge konservative Frauen. Bei den jungen Wählerinnen ist Trumps Zustimmungsrate auf magere 38 Prozent abgestürzt.
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Donald Trump erlebt unerwartete Umfrage-Wende
Dabei hatte der US-Präsident bei der Wahl gegen Kamala Harris bei dieser Wählergruppe noch deutlich zugelegt. Der Anteil junger Frauen zwischen 18 und 29 Jahren, die ihn unterstützten, war von 33 Prozent im Jahr 2020 auf 40 Prozent gestiegen. Doch dieser Trend scheint sich nun umgekehrt zu haben. Was dazu führt, dass in der Republikanischen Partei die Alarmglocken schrillen.
Donald Trump immer unbeliebter aufgrund gebrochener Wahlversprechen
Denn beim Women's Leadership Summit von Turning Point USA in Texas machten unlängst prominente konservative Influencerinnen ihrer Verärgerung über den US-Präsidenten Luft und zeichneten ein düsteres Bild für die Republikanische Partei. Wie "Politico" aktuell berichtet, richtete sich die Kritik der jungen Konservativen vor allem gegen nicht eingehaltene Wahlversprechen. "Zusagen wurden überhaupt nicht eingehalten, und ich glaube, junge Frauen erkennen das", erklärte die christlich-konservative Influencerin Savanna Faith Stone gegenüber "Politico". "Sie merken: 'Hey, du hast versprochen, die Spritpreise zu senken. Du hast versprochen, dass es der Wirtschaft besser gehen würde. Deshalb haben wir dich gewählt.'"
Iran-Krieg belastet Donald Trumps wirtschaftliche Bilanz gewaltig
Besonders der Iran-Konflikt belastet Donald Trumps wirtschaftliche Bilanz schwer. Die Auseinandersetzung mit der Islamischen Republik, kombiniert mit der Unsicherheit durch sein gescheitertes Zollregime im vergangenen Jahr, trifft die Verbraucher hart. Zudem hat der Krieg gegen den Iran konkrete Folgen an der Zapfsäule. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar hat die Islamische Republik die Straße von Hormus praktisch lahmgelegt - jene enge Meerenge, durch die ein Fünftel des weltweiten Ölangebots transportiert wird.
Donald Trump verprellt junge Wählerinnen durch steigende Energiekosten
Die Auswirkungen sind drastisch: Der nationale Durchschnittspreis pro Gallone Benzin liegt aktuell bei etwa 4,19 Dollar. Vor Donald Trumps militärischem Vorgehen gegen das Regime zahlten Amerikaner noch 2,98 Dollar. Für einen Präsidenten, der im Wahlkampf niedrigere Energiekosten versprach, ist dieser Preisanstieg von über 40 Prozent ein schwerer Glaubwürdigkeitsverlust - besonders bei jungen Wählerinnen, die genau diese Zusage ernst genommen hatten.
Wichtige Wählergruppe wendet sich gegen Trump - in der Partei schrillen die Alarmglocken
Die konservative Influencerin Alex Clark fand beim Summit deutliche Worte. "Ich kann gar nicht ausdrücken, wie sehr bei der GOP die Alarmglocken schrillen sollten", sagte sie über die Stimmung unter rechtsgerichteten Frauen, die Trump 2024 noch gewählt hatten. Ihre Kritik richtet sich auch gegen die Prioritäten des Präsidenten. Clark habe dem Weißen Haus direkt mitgeteilt: "Die Leute wollen den kämpferischen Trump. Sie wollen nicht den Ballsaal-Trump." Damit spielte sie auf Trumps umstrittene Pläne an, einen zwischen 400 Millionen und 1,4 Milliarden Dollar teuren Ballsaal auf dem Gelände des Weißen Hauses zu errichten.
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