Lam: Zentralrat: Antisemitismus-Vorfall in Hotel rechtlich prüfen
Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Microgen
Erstellt von Sarah Knauth
03.06.2026 13.24
Schuster bezog sich auf die Antwort, die das "Hotel zum Hirschen" in Lam in der Oberpfalz auf eine Buchungsanfrage aus Israel geschickt hatte. Laut einem Post der israelischen Generalkonsulin für Süddeutschland, Talya Lador-Fresher, auf der Plattform X hieß es darin auf Englisch: "Entschuldigung, in unserem Hotel sind keine Juden erlaubt."
Das Hotel hat sich inzwischen per E-Mail bei dem Gast entschuldigt und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein. Es begründete seine Antwort damit, dass es seit längerer Zeit mit gefälschten Buchungen und Phishing-Versuchen über eine große Buchungsplattform konfrontiert sei, bei denen Nutzerdaten gestohlen worden sein sollen. Auch bei der Anfrage aus Israel habe man fälschlicherweise angenommen, dass es sich um einen Fake handele. "Das ist überhaupt nicht unser Weltbild", sagte Juniorchef Andreas Vogl auf Anfrage.
Schuster: schockierender Gedankengang
Schuster kritisiert das Hotel dennoch scharf: "Auch wenn ich die Entschuldigung für diese inakzeptable Äußerung zur Kenntnis genommen habe, bleibt es schockierend, dass jemand diesen Gedankengang nicht nur haben, sondern auch verschriftlichen und verschicken würde."
(Hey! Du interessierst Dich für mehr Nachrichten aus Deiner Region? Dann abonnier unseren regelmäßigen Bayern-Newsletter für die Regionen Franken, Oberbayern und Niederbayern, die Oberpfalz oder Schwaben! Zur Anmeldung)
Weitere aktuelle News aus dem Ressort "Politik":
- Dresden: Politikerbeleidigung: Geiert will Straftatbestand abschaffen
- Donald Trump: "Er besteht den Test jeden Tag!" Dr. Oz heizt Spekulationen um Trump-Gesundheit an
- Donald Trump: Sechs Niederlagen in einer Woche - Experte sieht dramatische Trump-Entwicklung
- Wladimir Putin: Putin-Eliten in Aufruhr - Oligarchen sollen gegen Kreml rebellieren
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de