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Ziviler Ungehorsam: Klimaprotest gegen Gaskraftwerke: Störaktionen angekündigt

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Rund um ein großes Klimacamp gegen den Neubau von Gaskraftwerken hat die Aktivistengruppe Ende Gelände großangelegte Aktionen zivilen Ungehorsams angekündigt. Der Freitag sei als Hauptaktionstag vorgesehen, teilten die Aktivisten am Vortag in einer Pressekonferenz mit. Der Protest richte sich gegen Unternehmen, die weiterhin auf klimaschädliches Gas setzten sowie gegen die Pläne der Bundesregierung neue Gaskraftwerke zu bauen. "Wir wollen den Gasplänen einen Strich durch die Rechnung machen", so eine Sprecherin.

Seit Wochen mobilisiert das Bündnis für die Teilnahme an einer sogenannten Massenaktion. Damit wolle man anknüpfen an große Blockadeaktionen in Braunkohlegruben im Rheinischen Revier sowie an LNG-Terminals. Die Einsatzkräfte seien entsprechend sensibilisiert und vorbereitet, notwendige polizeiliche Maßnahmen zu treffen, hieß es von der Polizei. Was genau die Aktivisten planen und wo, blieb zunächst unbekannt.

Klimabewegung trifft sich aktuell im Ruhrgebiet

Aus Protest gegen den Ausbau von Gaskraftwerken und für das Gelingen der Energiewende campieren im Lippepark nahe eines RWE-Gaskraftwerks seit Mittwoch zahlreiche Klimaschützer und Aktivisten. Bis Donnerstagnachmittag war die Zahl der Camp-Teilnehmer laut Polizei auf 1200 angewachsen.

Für Samstag hat ein Demobündnis aus Fridays for Future, BUND, Campact und Greenpeace zu einer großen Kundgebung unter dem Motto "Zukunft statt Gas - Gemeinsam für die Energiewende" aufgerufen. Es wird mit mehreren Tausend Teilnehmern gerechnet.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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