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Donald Trump: "Wir haben keine Karten mehr zum Spielen" – Moderatorin warnt vor politischen Folgen 

Megyn Kelly warnt Donald Trump vor den politischen Folgen seines Iran-Krieges. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Megyn Kelly warnt Republikaner vor den Auswirkungen von Donald Trumps Iran-Krieg
  • Die Moderatorin rechnet damit, dass die republikanische Partei bei den Zwischenwahlen den Senat und den Kongress verliert
  • Demokraten liegen in aktuellen Umfragen vorne
  • Podcasterin fordert US-Truppen zum Rückzug auf

Die prominente konservative Radiomoderatorin Megyn Kelly hat Präsident Donald Trump eindringlich vor den politischen Folgen des Iran-Kriegs gewarnt. In einem Interview mit dem früheren CNN-Moderator Piers Morgan auf dessen YouTube-Kanal am Montag (1. Juni) erklärte die Moderatorin, dass der anhaltende Konflikt die Republikaner bei den Zwischenwahlen 2026 schwer treffen könnte.

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Megyn Kelly warnt Donald Trump vor politischer Niederlage bei den Zwischenwahlen

Nach Kellys Einschätzung müssen die Republikaner damit rechnen, sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat zu verlieren. "Wir gehen im Team GOP (republikanische Partei, Anm. d. Red.) davon aus, dass wir das Repräsentantenhaus verlieren werden, aber jetzt sagen immer mehr politische Experten voraus, dass die Republikaner auch den Senat verlieren werden", so Kelly. Die Mathematik spreche ihrer Aussage nach eindeutig gegen die Partei.

Düstere Prognose für Republikaner wegen Trumps Iran-Krieg

Kelly zeichnete im Gespräch mit Piers Morgan ein pessimistisches Bild der republikanischen Aussichten. Die politische Landkarte werde für die Partei auch in zwei Jahren nicht günstiger, wenn 2028 neben der Präsidentschaftswahl erneut Abstimmungen für das Repräsentantenhaus und einige Senatssitze anstehen. "Die gesamte Mathematik ist schlecht. Wir haben keine Karten mehr zum Spielen", fasste die Moderatorin die Situation zusammen. Umfragen deuten laut Kelly darauf hin, dass ein Senatsverlust zunehmend wahrscheinlicher wird.

Neue Umfragen – Demokraten liegen vorne

Nach Angaben der "New York Times" liegen die Demokraten in Umfragen der zwölf Meinungsforschungsinstitute, wie Emerson, Reuters/Ipsos, Emerson College oder Quinnipiac in Bezug auf die Zwischenwahlen durchschnittlich bei 7,6 Punkten. Dennoch kann sich das Blatt am Wahltag wenden. In einer Umfrage von The Economist/YouGov zeigten sich 28 Prozent der Befragtwn unentschlossen. Ihre Entscheidung für eine der beiden Parteien könnte das Ergebnis beeinflussen. Die Republikaner führen aktuell unter anderem das Weiße Haus und beide Kammern des Kongresses. Sollten die Demokraten bei den Zwischenwahlen im Kongress, Senat oder in beiden Feldern punkten, könnte der politische Kurs eine neue Richtung einschlagen.

Megyn Kelly fordert Rückzug von US-Truppen aus dem Iran

Kelly forderte einen sofortigen Rückzug der amerikanischen Streitkräfte aus dem Iran. "Es ist bereits ein Sumpf. Ja, es sind erst 13 Wochen oder so, aber es ist bereits ein Sumpf, weil es keine einfache Lösung mehr gibt, selbst wenn wir einfach unsere Sachen packen und gehen – was wir tun sollten", erklärte sie.

Trump hatte den Krieg mit der Verhinderung iranischer Atomwaffen begründet und behauptet, ihm seien die Zwischenwahlen egal, solange der Iran keine Nuklearsprengköpfe erhalte. Diese Aussage stößt bei Republikanern und deren Wählern auf Unmut, die mit steigenden Lebenshaltungskosten kämpfen. Kelly warnte, Trump könnte diese Probleme verschärfen, wenn er das Militär nicht bald abzieht.

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/news.de/stg

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