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Donald Trump: Das ist erst die Spitze des Eisbergs - neuer Alarm um Trump

Droht Donald Trump die nächste Skandal-Lawine? Bild: dpa/AP/Mark Schiefelbein

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  • Politstratege James Carville erwartet eine Welle neuer Korruptions-Enthüllungen rund um Donald Trump
  • Die Demokraten sollen das Thema laut Carville offensiv als politische Waffe nutzen
  • Kommende Bücher und mögliche Kongress-Untersuchungen könnten für neue Brisanz sorgen

Der demokratische Politstratege James Carville schlägt Alarm: Die Korruptionsskandale rund um die Trump-Administration haben gerade erst begonnen. "Wir wärmen uns bei diesen Korruptionsthemen gerade erst auf", erklärte der erfahrene Wahlkampfberater in der neuesten Ausgabe seines Podcasts "Politics War Room". Bereits jetzt stehen zahlreiche Geschichten im Fokus der Öffentlichkeit, allen voran der umstrittene Anti-Weaponization-Fonds. Doch Carville ist überzeugt, dass dies nur die Spitze des Eisbergs darstellt.

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Stratege prangert Korruption in der Trump-Regierung an

Auf die Frage eines Zuschauers, ob Trump sich verbessern oder verschlechtern werde, hatte der Stratege eine klare Antwort parat: Eine Verschlechterung sei "zu 99,996 Prozent wahrscheinlicher" – insbesondere was neue Enthüllungen über korrupte Machenschaften betrifft. "Die Korruptionsgeschichten werden wie verrückt kommen", warnte Carville.

Der Stratege verwies dabei konkret auf das kommende Werk "Regime Change" der New-York-Times-Journalisten Maggie Haberman und Jonathan Swan. Das Buch soll brisante Details aus dem Inneren des Weißen Hauses enthalten. "Wartet ab, bis diese Bücher herauskommen", kündigte Carville an und versprach weitere Enthüllungen. Seine Einschätzung zur Wahrscheinlichkeit neuer Skandale fiel dabei unmissverständlich aus: Die Chance, dass weitere Korruptionsfälle ans Licht kommen, bezifferte er auf 99,996 Prozent. "Je mehr wir aufdecken, desto mehr Korruption werden wir finden – denn das ist es, was sie sind, worum es bei ihnen geht", so Carville. Die Logik dahinter erscheint simpel: Wo systematisch korrupt gehandelt wird, bleiben selten nur einzelne Fälle verborgen.

Demokraten sollen Korruption als politische Waffe nutzen

Für Carville steht fest: Die Demokraten müssen in die Offensive gehen. "Wir müssen dem voraus sein, und zwar jetzt", forderte er in seinem Podcast. Das Thema Korruption sei nicht nur moralisch geboten, sondern auch strategisch klug. "Es ist nicht nur das Richtige zu tun – es ist eine verblüffend effektive politische Botschaft, und es gibt so viel Material." Der Stratege drängt seine Partei, das Korruptionsthema aktiv zu besetzen, statt auf weitere Enthüllungen zu warten. Angesichts der Fülle an bereits bekannten Fällen und der erwarteten Neuigkeiten aus kommenden Büchern sieht er eine einmalige Gelegenheit für die Demokraten. Abwarten sei keine Option – wer die Initiative ergreife, bestimme die politische Debatte.

Vorbereitung auf Untersuchungen ab 2027

Co-Moderator Al Hunt ergänzte Carvilles Ausführungen mit einem konkreten Handlungsaufruf. Sollten die Demokraten bei den Midterms große Zugewinne erzielen, müssten sie "auf diese Untersuchungen im nächsten Jahr vorbereitet sein", betonte er. Die Partei müsse Prioritäten setzen und fokussiert vorgehen. Hunt verwies dabei auf die Bedeutung erfahrener Ermittler im Kongress. Als Beispiel nannte er den Abgeordneten Dan Goldman, einen der besten Vernehmer im Repräsentantenhaus. "Es wird 2027 einen hohen Bedarf daran geben", so Hunt. Auch Carville zeigte sich überzeugt von der Notwendigkeit parlamentarischer Aufklärung. Senator Sheldon Whitehouse bezeichnete er als seinen "vielleicht liebsten Kongressabgeordneten" – dieser werde die Korruptionsfälle mit einem "Bulldoggen-Griff" verfolgen.

Neuausrichtung nach dem Debakel von 2024

Die Forderung nach einer aggressiveren Anti-Korruptionsstrategie fügt sich in eine breitere Kritik an der demokratischen Parteiführung ein. Carville und Hunt hatten in derselben Podcast-Folge die Aufarbeitung der Wahlniederlage von 2024 als "totalen Reinfall" bezeichnet. Die offizielle Analyse habe weder Bidens Alter noch Kamala Harris' Kampagnenprobleme thematisiert. Das Democratic National Committee befinde sich in "erbärmlichem Zustand" und werde von den meisten gewählten Parteimitgliedern nicht respektiert, so Carville. Die Partei sei "weitgehend irrelevant" geworden. Vor diesem Hintergrund erscheint die Korruptionsoffensive als Teil einer dringend benötigten strategischen Neuausrichtung. Die Demokraten hätten reichlich Material – nun müssten sie es auch nutzen.

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/ife/news.de

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