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Notfälle: CDU-Spitzenkandidat fordert: Wal-Rettungsversuch aufarbeiten

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Der umstrittene Rettungsversuch des gestrandeten Buckelwals muss nach Ansicht des CDU-Spitzenkandidaten in Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, aufgearbeitet werden. "Klar ist: Das Parlament muss sich mit dieser Aktion auseinandersetzen", sagte der CDU-Landeschef dem Nachrichtenmagazin "Focus".

Es gehe nicht einzig darum, dass Umweltminister Till Backhaus (SPD) das Tier einer fragwürdigen Initiative überlassen habe. "Diese Initiative durfte dann auch mal eben im Naturschutzgebiet baggern."

Er sei verärgert über die Arbeit des Ministers, sagte der CDU-Landeschef. Backhaus habe den Fachleuten keinen Vorrang gegeben. "Stattdessen hat er einen Kreis von selbstverliebten Esoterikern ohne jede meeresbiologische Kenntnis gewähren lassen." Es habe sich um die teuerste Tierquälerei in der Geschichte der Bundesrepublik gehandelt.

Backhaus hatte zuletzt Kritik an seinem Agieren zurückgewiesen. "Ich habe verantwortungsbewusst gehandelt", sagte er dem Nachrichtenportal "stern.de". Dass er die Rettungsaktion zugelassen habe, habe nichts mit dem öffentlichen Druck und der Landtagswahl im September zu tun gehabt. "Die Wahl hat keine Rolle für mich gespielt, das sage ich in aller Klarheit."

Der auch als "Timmy" bekannte Buckelwal war im Frühjahr mehrfach an der deutschen Ostseeküste angespült worden. Eine Privatinitiative brachte das verletzte Tier zurück ins Meer. Wenig später wurde der Wal tot vor der dänischen Insel Anholt entdeckt. Dort liegt der Kadaver seit rund zwei Wochen. Laut der dänischen Umweltbehörde soll das Tier am Wochenende an Land gezogen werden.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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