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Donald Trump: "Schreckliche Haare" - Trump-Bild auf Dollar-Schein sorgt für Entsetzen

Kommt Donald Trumps Gesicht doch nicht auf den US-Dollar-Schein? Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin

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  • Donald Trump irritiert mit "schrecklichen Haaren" auf Dollar-Schein
  • Donald Trump: Dieses Gesetz könnte ihn stoppen
  • Donald Trump schaffte sich Feinde im eigenen Lager
  • Das Netz verspottet Trumps Geldschein-Fantasie

Bei einer Diskussion auf CNN über Donald Trumps geplantes Porträt auf einem 250-Dollar-Schein zum 250. Jubiläum der USA fand Moderatorin Gretchen Carlson deutliche Worte. Neben der rechtlichen Problematik des Vorhabens bemängelte sie auch das Erscheinungsbild des Präsidenten auf dem Entwurf des Finanzministeriums.

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Donald Trump irritiert mit "schrecklichen Haaren" auf Dollar-Schein

"Seine Haare sehen schrecklich aus", urteilte Carlson kühn. Sie fügte hinzu, die Frisur sei normalerweise sorgfältig frisiert und sie glaube nicht, dass Trump selbst dieses Foto ausgewählt hätte. Gravierender sei jedoch die Rechtswidrigkeit des gesamten Projekts. Ein Gesetz aus dem Jahr 1866 verbietet ausdrücklich, dass das Porträt oder Abbild einer lebenden Person auf Banknoten, Wertpapieren oder anderen Währungen der Vereinigten Staaten angebracht wird. Carlson vermutete, dass Trump über diese gesetzliche Hürde womöglich nicht nachgedacht habe, als die Idee entwickelt wurde.

Donald Trump: Dieses Gesetz könnte ihn stoppen

Das Gesetz, das Trumps Banknoten-Pläne blockiert, hat seinen Ursprung in einer Kontroverse aus dem 19. Jahrhundert. Im Jahr 1866 erschien das Abbild eines mittleren Beamten des Finanzministeriums auf einer 5-Cent-Note, was den Kongress zum Handeln veranlasste.

  • Als Reaktion darauf verabschiedeten die Abgeordneten eine Regelung, die es untersagt, lebende Personen auf amerikanischer Währung darzustellen. Seitdem ist keine lebende Person mehr auf offiziellen US-Geldscheinen zu sehen.
  • Diese Tradition wurde über 160 Jahre lang aufrechterhalten. Das Verbot erstreckt sich auf sämtliche Banknoten, Wertpapiere und Staatsanleihen der Vereinigten Staaten, was Trumps geplante 250-Dollar-Note zu einem Rechtsbruch machen würde.

Donald Trump schaffte sich Feinde im eigenen Lager

Um das Hindernis aus dem 19. Jahrhundert zu beseitigen, brachte der republikanische Abgeordnete Joe Wilson aus South Carolina bereits im vergangenen Jahr eine Gesetzesinitiative ein. Doch die erforderliche Änderung des historischen Verbots kommt im Kongress nicht vom Fleck und wartet weiterhin auf eine Genehmigung.

Carlson sieht dafür eine klare Ursache: Trump habe sich durch sein Vorgehen gegen eigene Parteikollegen selbst Probleme bereitet. Durch die Verärgerung republikanischer Senatoren, die er aus ihren Positionen gedrängt hat, fehle nun die nötige Unterstützung. Als Beispiele nannte sie die Senatoren Thom Tillis, Bill Cassidy und John Cornyn. Diese entfremdeten Republikaner würden dem Vorhaben ihre Stimme verweigern, so Carlsons Einschätzung.

Toilettenpapier und Inflation: Das Netz verspottet Trumps Geldschein-Fantasie

In sozialen Medien erntet das Vorhaben beißenden Spott. Unter einem Trump-kritischen Beitrag auf Instagram häuften sich sarkastische Kommentare, die das Projekt als reine Eitelkeit und Geldverschwendung brandmarkten.

  • "Die Grenze zwischen Regieren und persönlicher Markenbildung ist im Grunde verschwunden", schrieb ein Nutzer.
  • Ein anderer merkte an: "Wir haben die Herstellung von Pennies eingestellt, weil es zu teuer war, aber jetzt haben wir das Geld für einen Schein, den niemand von uns jemals benutzen wird."

Besonders zynisch fielen Kommentare zur wirtschaftlichen Bedeutung aus.

  • "Der Tag, an dem wir einen 250-Dollar-Schein haben, ist der Tag, an dem die Inflation uns alle umbringt", hieß es.
  • Ein weiterer Nutzer schlug vor, die Scheine als Toilettenpapier zu verwenden, falls der Dollar zusammenbreche.
  • "Echte Probleme werden angegangen", kommentierte jemand sarkastisch und verwies damit auf die Prioritätensetzung der Regierung bei diesem Prestigeprojekt.

Trump-Minister verteidigt Eitelkeitsprojekt von "The Don"

Donald Trumps Finanzminister Scott Bessent verteidigte das umstrittene Vorhaben bei der Pressekonferenz im Weißen Haus. Er sehe nichts Unangemessenes daran, den amtierenden Präsidenten auf einem Schein zum 250. Jahrestag der Nation abzubilden. Seine Behörde bereite sich auf alle Eventualitäten vor, falls der Kongress die nötige Gesetzesänderung verabschieden sollte.

Der 250-Dollar-Schein reiht sich in eine Liste weiterer Prestigeprojekte ein.

  • Trump plant Gedenkgoldmünzen, einen Triumphbogen über dem Potomac-Fluss gegenüber dem Lincoln Memorial sowie die Anbringung seines Namens am John F. Kennedy Center for the Performing Arts und am U.S. Institute of Peace.

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