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Erfurt: Ministerium: Deutlich mehr Abschiebungen vollzogen

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Aus Thüringen sind in den ersten vier Monaten 213 Menschen abgeschoben worden, die keine Aufenthaltsberechtigung im Freistaat hatten. Das waren nach Angaben des Migrationsministeriums in Erfurt deutlich mehr als im Vorjahreszeitrum - damals gab es 92 sogenannte zwangsweise Aufenthaltsbeendigungen.

Es gehe ihr um "Ordnung, Steuerung und eine klare Linie in der Migrationspolitik – das gilt insbesondere auch für Rückführungen", erklärte Migrationsministerin Beate Meißner (CDU). Wer kein Aufenthaltsrecht habe, müsse den Freistaat verlassen, besonders, wenn schwere Straftaten begangen worden seien. "Straffälligkeit darf keinesfalls folgenlos bleiben", so die Ministerin.

Die Regierung aus CDU, BSW und SPD hatte im vergangenen Jahr eine landeseigene Abschiebungshafteinrichtung in Arnstadt aufgebaut. Dort seien seit August 2025 bis Anfang Juni mehr als 100 ausreisepflichtige Menschen untergebracht worden - im Schnitt für jeweils 18 Tage.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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