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Donald Trump: US-Präsident bereit für "Sterbebett-Beichten" - Expertin erklärt ungehemmtes Verhalten

Eine Podcasterin meint zu wissen, warum Donald Trump kein Blatt vor den Mund nimmt. Bild: picture alliance/dpa/AP | Luis M. Alvarez

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  • Donald Trump bereit für "Sterbebett-Beichten" laut Podcasterin
  • Jennifer Welch analysiert Verhalten des US-Präsidenten
  • Trump kennt keine Tabus und spricht ungehemmt aus, was er wirklich denkt

Die US-Podcasterin Jennifer Welch hat eine provokante These zur aktuellen Amtsführung von Präsident Donald Trump aufgestellt. Der 79-jährige Staatschef befinde sich in seiner "Deathbed Confession Era" (zu Deutsch: Sterbebett-Beichten-Ära). Einer Phase, in der er zunehmend ungehemmt ausspreche, was er wirklich denke.

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Donald Trump bereit für "Sterbebett-Beichten" laut Podcasterin

Im Gespräch mit dem "Daily Beast Podcast" erläuterte die Co-Moderatorin des Formats "I've Had It", dass Donald Trump mittlerweile "alle stillen Teile laut ausspricht". Seine autoritären Neigungen träten dadurch immer deutlicher zutage. Jennifer Welch sieht in den jüngsten öffentlichen Äußerungen des US-Präsidenten ein klares Muster: Der Republikaner verberge seine wahren Beweggründe nicht länger, sondern lege sie offen dar. Diese Entwicklung werfe ein bezeichnendes Licht auf seinen Führungsstil und die Zusammensetzung seines engsten Kreises.

Unerwartetes Trump-Geständnis - "Ich hänge gerne mit Verlierern ab"

Als Beleg für ihre These führt Jennifer Welch konkrete Aussagen des US-Präsidenten an. Bei einem Investorenforum in Miami hatte Donald Trump vor einigen Monaten erklärt: "Ich hänge eigentlich gerne mit Verlierern ab, weil ich mich dadurch besser fühle." Erfolgreiche Menschen meide er hingegen, da er deren Erfolgsgeschichten nicht hören wolle. Stattdessen bevorzuge er Menschen, die seinen eigenen Geschichten lauschen.

Donald Trump gibt unverblümt zu: Zwischenwahlen und finanzielle Lage des US-Volkes sind ihm egal

Doch damit nicht genug: Donald Trump äußerte zudem öffentlich, dass ihn weder die Zwischenwahlen noch die finanzielle Lage der amerikanischen Bevölkerung interessieren. Und das während er den Konflikt mit dem Iran zu bewältigen versucht. "Er will der große Boss sein", analysiert Welch. "Er will, dass alle ihm huldigen." Peinlichkeit oder Fremdscham empfänden allerdings weder er noch sein Umfeld dabei.

Donald Trump führt Kabinett von "gebrochenen Menschen"

Welch geht in ihrer Analyse noch weiter: Trumps engster Kreis bestehe aus "der größten Ansammlung gebrochener Menschen unserer Lebenszeit". Zur Untermauerung ihrer These verweist die Podcasterin auf die NYU-Professorin Ruth Ben-Ghiat, eine Expertin für Autokraten. Diese beschreibe es als typisches Merkmal von Diktatoren, gezielt Menschen auszuwählen, die "leicht zu brechen" und unterwürfig seien.

Weißes Haus kontert Kritik an Donald Trump mit scharfer Attacke

Die Reaktion aus Washington auf Welchs Analyse ließ nicht lange auf sich warten. Sprecher Davis Ingle wies die Kritik in einer Stellungnahme gegenüber "The Daily Beast" entschieden zurück. Aussagen im Podcast seien gleichbedeutend damit, "ins Leere zu schreien" – niemand höre dieser "Therapiesitzung für Trump-Derangement-Syndrom" zu. Ingle griff die Moderatorinnen zudem persönlich an: Sie litten an einer "schweren und lähmenden Krankheit namens Trump-Derangement-Syndrom", die ihre "erbsengroßen Gehirne verfaulen" lasse. Mit inhaltlichen Argumenten gegen die vorgebrachten Vorwürfe hielt sich das Weiße Haus hingegen nicht auf.

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/news.de/stg

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