Donald Trump schläft im Oval Office ein: "Ihr dummen Mundatmer" - Schlafender Trump lässt Weißes Haus schäumen
Schon wieder ist Donald Trump offenbar bei einem öffentlichen Auftritt eingeschlafen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
Von news.de Redakteurin Anika Bube
05.06.2026 11.02
- Ein Video von Donald Trump sorgt in sozialen Medien für Spekulationen über einen möglichen Sekundenschlaf
- Das Weiße Haus weist die Vorwürfe scharf zurück und attackiert Kritiker deutlich
- In Washington wächst die Debatte über Trumps Gesundheit und öffentliche Auftritten
Neue Aufnahmen von Donald Trump sorgen derzeit für Wirbel in Washington. Das kurze Video zeigt den 79-jährigen US-Präsidenten bei einer Veranstaltung am Donnerstag (04.06.2026) im Oval Office. In den sozialen Medien verbreiteten sich die Bilder rasend schnell. Ist der US-Präsident erneut vor laufender Kamera eingeschlafen oder hatte er die Augen lediglich kurz geschlossen? Die Reaktion der Trump-Regierung ließ nicht lange auf sich warten.
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Donald Trump erneut im Oval Office eingeschlafen?
Ein Beitrag des X-Accounts "Headquarters" sorgte für Aufregung. Der Tweet behauptete spöttisch, dass Trump "komplett eingeschlafen" sei, und fragte, wie lange es wohl dauern werde, bis das Weiße Haus erklären würde, der US-Präsident habe lediglich "geblinzelt". Und wie sollte es anders sein: Die Reaktion folgte prompt. Der offizielle Rapid-Response-Account des Weißen Hauses griff die Vorwürfe direkt auf und wählte dabei ungewöhnlich deutliche Worte. "Seine Augen sind in dem Clip, den ihr gepostet habt, buchstäblich offen, ihr dummen Mundatmer", heißt es in der Reaktion. Die heftige Wortwahl zeigt, wie sensibel das Umfeld des Präsidenten auf Spekulationen über dessen körperliche Verfassung reagiert.
Weißes Haus reagiert wütend auf Trump-Video
Doch während das Weiße Haus einen Screenshot, in dem der US-Präsident die Augen geöffnet hat, als Beweis dafür nimmt, dass Trump nicht eingeschlafen ist, zeichnet das Video ein anderes Bild der Situation. In den Aufnahmen ist deutlich zu erkennen, dass der 79-Jährige seine Augen nur kurz öffnet und direkt wieder schließt. In der Kommentarspalte sorgt die Reaktion des Weißen Hauses für reichlich Gelächter:
- "Der Typ hat so viele Beruhigungsmittel geschluckt, dass er wahrscheinlich glaubt, er würde auf Epsteins Insel faulenzen", schreibt ein X-Nutzer.
- "Das war nur ein kurzer Augenblick, in dem er die Augen öffnete", heißt es in einem Tweet.
- "Lol, er wacht auf – er döst in letzter Zeit ständig vor sich hin", meint ein anderer X-Nutzer.
- "Seine Augen sind kaum geöffnet, das ist der Blick von jemandem, der gerade aus einem Nickerchen aufgewacht ist", ist in einem weiteren Tweet zu lesen.
- "Die gesamte rechte Gesichtshälfte hängt ihm regelrecht herunter – wie lange dauert es wohl noch, bis wir sehen, wie ihm in einem dieser „Zustände tiefer Entspannung" ein kleiner Speichelfaden aus den schlaffen Lippen auf den Revers tropft?", schreibt ein X-Nutzer.
- "Da solltest du dich besser verstecken – es gibt ein Video, auf dem er ohnmächtig geworden ist und fast vom Stuhl gefallen wäre. Willst du etwa leugnen, dass er geschlafen hat? 'Dozing Don' ist offenbar zehnmal schläfriger als 'Sleepy Joe'", heißt es in einem Tweet.
- "Ich finde es toll, dass du das gepostet hast, und glaube, dass es deinen Präsidenten in einem guten Licht erscheinen lässt", meint ein anderer X-Nutzer.
- "Ist das ein Foto von dem Moment, als er aufgewacht ist? Er sieht aus, als wüsste er nicht, wo er ist", ist in einem weiteren Tweet zu lesen.
Auch auf Medienanfragen reagierte das Weiße Haus mit scharfen Angriffen. "Präsident Trump ist der schärfste, zugänglichste und energiegeladenste Präsident der amerikanischen Geschichte", erklärte Sprecher Davis Ingle. Im selben Statement bezeichnete er Journalisten als "leichtgewichtige, klebstoffschnüffelnde Reporter", die "haltlose Verschwörungstheorien" verbreiten würden.
Gesundheitsfragen werden für Trump zum politischen Problem
Seit Wochen muss sich die Trump-Regierung mit Fragen zum Gesundheitszustand des Präsidenten auseinandersetzen. Neben den diskutierten Videoaufnahmen sorgten zuletzt auch Berichte über Blutergüsse an Trumps Händen, geschwollene Knöchel und Besuche im Walter Reed National Military Medical Center für Spekulationen. Trump selbst weist entsprechende Bedenken zurück. Die Berichte über angebliches Einschlafen seien übertrieben. Seine Erklärung für geschlossene Augen bei Kabinettssitzungen fiel dabei ungewöhnlich offen aus. Die Sitzungen seien schlicht "langweilig wie die Hölle".
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