Politik

Donald Trump: US-Präsident bloßgestellt - für seine Geburtstagsparty hagelt es Absagen

Für Donald Trump hagelt es Absagen für "seine" Geburtstagsparty. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson

  • Artikel teilen:
  • Donald Trump bloßgestellt von Promi-Absagen für seine Geburtstagsparty
  • Donald Trump bekommt Absagen im Akkord für Geburtstagsparty
  • Donald Trump: Auch sein Jubiläumskonzert floppt

Donald Trump droht ein peinlicher Moment: Zu seinem 80. Geburtstag am 14. Juni hat er ein spektakuläres UFC-Event im Weißen Haus geplant, doch die Prominenz bleibt diesem offenbar fern. UFC-Boss Dana White hatte angeblich persönlich eine Reihe von Hollywood-Größen eingeladen, doch die Absagen häufen sich.

Weitere Artikel über Donald Trump finden Sie unter diesem Text.

Donald Trump bloßgestellt von Promi-Absagen für seine Geburtstagsparty

Die Veranstaltung UFC Freedom 250 soll auf dem South Lawn des Weißen Hauses stattfinden, wo eigens ein Ring errichtet wurde. Rund 4.000 Gäste werden erwartet, darunter zahlreiche Anhänger aus Trumps politischem Umfeld. UFC-Präsident Dana White höchstpersönlich übernahm die Aufgabe, die Gästeliste für das Event mit Stars zu bestücken. In einem Interview mit dem "Time Magazine" verriet er, welche prominenten Namen er kontaktiert hatte - eine beeindruckende Auswahl echter Hochkaräter.

  • Auf der Liste standen unter anderem Komiker Adam Sandler, Schauspieler Jared Leto und Wrestling- und Hollywood-Gigant Dwayne "The Rock" Johnson.
  • Auch NFL-Star Tom Brady, der britische Regisseur Guy Ritchie, Action-Held Jason Statham und Entertainer Mario Lopez sollten dem Präsidenten zu seinem runden Geburtstag gratulieren.

Die Reaktionen aus Hollywood ließen nicht lange auf sich warten und fielen vernichtend aus. Es kommt einer Bloßstellung von Donald Trump gleich.

Donald Trump bekommt Absagen im Akkord für Geburtstagsparty

Laut "Vanity Fair" haben bereits mehrere der eingeladenen Stars über ihre Vertreter absagen lassen. Die Liste der Fernbleibenden liest sich wie ein Who's who der Unterhaltungsbranche.

Besonders bemerkenswert: Eine Quelle aus dem Umfeld von Dwayne "The Rock" Johnson bestätigte gegenüber dem Magazin, dass der Schauspieler nicht teilnehmen wird. Auch die Vertreter von Adam Sandler, Jared Leto und Mario Lopez machten deutlich, dass ihre Mandanten der Veranstaltung fernbleiben werden.

  • Bei Guy Ritchie, Tom Brady und Jason Statham steht eine offizielle Stellungnahme ihrer Vertreter noch aus.

Die wachsende Zahl an Verweigerungen spricht jedoch eine deutliche Sprache über Trumps Status in der Unterhaltungsindustrie.

Donald Trump: Historischer Absturz in der Wählergunst

Die Absagen spiegeln ein grundlegendes Problem wider, mit dem Donald Trump in seiner zweiten Amtszeit konfrontiert ist. Der US-Präsident, der behauptet, 2024 mit einem Erdrutschsieg gewählt worden zu sein, kämpft mit massiv gesunkener Popularität - ein Umstand, der sich nun auch bei der Gästeliste zu seiner Geburtstagsfeier niederschlägt. Im Mai erreichte Trumps Zustimmungsrate einen vorläufigen Tiefpunkt im zweiten Amtsjahr:

  • Lediglich 28 Prozent der Befragten standen in Umfragen hinter dem Präsidenten.
  • Im Gegenzug äußerten satte 58 Prozent ihre Missbilligung gegenüber seiner Amtsführung.
  • Als Hauptursache für den Popularitätseinbruch gilt der mittlerweile drei Monate andauernde Konflikt mit dem Iran, den Trump initiiert hatte.

Donald Trump: Auch sein Jubiläumskonzert floppt

Trumps Popularitätskrise beschränkt sich nicht auf sein Geburtstags-Event. Auch die Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Vereinigten Staaten bekommen die Folgen seiner mangelnden Anziehungskraft zu spüren. Eine geplante Konzertreihe auf der National Mall in Washington DC verlor mehrere Künstler, nachdem diese realisiert hatten, dass das Projekt unter Trumps Schirmherrschaft stand.

Die wiederholten Rückschläge scheinen den Präsidenten jedoch nicht zu beeindrucken – zumindest nach außen hin. Auf seiner Plattform Truth Social kündigte er eine trotzige Alternative an. Statt sich um Versöhnung mit der Kulturszene zu bemühen, drohte er damit, das Konzert durch eine politische Kundgebung zu ersetzen.

Lesen Sie außerdem noch diese Artikel:

/news.de/stg

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.