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Trump plant Mega-Event: Wie Uncle Sam auf Steroiden - Skandal-Poster sorgt für heftige Kritik

Donald Trump plant einen Käfigkampf auf dem Rasen des Weißen Hauses. Im Netz sorgt ein Plakat des Events für Aufruhr. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • UFC-Event soll am 14. Juni auf dem Gelände des Weißen Hauses stattfinden
  • Neues Werbeposter mit "America Needs a Champion" sorgt für Kritik
  • Prominente Gäste und politische Symbolik heizen Debatte weiter an

Auf dem Südrasen des Weißen Hauses entsteht derzeit eine Arena für ein ungewöhnliches Ereignis: Am 14. Juni, dem 80. Geburtstag von Donald Trump, sollen dort Kämpfer der UFC in den Käfig steigen. Nur knapp zwei Wochen vor dem geplanten Mixed-Martial-Arts-Event hat die US-Regierung ein neues Werbeposter vorgestellt und damit eine Welle der Kritik ausgelöst.

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"America Needs a Champion": Weißes Haus verpasst Uncle Sam neuen Look

Das Motiv zeigt eine stark veränderte Version des legendären Uncle Sam aus dem Rekrutierungsplakat von 1917. Die ikonische Figur, einst vom Künstler James Montgomery Flagg für die US-Armee entworfen, wirkt in der neuen Fassung wie auf Steroiden. Statt "I Want You for U.S. Army" prangt nun der Slogan "America Needs a Champion" unter dem muskelbepackten Patrioten, gefolgt von "UFC x White House".

Die Veranstaltung ist Teil der Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten. Rund 4.000 Zuschauer werden laut "Military Times" erwartet, darunter der US-Präsident selbst. Die Gästeliste liest sich wie ein Who's Who aus Hollywood und Sport: Regisseur Guy Ritchie, der frühere NFL-Quarterback Tom Brady, die Schauspieler Jared Leto und Jason Statham sowie Wrestler und Filmstar Dwayne "The Rock" Johnson haben ihr Kommen angekündigt. Auch TV-Moderator Mario Lopez wird dabei sein.

Arbeiter bauen einen Käfig für einen UFC-Kampf auf dem South Lawn vor dem Weißen Haus. Bild: picture alliance/dpa/FR172204 AP | Rahmat Gul

UFC-Kommentator Joe Rogan, der Trump im Wahlkampf 2024 unterstützt hatte, bezeichnete das Event als "Gimmick". Der US-Präsident widersprach nicht. "Das Leben ist ein Gimmick", entgegnete er dem "TIME"-Magazin. Bereits im vergangenen Monat hatte Trump auf Truth Social ein Bild von sich als Uncle Sam gepostet mit den Worten "I Want You!" – wofür genau, ließ er offen.

"Wie der Untergang Roms, inszeniert von Spinal Tap" - Social-Media-Nutzer wettern gegen US-Regierung

In den sozialen Medien hagelt es Kritik an dem Poster und der Veranstaltung. Zahlreiche Nutzer ziehen Parallelen zur dystopischen Satire "Idiocracy" aus dem Jahr 2006. "Der Film Idiocracy wirkt mittlerweile wie eine krasse Untertreibung", kommentiert ein X-Nutzer. Ein anderer schreibt: "Das ist wie der Untergang Roms, inszeniert von Spinal Tap."

Die Kritik zielt auch auf die Prioritätensetzung der Regierung. "Amerikaner können sich kein Essen leisten. Amerikaner können sich kein Benzin leisten. Aber keine Sorge, wir dürfen zusehen, wie sich Leute im Weißen Haus gegenseitig ausknocken", heißt es in einem Tweet. Ein weiterer Nutzer fasst zusammen: "Nur Zirkus, kein Brot." Andere werfen Trump vor, das Weiße Haus in eine "billige Sportsbar" verwandelt zu haben.

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/fka/news.de

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