Donald Trump: Notarzt in Sorge - auffälliges Schwanken schürt Zweifel
Donald Trump sorgte auch in dieser Woche für reichlich Schlagzeilen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
29.05.2026 12.47
- Donald Trump: Stratege prophezeit Rücktritt nach Wahlschlappe
- Notarzt warnt vor ungewöhnlichem Verhaltensmuster bei Trump
- Auffälliges Trump-Schwanken sorgt für Spekulationen
- Trump-Geburtstagsfeier sorgt schon jetzt für Probleme
- Ex-Mitarbeiter warnt vor radikalen Trump-Schritten
Die vergangene Woche brachte einmal mehr eine Serie von Schlagzeilen über US-Präsident Donald Trump, die sich um seinen Gesundheitszustand und seine politische Perspektive drehen. Von medizinischen Beobachtungen bis zu strategischen Prognosen mehren sich die Diskussionen über die Zukunft des 79-jährigen Präsidenten. Das sind die Trump-News der Woche.
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Donald Trump: Stratege prophezeit Rücktritt nach Wahlschlappe
Der langjährige Berater der Demokratischen Partei, James Carville, formulierte in dieser Woche in einem von Politicon veröffentlichten Video eine ungewöhnliche Vorhersage. Der 81-Jährige, der einst Bill Clinton zum Erfolg verhalf, geht davon aus, dass Donald Trump nach den Zwischenwahlen im November freiwillig das Weiße Haus verlassen könnte.
Carvilles Strategie zielt nicht auf einen simplen Wahlsieg ab, sondern auf eine vernichtende Niederlage der Republikaner. "Wir müssen alles tun, um sicherzustellen, dass er nicht nur besiegt, sondern gedemütigt wird. Dass er weiß, wie sehr dieses Land ihn für das hasst, was er diesem Land angetan hat", erklärte der Trump-Kritiker. Allerdings erscheint diese Einschätzung eher als Wunschvorstellung der Demokraten denn als realistische politische Analyse.
Donald Trump: Notarzt warnt vor ungewöhnlichem Verhaltensmuster bei kognitiven Tests
Dr. Rob Davidson, ein Notarzt und Leiter der Organisation "Committee to Protect Healthcare", äußerte in dieser Woche in einem YouTube-Interview mit dem ehemaligen CNN-Reporter Jim Acosta seine Sorge über Donald Trumps Verhalten. Der Präsident verkündet regelmäßig öffentlich, dass er kognitive Untersuchungen mehrfach erfolgreich absolviert habe.
Der Mediziner stellte klar, dass er keine Ferndiagnose vornehmen wolle: "Ich weiß nicht, ob der Präsident eine Erkrankung hat, aber etwas scheint einfach nicht zu stimmen."
Davidson erklärte, dass der MoCA-Test kein routinemäßiger Gesundheitscheck sei. Ärzte setzen dieses Screening ausschließlich ein, wenn medizinisches Personal oder Angehörige Anzeichen für kognitiven Rückgang bemerken.
Donald Trump: Auffälliges Schwanken sorgt für Spekulationen
Der politische Kommentator David Pakman untersuchte in seiner YouTube-Show derweil Videoaufnahmen von Donald Trump bei einer Memorial-Day-Zeremonie. Dabei stellte er fest, dass der Präsident während des militärischen Saluts erheblich ins Schwanken geriet und wiederholt seine Balance neu finden musste.
Besonders auffällig: Während Trump schwankte, standen Vizepräsident JD Vance und Verteidigungsminister Pete Hegseth vollkommen regungslos daneben. Als mögliche Erklärungen nannte der Kommentator muskuloskelettale Beschwerden wie Rückenschmerzen, Hüftprobleme, Knieinstabilität oder Arthritis. Auch Übergewicht, nur zwei bis drei Stunden Schlaf und fehlende körperliche Fitness könnten Faktoren sein.
Donald Trump: Geburtstagsfeier sorgt schon jetzt für Probleme
Am 14. Juni soll im Weißen Haus eine außergewöhnliche UFC-Großveranstaltung unter dem Titel "Freedom 250" stattfinden, die den 250. Jahrestag der USA mit dem 80. Geburtstag von Donald Trump verbindet. Für das Event wird der Regierungssitz derzeit umfassend umgebaut und wirkt laut Beobachtern zeitweise eher wie eine Eventlocation als ein klassisches Regierungsgebäude. Social-Media-Bilder zeigen Bauarbeiten mit Kränen und Metallkonstruktionen für die Bühnen- und Lichttechnik der Show.
Während die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen, sorgt eine unerwartete Mückenplage für zusätzliche Probleme bei der Planung. UFC-Chef Dana White berichtete von erheblichen Insektenschwärmen, die insbesondere unter den geplanten Lichtanlagen zum Problem werden könnten. Als Gegenmaßnahme sollen nun großflächig Ventilatoren eingesetzt werden, um die Insekten vom Veranstaltungsbereich fernzuhalten.
Donald Trump: Ex-Mitarbeiter warnt vor radikalen Schritten
Miles Taylor, ehemaliger Stabschef im Heimatschutzministerium während Trumps erster Amtszeit, schlug in dieser Woche in einem Beitrag für "iPaper" Alarm. Der frühere hochrangige Regierungsbeamte befürchtet, dass der Präsident Bündnisse zerstören, Partner im Stich lassen und sich in demokratische Prozesse anderer Länder einmischen könnte.
- "Es gibt keine Grenzen, wie weit er gehen könnte", warnte Taylor. Er prognostizierte vier chaotische Entwicklungen, die Amerika und seine Verbündeten erschüttern könnten.
Taylor sieht Kuba als vorrangiges Ziel. Auch die Ukraine und Taiwan könnten als strategische Partner geopfert werden. Zudem befürchtet der Ex-Insider einen möglichen Nato-Austritt oder das Verkümmern des Bündnisses zugunsten einer Trump-zentrischen Alternative. Der Präsident könnte sich auch aktiv in Wahlen verbündeter Nationen einmischen, um ihm wohlgesonnene Regierungen zu installieren.
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