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Donald Trump: Krise im Weißen Haus - Trump taucht nach Umfrage-Absturz ab

Trump stürzt auf historisches Umfragetief – und sagt, die finanzielle Lage der Amerikaner interessiere ihn nicht Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Donald Trump stürzt weiter ab
  • Nur noch 34 Prozent der Amerikaner unterstützen Donald Trump laut aktueller Umfrage
  • Höchste Ablehnungswerte seit Beginn der Erhebung im Jahr 2009
  • US-Präsident meidet öffentliche Auftritte nach Umfrage-Debakel
  • Trump in der Kritik wegen Wirtschaftslage und Umgang mit dem Iran-Konflikt

Die Zustimmungswerte für Donald Trump sind auf einen historischen Tiefpunkt gefallen. Laut einer YouGov-Umfrage vom vergangenen Monat liegt die Zustimmungsrate des US-Präsidenten bei nur noch 34 Prozent – der niedrigste Wert, der in dieser Erhebung während beider Amtszeiten gemessen wurde.

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Donald Trump im Absturz-Modus: US-Präsident so unbeliebt wie nie

Damit schneidet der 79-Jährige sogar schlechter ab als sein Vorgänger Joe Biden und ist der unbeliebteste Präsident seit Beginn der Umfrage im Jahr 2009. Die Ablehnungsquote erreicht mit 59 Prozent ebenfalls Rekordniveau, wie "The Daily Beast" berichtet. Trumps Netto-Zustimmungswert liegt bei minus 26 Prozent – ein weiterer unrühmlicher Rekord.

Nach Umfrage-Fiasko: US-Präsident zeigt sich kaum noch in der Öffentlichkeit

Das Demokratische Nationalkomitee wirft Trump vor, sich seit fast einer Woche vor der amerikanischen Bevölkerung zu verstecken. Obwohl der Präsident, der in weniger als zwei Wochen seinen 80. Geburtstag feiert, unermüdlich auf Truth Social postet, zeigt er sich kaum noch in der Öffentlichkeit.

Am Dienstag standen keinerlei öffentliche Termine auf seinem Kalender. "Donald Trump versteckt sich seit fast einer Woche vor den Amerikanern, während er keinen Ausweg aus dem Iran-Konflikt findet und sich seine Wirtschaft weiter verschlechtert", erklärte DNC-Sprecher Kendall Witmer. Die Amerikaner würden Trump und seine gesamte Regierung zu Recht für die Lebenshaltungskrise verantwortlich machen.

Amerikaner kämpfen mit explodierenden Preisen

Der Iran-Konflikt trifft die amerikanischen Haushalte hart. Eine Politico-Umfrage vom vergangenen Monat zeigt: 79 Prozent der Trump-Wähler geben an, dass die Benzinpreise seit seinem Amtsantritt gestiegen sind. Bei den Lebensmittelkosten berichten 73 Prozent von Preissteigerungen. Die Versorgungsengpässe durch den Krieg haben die Ölpreise in die Höhe getrieben.

Besonders alarmierend: Laut einer aktuellen Erhebung von Edward Jones und Gallup bezeichnet sich nur jeder sechste Amerikaner als finanziell erfüllt. Rund ein Drittel der Erwachsenen fühlt sich finanziell gestresst, während mehr als die Hälfte ihre Situation als "zwiespältig" beschreibt. Selbst 43 Prozent der eigenen Wählerschaft kritisieren, Trump habe nicht genug getan, um sie vor den wirtschaftlichen Folgen zu schützen.

"Ich denke nicht an die finanzielle Situation der Amerikaner" - Trump-Aussagen sorgen für Empörung

Trumps eigene Worte dürften zur Vertrauenskrise beitragen. Vergangenen Monat erklärte er unmissverständlich: "Ich denke nicht an die finanzielle Situation der Amerikaner. Ich denke an niemanden. Ich denke nur an eines – wir können nicht zulassen, dass der Iran eine Atomwaffe bekommt. Das ist alles."

In einem CNBC-Interview am Montag bezeichnete der Präsident die laufenden Friedensverhandlungen mit dem Iran als "langweilig". "Es ist mir ehrlich gesagt egal, ob sie vorbei sind", sagte Trump. Die explodierenden Ölpreise würden "in sehr naher Zukunft" wieder fallen, behauptete er – und die Amerikaner seien bereit, für die Verhinderung einer iranischen Atombombe "etwas mehr zu zahlen".

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